Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 1700 Wohnort: Frankfurt am Main
Allgemeine Fragen Verfasst am: 30.11.2006, 09:14
@STrade
Versuchen wir hier die Diskutionen weiter zu führen...
Ich hätte eine Frage was VisualChart betrifft, weil ich mich mit ihm in der letzten Zeit zufällig beschäftigt habe:
- sind Deine Zeichnungen in den Charts händisch, oder per Script gemacht?
- hast die statistischen Auswertungen mit VC oder mit einem anderen Tool gemacht?
- würde sich lohnen so etwas zu automatisieren, und die Entscheidungen dann mit dem Level II zu treffen?
- ein ähnliches System habe ich mit TradeStation getestet, dort gibt es noch zwei sehr nützliche Funktionen: TickUp und TickDown innerhalb einer Bar. Aus dieser Sicht könntest vielleicht in TS nocht ein bisschen die Entrys verfeinern. Vermutlich kann man dasselbe auch mit TradeSignal 5 machen. _________________
von Bödefeld
Anmeldedatum: 11.11.2005 Beiträge: 725
Verfasst am: 30.11.2006, 10:01
@STrade:
"Am besten Deine eigenen Ergebnisse oder Trades mit meinem Blog vergleichen und bei Abweichungen Fragen stellen. "
Okay, gute Idee.
STrade
Anmeldedatum: 23.11.2006 Beiträge: 37
Verfasst am: 30.11.2006, 12:36
Zitat:
SwingManT schrieb am 30.11.2006 09:14
@STrade
Versuchen wir hier die Diskutionen weiter zu führen...
Ich hätte eine Frage was VisualChart betrifft, weil ich mich mit ihm in der letzten Zeit zufällig beschäftigt habe:
- sind Deine Zeichnungen in den Charts händisch, oder per Script gemacht?
- hast die statistischen Auswertungen mit VC oder mit einem anderen Tool gemacht?
- würde sich lohnen so etwas zu automatisieren, und die Entscheidungen dann mit dem Level II zu treffen?
- ein ähnliches System habe ich mit TradeStation getestet, dort gibt es noch zwei sehr nützliche Funktionen: TickUp und TickDown innerhalb einer Bar. Aus dieser Sicht könntest vielleicht in TS nocht ein bisschen die Entrys verfeinern. Vermutlich kann man dasselbe auch mit TradeSignal 5 machen.
@Swingman
1. Die Zeichnungen werden derzeit noch händisch gemacht.
2. Die statistische Auswertung ist auch nicht automatisiert und erfolgt somit ebenfalls über Excel. Ein entsprechendes Level II-Tool käme mir da sehr entgegen. Habe es nämlich satt, jeden Tag den Chart durchzugehen.
3. Bei der Programmierung habe ich immer das Problem die Entrylevels zu definieren, ausserdem spielen Divergenzen im MACD auch noch eine Rolle. Wie könnte das aussehen.
SwingManT
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 1700 Wohnort: Frankfurt am Main
Verfasst am: 30.11.2006, 13:04
@STrade
- Ich habe in Forum erwähnt daß ich mich zur Zeit zufällig mit VisualChart beschäftige, und habe ein paar nette Sachen programmiert, darum meine Fragen.
Leicht ist es aber nicht zu programmieren, im Vergleich mit anderen Tradingplatformen.
Wenn ich dann richtig verstehe:
- Du hast vorhandene Tickdaten mit Excel ausgewertet
- Die Kurse werden in VisualChart online verfolgt
- Die Order werden anderswo (?) ausgeführt.
Inzwischen habe ich mitgekriegt daß man mit VisualChart bei InteractiveBrokers auch automatisch traden kann.
Nach meiner Erfahrung mit TradeStation, würde ich sagen daß so etwas auch in VC machbar ist.
Nicht mal die MACD muß man berücksichtigen, es würden auch nur ein paar Bedingungen was die Swings betrifft ausreichen.
STrade
Anmeldedatum: 23.11.2006 Beiträge: 37
Verfasst am: 30.11.2006, 14:17
Zitat:
SwingManT schrieb am 30.11.2006 13:04
@STrade
- Ich habe in Forum erwähnt daß ich mich zur Zeit zufällig mit VisualChart beschäftige, und habe ein paar nette Sachen programmiert, darum meine Fragen.
Leicht ist es aber nicht zu programmieren, im Vergleich mit anderen Tradingplatformen.
Wenn ich dann richtig verstehe:
- Du hast vorhandene Tickdaten mit Excel ausgewertet
- Die Kurse werden in VisualChart online verfolgt
- Die Order werden anderswo (?) ausgeführt.
Inzwischen habe ich mitgekriegt daß man mit VisualChart bei InteractiveBrokers auch automatisch traden kann.
Nach meiner Erfahrung mit TradeStation, würde ich sagen daß so etwas auch in VC machbar ist.
Nicht mal die MACD muß man berücksichtigen, es würden auch nur ein paar Bedingungen was die Swings betrifft ausreichen.
@Swingman
Ich habe, was Programmierung betrifft, ob VBA oder sonstwas, absolute "Glatze" wie man so schön sagt. Dies wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Kann Dir also diesbezüglich keine große Hilfe sein. Ich bin eher der visuelle Typ, der sich alles graphisch aufbereiten muß.
1. Nicht einmal das habe ich bisher hinbekommen, obwohl es da bei VC ein nettes Tool gibt, die Tickdaten auszulesen. Ich notiere mir wirklich jeden Swing händisch und übertrage diese dann in eine Excel-Tabelle. Wäre mir eine große Hilfe, wenn ich da Unterstützung erfahren würde.
2. Kurse werden realtime in VC verfolgt - Ja. Zusätzlich habe ich dann noch die LevelII-Daten des EUREX-Terminals, weil diese eben nun mal mit einer 100 MBit-Standleitung schneller "kommen". Die kann ich aber nicht auslesen.
3. Die Orders werden anderswo ausgeführt - Ja. Die entsprechende Schnittstelle in VC zu IB ist vorhanden.
4. Ich habe bisher noch keine passende Formulierung der Bedingungen gefunden. Wie könnten die aussehen?
LG
Wolfgang
SwingManT
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 1700 Wohnort: Frankfurt am Main
Verfasst am: 30.11.2006, 14:44
@STrade
Was die Programmierung betrifft, hast vorher geschrieben: "Allerdings arbeite ich seit längerem mit einem befreundeten Systemhändler und Programmierer zusammen.", so daß Du die notwendige Unterstützung hast.
Vermutlich könnte ich mit ein paar Sachen beitragen, wenn ich die alten Notizen und Scripts ausfindig machen könnte. Mal sehen.
Vielleicht hat @von Bödefeld inzwischen schon alles in AB getestet!
von Bödefeld
Anmeldedatum: 11.11.2005 Beiträge: 725
Verfasst am: 30.11.2006, 15:00
@Swingman:
Nö, er testet noch
Gruzndsätzlich sind die Entries breaks von Fraktalen und man kann ganz simpel einen 5 Tick Stop und ein 5 Tick Kursziel nehmen. Eines von beiden beendet den Trade.
Soweit ein erstes Testingframe. Eine Divergenzformel für AB gibt es in der AFL-Library, man muss sie nur auf den MACD umstricken und kann dann eine Divergenz noch als Filter nehmen, wenn man will.
Gruß
P.S. heute vormittag hätte ich zwei Trades gehabt mit je 2 Kontrakten und je 5 Ticks Gewinn. Heute nachmittag bisher 1 Long (1K) mit +5 und einer mit 1K seit 118.28 long. Ziel .33
2K vormittags deshalb. weil ich jeden Break des Levels mit einem Kauf quittiert habe.
Ansonsten ist das ein Krüppelchart mit IB Daten, die völlig anders sind als z.B. eSignal, wie icih im Verlgeich sehe. eSignal sieht hingegen exakt genauso aus wie STrades Chart.
PPS: Ziel 118.33 erreicht. Damit +20T und Tagesziel erreicht.
Zuletzt bearbeitet von von Bödefeld am 30.11.2006, 15:17, insgesamt einmal bearbeitet
von Bödefeld
Anmeldedatum: 11.11.2005 Beiträge: 725
Verfasst am: 30.11.2006, 15:20
Hier mal mein Fraktalchart:
Entries ein bissel anders, aber auch nicht schlecht, wenn man noch ein wenig mit dem Verstand filtert.
P.S. hab nochmal geguckt. Entries sind schon deutlich anders und die Fraktaldefinitionen noch heftig zu überarbeiten (z.B. 3 gleiche Tiefs u.ä.)
Zuletzt bearbeitet von von Bödefeld am 30.11.2006, 15:27, insgesamt einmal bearbeitet
SwingManT
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 1700 Wohnort: Frankfurt am Main
Verfasst am: 30.11.2006, 15:28
@von Bödefeld
- Fraktale sind Fraktale, und es gibt zwei oder drei Definitionen, je nachdem ob man die Gann Originaldefinition nimmt, oder zwei andere Varianten für die High/Lows links und rechts.
- Die Fraktale bilden die Swings.
Swings sind nicht immer Swings, je nachdem wie man die Schenkelverhältnisse laut Elliot oder besser Neely berücksichtigt. Das wäre in Kürze was ich festgestellt habe.
von Bödefeld
Anmeldedatum: 11.11.2005 Beiträge: 725
Verfasst am: 30.11.2006, 15:34
@Swingman:
mir geht es nur um die Defintion eines temprären Hochs oder Tiefs. Willams nennt seine Hochs mit zwei tieferen hochs rechts und links z.B. auch Fraktale und ich habe diese Definition für mich ein wenig erweitert. Meinetwegen nenne ich die Bödeblubbs oder was weiß ich. Ist mir wurscht. Und derlei Komplexitäten wie Schenkelverhältnisse nach Elliott und Neely werde ich nicht mitmachen. Da könnt ihr unter euch bleiben.
Wichtig ist nur, die Entrylevels, die man mit dem Auge festellt, so wie ich es weiter oben für meine virtuellen Trades dargestellt habe, dem Computer zugänglich zu machen und das mache ich eben mit den Bödeblubbs, die ich in den Definitionen eben so lange erweitere, bis sie mir annähernd die gleichen Ergebnisse wie mein Bödeauge liefern.
SwingManT
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 1700 Wohnort: Frankfurt am Main
Verfasst am: 30.11.2006, 16:10
@von Bödefeld
Zitat:
Willams nennt seine Hochs mit zwei tieferen Hochs rechts und links z.B. auch Fraktale und ich habe diese Definition für mich ein wenig erweitert.
Es ist richtig, und hier sind meine Erweiterungen.
Nehmen wir z.B. die linke Seite:
- Es sollten zwei Hochs tiefer als der Peak sein.
- Die beiden können beliebig aussehen, oder der erste Hoch muß höher sein als der zweite (von rechts nach links gesehen).
- Gann verlangt daß auch die Tiefs der zwei Bars dasselbe Verhältnis haben, und das wären die "saubersten" Fraktale. Sie sind aber etwas seltener als die von Williams zu finden.
Eine andere Definition, nur ich finde nicht mehr wo ich das gelesen habe, wäre nur mit den Tiefs.
Zitat:
Und derlei Komplexitäten wie Schenkelverhältnisse nach Elliott und Neely werde ich nicht mitmachen.
- Kein Problem doch. Wenn aber die Equitykurve eine leichte negative Neigung bekommt, sollst Dich nur erinnern mich danach zu fragen...
von Bödefeld
Anmeldedatum: 11.11.2005 Beiträge: 725
Verfasst am: 30.11.2006, 16:14
@Swingman:
leichte negative Neigungen sind kein Problem, die hab ich selber
Prost, ich geh jetzt ein Bier zischen.
Achso, eins noch, solange die Neigung nicht zu stark ist:
Elliott und Neely und Schenkelverhältnisse sind deshalb ein rotes Tuch für mich, weil ich mich dann schon wieder ohne Ende vor Codes sitzen sehe, wo ich doch eigentlich traden möchte.
Da ich kein tradender Programmierer bin, sondern programmierender Trader, bitte ich die Elliott-Neely und DollyBuster Schenkelverhältnisse zum Programmieren an andere auszulagern. Hicks
Zuletzt bearbeitet von von Bödefeld am 30.11.2006, 16:21, insgesamt einmal bearbeitet
von Bödefeld
Anmeldedatum: 11.11.2005 Beiträge: 725
Verfasst am: 30.11.2006, 17:27
@STrade:
ich muss das natürlich noch öfter beobachten, aber da ich es gerne einfach und ohne viel Gedöns habe, bin ich derzeit eher geneigt, nac 4 Ticks glattzustellen, da diese anscheinend leichter erreicht werden, als die 5, um die manchmal heftig gekämpft wird.
Wie sind Deine Erfahrungen diesbezgl.?
Also sind die 5T oftmals nur mit Orderbuchgegucke und entsprechender Erfahrung zu holen, während 4 eher für einfache Geister für mich gut wären?
von Bödefeld
Anmeldedatum: 11.11.2005 Beiträge: 725
Verfasst am: 30.11.2006, 17:34
Beispiel 2 Trades blau eingekringelt:
Den fünften Tick gab es nicht mehr zu holen (jedenfalls bei dem Einstieg den ICH auserkoren habe, und bis ich vielleicht merke, dass ich lieber bei +4T raus soll, ist es schon vorbei und ich muss zum Breakeven wieder raus.
da nehm ich doch lieber gleich nur 4T dauerhaft. Alles erst mal nur erster Eindruck, deshalb die Frage nach Deiner Erfahrung.
Zuletzt bearbeitet von von Bödefeld am 19.04.2007, 12:34, insgesamt einmal bearbeitet
Joram
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 2238
Verfasst am: 30.11.2006, 17:41
Zitat:
bitte ich die Elliott-Neely und DollyBuster Schenkelverhältnisse zum Programmieren an andere auszulagern.
Du meinst bestimmt Nelly Elliott? Diese Nelly Elliott aus dem vorletztem Playboy (russische Ausgabe)? Hm, wusste ich nicht, dass Du so was liest? Was sagt die Frau dazu?
Übrigens, hat jemand Erfahrungen mit dem Renko-Brickgröße für Bund Intraday gemacht? Eine feste Bricksize scheint mir unvorteilhaft zu sein. Sie soll von der Vola abhängig werden. Renkochart hätte man dann als Trendindikator nehmen können. _________________
STrade
Anmeldedatum: 23.11.2006 Beiträge: 37
Verfasst am: 30.11.2006, 17:45
@von Bödefeld
Grundsätzlich waren Deine Trades völlig i.O. !!!
Was bei Deiner Systembetrachtung noch fehlt, ist der Reebreak eines vorhergehenden Triggers (Widerstand / Unterstützung) zusammen mit Divergenzen im MACD und dem Bollinger-Mittelband (rot). Den handle ich nähmlich bei bestimmten Voraussetzungen im Orderbuch auch (siehe Blog).
Um die besagten 5 Ticks wird häufig gekämpft, das ist richtig. Da ich aber, wie schon beschrieben meine Order zur Glattstellung der Position frühzeitig, oft schon vor Positionseröffung platziere habe ich eine Vorteil was die Ausführung betrifft. Sollte es an mein Limit drangehen, bin ich aber auch sehr schnell geneigt nach 4Ticks glattzustellen (kommt auf das Orderbuch an). Und dazu habe ich im Dom-Trader mein Limit schon reduziert, muss also nur noch das Bestätigungsfenster mit der Sicherheitsabfrage mit O.K. bestätigen.
Also für Dich dann 4Ticks Profit. Ein SL von 4Ticks müsste eigentlich auch reichen. Da kann man sich ja ein wenig der Charttechnik bedienen. Aber nicht dass ich in Zukunft dann nicht mehr aus dem Markt kommen, wenn Du Dein 100ter-Lot auffährst.
Wenn ich Deinen letzten Chart und Einstieg betrachte, muss ich anmerken, dass Du die 5Ticks unbedingt genau vom Signal-Trigger antragen musst - nicht von Deinem Einstieg, nur weil Du unbedingt 5Ticks sehen willst.
Zum Einstieg nehme ich auch häufig Stopp-Limit-Orders, wobei der Stopp 1Tick über oder unter dem Trigger liegt und das Limit genau am Trigger.
Zuletzt bearbeitet von STrade am 30.11.2006, 17:51, insgesamt einmal bearbeitet
Zunächst habe ich geschaut, dass ich prinzipiell die richtigen Entries erkenne.
Inwieweit die jetzt Potential haben, muss man dann genauer schauen, das stimmt.
Mit Divergenzen bin ich bereits beim Markettrader Thema baden gegangen.
Muss mal schauen, ob ich das unbedingt brauche.
Die Triggerlinie muss also erst mal überschritten werden, ich kann allerdings sehen, dass ich nicht sofort Hurra schreie, sondern erst anschließend einen Einstieg auf oder sogar vor dem Trigger erwische. Vom Trigger dann 5 Ticks sind dann quasi auch meine 4 Ticks von Trigger+Ticksize, also dem mechanischen Einstieg an gerechnet. Mein Kampf um Tick Nr. 5 war also eigentlich bei Dir bereits ein Kampf um den sechsten Tick, weil ich anders gezählt habe. Insofern ist das dann wieder leichter zu realisieren. Jetzt verstehe ich auch, warum Deine Einstiegspfeile im Blog auf den Triggern sitzen. Ich habe heute auch gesehen, dass ich genug Gelegenheiten hatte, einen besseren Preis zu bekommen. SL hätte auch oft kleiner sein können, das ist richtig, hatte nur bei Dir gelesen, dass Du SL 5T hast.
Zitat:
Bei Überschreiten des Einstiegstriggers (grüne bzw. rote Balken im Chart) liegt das Profitziel bei Entry +5 Ticks (= 0,05 Basispunkte) und der Stop-Loss zunächst ebenfalls bei Entry -5 Ticks. Ab einem Buchgewinn von 4 Ticks wird der Stop-Loss auf das Einstandsniveau (Breakeven) nachgezogen.
Stopp-Limit Orders sind eine gute Idee, das kommt meiner Bequemlichkeit sehr entgegen.
100er Lots werde ich erst mal nicht auffahren. 10er schon eher, aber zunächst mal 1-2, bis ich sehe dass ich damit klar komme. Ausserdem bin ich erst mal im paperaccount zu Gange, übe aber auch mit dem Tickplayback von esignal.
Hast also noch freie Bahn
Zuletzt bearbeitet von von Bödefeld am 19.04.2007, 12:36, insgesamt einmal bearbeitet
STrade
Anmeldedatum: 23.11.2006 Beiträge: 37
Verfasst am: 30.11.2006, 19:14
Zitat:
von Bödefeld schrieb am 30.11.2006 18:52
100er Lots werde ich erst mal nicht auffahren. 10er schon eher, aber zunächst mal 1-2, bis ich sehe dass ich damit klar komme. Ausserdem bin ich erst mal im paperaccount zu Gange, übe aber auch mit dem Tickplayback von esignal.
Hast also noch freie Bahn
Das ist schön zu hören!
Zitat:
von Bödefeld schrieb am 30.11.2006 18:52 Zunächst habe ich geschaut, dass ich prinzipiell die richtigen Entries erkenne.
Inwieweit die jetzt Potential haben, muss man dann genauer schauen, das stimmt.
Das Gefühl für die beste Art und Weise der "Markt-Penetration" bringen die Marktkenntnis und ausgiebige Praxistests mit sich. Ist nicht anders als bei den Frauen.
Zuletzt bearbeitet von STrade am 30.11.2006, 19:32, insgesamt einmal bearbeitet
von Bödefeld
Anmeldedatum: 11.11.2005 Beiträge: 725
Verfasst am: 30.11.2006, 20:12
Zitat:
Ist nicht anders als bei den Frauen.
Dann sollte ich mir von @Joram doch noch den russischen Playboy schicken lassen , um die Schenkelgrößen von Nelly Elliott richtig zu bemessen
P.S. Zur richtigen Messung wollte ich noch fragen, welche Periode bei Dir das Bollinger Mittelband hat.
Zuletzt bearbeitet von von Bödefeld am 30.11.2006, 20:22, insgesamt einmal bearbeitet
STrade
Anmeldedatum: 23.11.2006 Beiträge: 37
Verfasst am: 30.11.2006, 21:14
@von Bödefeld
Einstellungen BB: 20 / 2,618 für den 30Tick-Chart
Zuletzt bearbeitet von STrade am 30.11.2006, 21:19, insgesamt einmal bearbeitet
haben die im mittelfristigen Chart eingetragenen grünen und roten Zahlen etwas mit einer Elliott-Zählung zu tun ?
Mercure
Ernie
Anmeldedatum: 08.10.2005 Beiträge: 973
Verfasst am: 03.12.2006, 09:39
@ STrade
Besten Dank für die ausführliche Dokumenation der Entrypunkte und Trades.
Da staunt man doch, welche Möglichkeiten man mit dem 10 min-Chart verpasst bzw. überhaupt nicht erkennt. In Phasen wie Freitag Vomittag schaut man damit ziemlich ratlos aus der Wäsche und was Trades angeht in die Röhre.
STrade
Anmeldedatum: 23.11.2006 Beiträge: 37
Verfasst am: 04.12.2006, 08:27
@mercure
Ich würde sagen, es handelt sich um eine Zählweise in Anlehnung an EW jedoch viel einfacher und ohne deren Kurszielbestimmung. Diese fünf-welligen Strukturen setzen sich im Euro-Bund-Future bis in den Tickbereich fort. Man muss in jedem Timeframe "nur" jeweils eine eigenständige Größe für einen Impuls festlegen, ab wann man diesen zählen darf oder nicht, weil es sich dann lediglich um Marktrauschen handelt. Nur ein Beispiel: Im 150Tick-Chart (entspricht in einem normalen Handelsumfeld ca. 3 Minuten) sind es 11 Ticks.
@Ernie
Auch in Vola-Ausbruch-Phasen kann man Einstiege meist nur in niedrigeren Timeframes finden.
P.S.
@Fisch
Ich habs halt gerne bunt, da bin ich nicht anders als mein vierjähriger Sohn. Ausserdem ist das Börsenleben an sich schon grau genug.
Zuletzt bearbeitet von STrade am 04.12.2006, 08:33, insgesamt einmal bearbeitet
STrade
Anmeldedatum: 23.11.2006 Beiträge: 37
Verfasst am: 20.12.2006, 12:36
@von Bödefeld
Zu Deiner Frage per PN, ob und wie ich bei schnellen Bewegungen mit STP/LMT-Orders in den Markt gehe und eine Ausführung bekomme, habe ich mal einen Chart von heute Vormittag angehängt und die relevanten Bereiche kenntlich gemacht. Jeweils für Long und Short.
Grundsätzlich entscheide ich anhand des Orderbuchs, wie ich in den Markt gehe und passe meine Orderart dementsprechend an. Ein wichtiger Punkt dabei ist noch die Markttiefe des EUREX-Level II. Für einen Short-Trade fühle ich mich immer wohler, wenn die Geldseite aufgrund der gestellten Limit-Orders einen Überhang zur Briefseite ausweist (besonders ausgeprägt in Trendphasen) und umgekehrt für die Longseite, oder sich ein noch bestehender Überhang auf der anderen Seite derzeit Abbaut. Der Grund ist ganz einfach der, dass dies mir zeigt, dass grössere Marktteilnehmer Positionen in diese Richtung aufgebaut haben, oder gerade dabei sind gegenläufige Positionen zu liquidieren und ihre Limit-Orders zum Glattstellen der Positionen zeigen. Ferner bedeutet das für mich, dass diese "Jungs" in Trendphasen gezwungen sind Market zu handeln.
Ich erläutere hier mal die beiden Chart-Beispiele, da diese mehrmals während des Handelstages auftreten. An den markierten Widerständen (Long-Trigger) bzw. Unterstützungen (Short-Trigger) lasse ich mich in diesen Fällen per STP-Order direkt am Trigger-Kurs einstoppen, vorausgesetzt der Kurs hat diese Marken schon einmal im Vorfeld angetestet und zunächst auch bestätigt, indem es zu einem Rücklauf von mind. drei Ticks kam. Während des Rücklaufs platziere ich dann dementsprechend die STP-Order genau am Triggerkurs.
Zuletzt bearbeitet von STrade am 20.12.2006, 14:20, insgesamt einmal bearbeitet
von Bödefeld
Anmeldedatum: 11.11.2005 Beiträge: 725
Verfasst am: 20.12.2006, 14:17
@STrade:
Danke für die Erläuterung.
Wie bestimmst Du die Targets für die großen Punkt2?
Oder falls Du einen Stop nimmst, wie lässt Du den Stop mitlaufen?
Normaler Trailstop oder Voigt (Innenstab usw.)?
STrade
Anmeldedatum: 23.11.2006 Beiträge: 37
Verfasst am: 21.12.2006, 14:30
@von Bödefeld
Grundsätzlich trage ich hier auch die 5 Ticks an den großen Punkt 2 an oder ab. Jedoch benutze ich zusätzlich Extensionen, bezogen auf vorherige Schiebezonen (200% und 260%). Sollte die 200%-Extension genau an einem großen Punkt 2 liegen, oder bereits darunter, nehme ich die 260% als Profitziel.
Als Trailing-Stopp benutze ich aufgrund meiner statistischen Auswertungen normalerweise 6 Ticks und erhöhe diesen bei starken Trendphasen auf 7 Ticks.
Zuletzt bearbeitet von STrade am 21.12.2006, 14:32, insgesamt einmal bearbeitet
SwingMan
Anmeldedatum: 16.08.2005 Beiträge: 885
Verfasst am: 21.12.2006, 14:33
@STRade
- Wenn Du noch die "img" und "/img" in eckigen Klammern setzt, klappt es! (siehe mit Edit wie ich gemacht habe)
STrade
Anmeldedatum: 23.11.2006 Beiträge: 37
Verfasst am: 21.12.2006, 19:24
@SwingMan
Herzlichen Dank! Ich komme auch noch dahinter
von Bödefeld
Anmeldedatum: 11.11.2005 Beiträge: 725
Verfasst am: 23.12.2006, 19:55
@STrade
Danke für die Erklärung.
@all
Frohe Weihnachten und guten Rutsch.
Ich bin dann in der Schweiz beim Skifahren.
wsick
Anmeldedatum: 10.12.2006 Beiträge: 5
Verfasst am: 07.01.2007, 21:57
Hallo liebe Gemeinde,
sieht interessant aus, diese Methode TradeTheSwing.
aber wie funktioniert sie? wie werden die Linien berechnet und wie werden die Einstiegs und Ausstiegspunkte festgelegt?
Oder wurden sie schon beschrieben, habe aber nichts gefunden.
schönen Abend noch
wsick
STrade
Anmeldedatum: 23.11.2006 Beiträge: 37
Verfasst am: 08.01.2007, 04:03
@wsick
Im Grunde genommen handelt es sich um einen rein markttechnischen Handelsansatz, welcher Positionen nach unterschreiten von Unterstützungen bzw. überschreiten von Widerständen eröffnet. Die grundsätzliche Vorgehensweise zum Handel dieser Ausbrüche findest Du im ersten Post auf dem speziell dafür eingerichteten Blog ( http://www.tradetheswing.blogspot.com ).
Allerdings ist dort überwiegend der Handel der Ausbrüche dokumentiert. Es gibt auch noch zwei weitere Varianten, nämlich den Handel des Impulses und des Trends. Eine große Hilfe zur Einarbeitung dafür ist das im Finanzbuchverlag erschienen Buch von Michael Voigt (Das große Buch der Markttechnik). Habe diesbezüglich im Blog einen Link auf dessen Website gesetzt. Ich kenne zwar den Autor persönlich, bekomme dafür jedoch keine Provisionen! Es ist nur eines der besten Bücher die ich über dieses Thema gelesen habe.
Zuletzt bearbeitet von STrade am 08.01.2007, 04:04, insgesamt einmal bearbeitet
GBoos
Anmeldedatum: 24.10.2005 Beiträge: 434
Verfasst am: 08.01.2007, 04:19
@FISCH
Zitat:
Wow, die Charts sehen ja echt schön bunt aus!
Hoffentlich füllt sich die Ooostsee auch mal mit soviel Farbe.
Frohes Neues ... Dir und allen anderen hier. Auch wenn es schon einige Tage alt ist.
Gruss GBoos
GBoos
Anmeldedatum: 24.10.2005 Beiträge: 434
Verfasst am: 08.01.2007, 05:25
@STrade
Das Traden mit den SchiebeZonen kann ich nur empfehlen. Ich habe es vor Jahren mal begonnen, nachdem ich die Bücher von J.Ross gelesen hatte. Und ich trade Ausbrüche nur mit dieser Methode (Werte), wenn gleich ich andere Muster suche. Aber die Grundidee ist die selbige. Meine Märkte kann ich mit dieser Methode super abdecken und habe rein statistisch gesehen damit eine durchschnittliche Erfolgsquote von 86,29% pro Markt.
Doch warum nimmst Du zum Exit Deiner Position nur 1 Target ?
Beispiel 1
Beispiel 2
GBoos
STrade
Anmeldedatum: 23.11.2006 Beiträge: 37
Verfasst am: 08.01.2007, 13:16
@GBoos
Das mit der Trefferquote kann ich nur bestätigen!
Sofern ich lediglich den Ausbruch im Euro-Bund mit größerer Size handle benutze ich tatsächlich nur ein Target von fünf Ticks, da in diesem Fall das Risiko im Geld mit geringem Stopp-Loss liegt. Dies ist statistisch begründet.
Sofern allerdings der Impuls oder sogar ein weiterführender Trend gehandelt werden soll, liegt das Risiko im Markt, was in der Regel einen weiter entfernten Stopp-Loss und eine geringere Size erfordert. Dann habe ich jedoch auch zwei Targets (Extensions), wie bereits oben beschrieben.
Derzeit fühle ich mich allerdings mit dem Handel der Ausbrüche wohler, da man in der Regel frühzeitig weis, ob man richtig oder falsch lag.
Eine Variante wäre dann noch die Teilung der Position bzgl. des Exits in Handel des Ausbruchs und des Impulses/Trends. Derzeit sehe ich diesbezüglich aber noch keine signifikanten Vorteile, was das längere Marktrisiko rechtfertigen würde (zumindest im Euro-Bund). Lasse mich aber gerne vom Gegenteil in anderen Märkten überzeugen, da ich seit längerer Zeit ausschließlich nur noch den Euro-Bund-Future handle.
P.S.
Welche Extensions benutzt Du für den ES? Und sind diese über alle Märkte gleich? _________________
Zuletzt bearbeitet von STrade am 08.01.2007, 13:25, insgesamt einmal bearbeitet
von Bödefeld
Anmeldedatum: 11.11.2005 Beiträge: 725
Verfasst am: 20.04.2007, 08:44
@STrade:
Dein Blog ist seit Anfang März nicht mehr aktualisiert worden.
Handelst Du nicht mehr?