Gann hat andere Retracements verwendet, nicht die von Fibonacci. Diese sind in 25-er oder 1/8-Schritten gestaffelt.
Mercure _________________
Joram
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 2238
Verfasst am: 26.03.2008, 10:23
Zitat:
Ich habe kürzlich ähnliches im Bund beobachtet (Level um x.10, x.20 etc.) und es auch ein paar Wochen einigermaßen erfolgreich diskretionär getradet. Aber nachdem ich diesen Entry in eine Formel packte, hat der anschließende Test nichts Gutes erbracht.
Und da lachen mich noch immer wieder die Leute aus, wenn ich sage, dass ich von Backtesten gar nichts halte. Ich habe in den letzten Monaten mit einigen Menschen Kontakte geknüpft, die nachweislich das Geld mit Trading verdienen. Mehrheit hat mir versichert sich von sog. "Backtesten" nicht mehr als eine grobe Orientierungshilfe zu versprechen.
Kein von den Systemen, die sie benutzen hat jeweils ein Backtesten Verfahren mit besonders gutem Ergebnis bestanden.
Und diejenige, die 'Vollautomatisierte" backgetestete Systeme Intraday einsetzen, haben stets ca. 7-10 Systeme am Laufen und eine Jahresperformance zwischen 20-30 % p.a. (so wie Hittfeld mit seinen gemütlichen "einmalprowoche" ETF Trading). Dafür haben sie jede Menge Arbeit mit dem Aufsicht und Pflege von den Systemen. Signifikant würden die Rendite, die sie durch den Einsatz von vollautomatisierten Systemen verdienen, nicht viel besser als durch Zufallsysteme aus den sog. "Insider Newsletter". Was sie mit einem System verdienen, dann verlieren sie mit den anderen. Und wenn sie auf 30% p.a. kommen dann ist ja ihnen Recht. Immerhin setzen sie ca. 1000000 Euro an Kapital ein. _________________
Zuletzt bearbeitet von Joram am 26.03.2008, 10:26, insgesamt einmal bearbeitet
Hittfeld
Anmeldedatum: 04.09.2005 Beiträge: 1147
Verfasst am: 26.03.2008, 10:25
Hier ist auch ein system, dass auf die "runden" Marken + BW aufbaut:
Ich habe kürzlich ähnliches im Bund beobachtet (Level um x.10, x.20 etc.) und es auch ein paar Wochen einigermaßen erfolgreich diskretionär getradet. Aber nachdem ich diesen Entry in eine Formel packte, hat der anschließende Test nichts Gutes erbracht.
Und da lachen mich noch immer wieder die Leute aus, wenn ich sage, dass ich von Backtesten gar nichts halte. Ich habe in den letzten Monaten mit einigen Menschen Kontakte geknüpft, die nachweislich das Geld mit Trading verdienen. Mehrheit hat mir versichert sich von sog. "Backtesten" nicht mehr als eine grobe Orientierungshilfe zu versprechen.
Kein von den Systemen, die sie benutzen hat jeweils ein Backtesten Verfahren mit besonders gutem Ergebnis bestanden.
Und diejenige, die 'Vollautomatisierte" backgetestete Systeme Intraday einsetzen, haben stets ca. 7-10 Systeme am Laufen und eine Jahresperformance zwischen 20-30 % p.a. (so wie Hittfeld mit seinen gemütlichen "einmalprowoche" ETF Trading). Dafür haben sie jede Menge Arbeit mit dem Aufsicht und Pflege von den Systemen. Signifikant würden die Rendite, die sie durch den Einsatz von vollautomatisierten Systemen verdienen, nicht viel besser als durch Zufallsysteme aus den sog. "Insider Newsletter". Was sie mit einem System verdienen, dann verlieren sie mit den anderen. Und wenn sie auf 30% p.a. kommen dann ist ja ihnen Recht. Immerhin setzen sie ca. 1000000 Euro an Kapital ein.
Kann ich größtenteils bestätigen.
Ich habe nur die Qualität meiner Entries gemessen und gesehen, dass der Einstieg keine besondere Edge bietet.
Erfolgreich war ich durch meinen diskretionären Exit/SL ProfitTarget. Ich habe inzwischen festgestellt, dass ich hier alles andere als mechanisch war. Leider ist mir das nicht reproduzierbar genug und von der Tagesform abhängig. Ich schaffe es dann irgendwann, mir meinen Gewinn mit einem einzigen Trade kaputt zu machen. Deshalb muss ich vollautomatisch werden. Habe keine andere Chance. Dauernd Superperformance als Künstler liefern kann ich nicht. Dann sehe ich vielleicht irgendwann aus wie Michael Jackson. Nee danke.
Für Mechanik sehe ich den einzig richtigen Weg in einer Kombination von Systemen (Spezialisten für bestimmte Marktsituationen), die ich je nach Performance an und aus schalte. Also Trade the Equity. Ich habe inzwischen mit der Programmmierung solcher Methodiken Fortschritte gemacht. Reicht noch nciht für gute Backtests, aber immerhin.
Richtig ist allerdings, dass Backtests IMMER nur eine Orientierung darstellen können und nichts weiter. Du kannst also eine Idee nehmen und sehen, ob sich ein statistischer Vorteil ergibt. Wie Du den nutzt, steht dann auf einem anderen Blatt. Zudem erkennt man erst durch reales Traden, wie sich das Ding dann bzgl. Slippage vor allem in Sondersituationen (14:30 etc.) schlägt. Nicht mal wenn du korrekte Historien hast, nutzt dir das was. Es kann sein, dass Du aufgrund von Verzögerungen in der Leitung den einen Tick vor dem andern geliefert bekommst . Die Datenhändler korrigieren im Nachhinein ihren Feed. LEider handelst Du aber mit dem fehlerhaften Feed, den Du realtime erhältst. Also alles Sh.t. Backtesting ist nie exakt. Je feiner der Zeitrahmen desto schlimmer.
Wenn man sich aber dessen bewußt ist, dass man auch im Backtesting nur Wahrscheinlichkeiten für ein Funktionieren als Ergebnis bekommt, ist man einen großen Schritt weiter.
Joram
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 2238
Verfasst am: 26.03.2008, 12:30
Zitat:
Leider ist mir das nicht reproduzierbar genug und von der Tagesform abhängig. Ich schaffe es dann irgendwann, mir meinen Gewinn mit einem einzigen Trade kaputt zu machen. Deshalb muss ich vollautomatisch werden. Habe keine andere Chance. Dauernd Superperformance als Künstler liefern kann ich nicht. Dann sehe ich vielleicht irgendwann aus wie Michael Jackson. Nee danke.
Ich würde in solchen Fall einen anderen Ansatzpunkt suchen. Anstatt an irgendwelchen System runzufummeln würde ich mir mit RM beschäftigen damit man angelaufene Gewinne nicht mit einem Trade kaputt macht.
Aber Du bist ein erfahreren Trader, Du brauchst keinen Rat. _________________
von Bödefeld
Anmeldedatum: 11.11.2005 Beiträge: 725
Verfasst am: 26.03.2008, 15:12
Zitat:
Joram schrieb am 26.03.2008 13:30
Ich würde in solchen Fall einen anderen Ansatzpunkt suchen. Anstatt an irgendwelchen System runzufummeln würde ich mir mit RM beschäftigen damit man angelaufene Gewinne nicht mit einem Trade kaputt macht.
Aber Du bist ein erfahreren Trader, Du brauchst keinen Rat.
RM gehört sicher mit zum Spiel. Aber ich will ins Autotrading, und da habe ich mit "Trade the Equity" bereits ein RM. Diskretionär mache ich nur, damit ich
a) Erfolgserlebnisse auf dem langen Weg dahin habe (auch wenn wenige Misserfolge wieder alles platt machen
b) ich vielleicht auch im diskretionären Bereich mal die Meisterschaft erreiche. You can get it if you really want but you must try...
Solange ich dabei nichts oder nur wenig drauf zahle, ist es mir das wert.
Joram
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 2238
Verfasst am: 26.03.2008, 17:29
@von Bodefeld
Zitat:
Aber ich will ins Autotrading, und da habe ich mit "Trade the Equity" bereits ein RM.
Ich vermute, dass jeder gerne Autotrading machen würde. Merkwürdig ist nur, dass es kaum jemand das schafft. Wenn die Erfolgquote bei den Trader allgemein so gering ist (und sie mus so gering sein, damit die anderen, erfolgeichen Trader "richtig" absahnen können) dann darf die Erfolgsqote beim Autotrading noch geringer sein. Manchmal frage ich mich, ob man bei der Suche nach Eldorado nich auf die falsche Fährte geraten ist.
Aufjeden Fall, muessen die Leute, die das geschaftt haben (Autotrading) ziemlich schweigsam sein. Nur ein paar Literaturhinweise hin und dort, einige wenig überzeugende Bücher... Das scheint ein streng gehütetes Geheimnis zu sein, dieses Autotrading.
Nun ja, berichte mal, wenn Du damit Geld machst. Oder wirst Du auch so schweigsam werden, wie die anderen die das nicht preisgeben wollen? _________________
von Bödefeld
Anmeldedatum: 11.11.2005 Beiträge: 725
Verfasst am: 26.03.2008, 19:12
Zitat:
Joram schrieb am 26.03.2008 18:29
@von Bodefeld
Oder wirst Du auch so schweigsam werden, wie die anderen die das nicht preisgeben wollen?
Weiß ich noch nicht
Ich denke es ist viel Arbeit und möglicherweise ebenso ein Weg, der einem liegen muss, wie es beim diskretionären Trading auch viele Wege nach Rom gibt und man den passenden für sich selbst finden muss.
Ein Erlösung von aussen kann nicht stattfinden. Sie muss von innen kommen und jeder muss sich ihr selbst auf dem für ihn geeigneten Weg nähern.
Sicher ist erfolgreiches Autotrading ebenso wenig für die Massen geeignet wie erfolgreiches diskretionäres Trading. Sicher braucht es aber dafür mehr Equipment und langweilige Kenntnis von Programmiersprachen.
Gruß
Joram
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 2238
Verfasst am: 26.03.2008, 19:47
Zitat:
viele Wege nach Rom gibt und man den passenden für sich selbst finden muss.
...
Sicher braucht es aber dafür mehr Equipment und langweilige Kenntnis von Programmiersprachen.
so ist das. Ich habe meinen Weg gefunden. Über B´nei Baruch. Durch die Entwicklung des sechsten Sinnes. Du findest auch Deinen Weg. Viel Erfolg.
Zitat:
Sicher ist erfolgreiches Autotrading ebenso wenig für die Massen geeignet wie erfolgreiches diskretionäres Trading.
Bestimmt. Die Massen liegen erfahrungsmäßig immer falsch. _________________
von Bödefeld
Anmeldedatum: 11.11.2005 Beiträge: 725
Verfasst am: 27.03.2008, 07:58
Hier ein kleines Beispiel was bei Autotrading los ist:
Real-time order processing can vary
dramatically in processing time. Sometimes it takes a fraction of
a second and then, without any apparent reason, an order may take
a full minute or more to process. If an order doesn't reverse (no
shorts available is a pain!) within a certain time i have backup
action that kicks in (go cash). If an order doesn't fill I may
cancel it and switch to the next ticker - better miss a trade
than hang the system. Develop solid handshaking that works for
you. You can first write code to place a single order and reverse
it at maximum speed based on OrderStatus and PositionSize
acknowledgement. This allows you to see how fast you can trade
and what the problems are. then, when that works, trade two
tickers ,and then progress to a loop. Developing AT code is a
major undertaking and is underestimated by most. When i develop a
system I spend 95% of my time on automation code and only 5% on
system development. It ain't easy :-)
Beim Autotrading ist das logische Ordermanagement das Schwierigste.
Computer sind doof. Man muss für jegliche Situation im Voraus eine Lösung haben.
Das eigentliche System steht im Hintergrund. So weit muss man längst sein.
Ich meine ich hab beim Colins schon mal geschrieben, dass Systeme für Computer grundsätzlich anders aussehen müssen, da man das, was man über die Augen ( Millionen Jahre lang entwickelte Präprozessoren für die Mustererkennungssysteme in der Hirnrinde) sieht, mit den heutigen Mitteln der Programmiersprachen niemals für die Computer übersetzen kann.
Man siehe nur die Schwierigkeiten, brauchbare Spracherkennungen zu programmieren. Außerdem weiß man ja selbst nicht genau was bei den Augen und der Hirnrinde abgeht. Also man ist sich nciht voll bewußt darüber warum man das erkennt was man erkennt.
Der Bauch ist übermächtig, und der Versuch den Bauch ins Hirn zu schieben endet meist beim Mund und einem unangenehmen Geschmack
Computer brauchen einfachen Code und können diesen blitzschnell abarbeiten, Wahrscheinlichkeiten berechnen etc. Diese Stärken muss man nutzen. Sicher sind solche Systeme und deren Kombinationen keine geistigen Überflieger, aber sie können stabile Performance raus hauen. Das Ordermanagement wird hoffentlich auch für den Normalo in Zukunft leichter beherrschbar. Bislang darf man leider diesem Bereich die Hauptarbeit zuwenden. Die meiste Zeit verschwenden die meisten beim Sytementwickeln leider dabei, die visuellen Eindrücke für den Computer zu beschreiben und merken dann, dass die Ergebnisse irgendwie nicht das bringen, was sie bislang selber damit erreicht haben. Da ich aber ein Mensch bin, der von bestätigten Wahrscheinlichkeiten abhängig ist (aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen im Handeln von Systemen), kann ich also nur in den Bereich gehen, wo Computer auch sinnvolle Berechnungen anstellen können.
Gruß
Joram
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 2238
Verfasst am: 27.03.2008, 10:08
Zitat:
kann ich also nur in den Bereich gehen, wo Computer auch sinnvolle Berechnungen anstellen können.
Na prima, das Problem erkannt, Fehler behoben! What else?
Vielleicht sollte man das noch den zig Tausend Traders da draussen mitteilen, dann wird die Arbeit an der Entwicklung von Autotrading schneller voran gehen. Die irren nämlich und suchen in falscher Richtung nach den falschen Lösungen. _________________
Zuletzt bearbeitet von Joram am 27.03.2008, 10:08, insgesamt einmal bearbeitet
von Bödefeld
Anmeldedatum: 11.11.2005 Beiträge: 725
Verfasst am: 27.03.2008, 10:33
Die irren nämlich und suchen in falscher Richtung nach den falschen Lösungen.
Und das ist gut so und lässt sich wegen der Natur des Menschen sowieso nicht ändern
Missionsideen habe ich schon länger keine mehr.
Joram
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 2238
Verfasst am: 27.03.2008, 14:48
Zitat:
Und das ist gut so und lässt sich wegen der Natur des Menschen sowieso nicht ändern
"was ich weiß ist, dass jeder moderner Trader sich überlegen muss, wenn es in jenen harschen Zeiten (vor Internet-Zeitalter - Anmerkung von mir) möglich war Geld (mit Trading - Anmerkung von mir) zu verdienen, dass es mit all den Möglicheiten, die uns heute zur Verfügung stehen, ein moralischer Imperativ sien müsste, einen Haufen Geld (mit Trading - Anmerkung von mir) zu machen."
Stimmt es? Und wenn es stimmt, von wem ist das? _________________
von Bödefeld
Anmeldedatum: 11.11.2005 Beiträge: 725
Verfasst am: 27.03.2008, 16:19
Hmmm,
Adam Smith oder Kant?
Oder Ratzinger?
Zuletzt bearbeitet von von Bödefeld am 27.03.2008, 16:24, insgesamt einmal bearbeitet
Joram
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 2238
Verfasst am: 27.03.2008, 18:19
Smith wusste zwar was von Trading, aber bestimmt nichts von Internet
Ratzinger wusste zwar was von Internet, aber er hat keine Ahnung von Trading.
Kant sprach vom kategorischen Imperativ, nicht von moralischen Imperativ.
Aber das macht nichts, irgendwann kommst Du auf die richtige Antwort. Da bin ich mir sicher. Und wenn nicht Du, dann bestimmt jemand der hier mitliest _________________
von Bödefeld
Anmeldedatum: 11.11.2005 Beiträge: 725
Verfasst am: 27.03.2008, 19:41
Oh Mann, das gibt ne harte Grübelei
Das Dingen kommt mir schon irgendwie bekannt vor.
Zuletzt bearbeitet von von Bödefeld am 27.03.2008, 20:43, insgesamt einmal bearbeitet
wuelle
Anmeldedatum: 24.08.2005 Beiträge: 336
Verfasst am: 28.03.2008, 10:26
@von Bödefeld
Diese Aussage tätigte der bedeutende Börsenphilosoph des 21. Jahrhunderts Emilio Tomasini. Seine Feststellung, die die Börsenwelt nachhaltig beeinflusst hat, wurde erstmals im Jahr 2008 in Europas führender Fachzeitschrift für Börsenhandel "Traders" veröffentlicht.
Weit über die vier kantschen Fragen hinaus
- Was können Trader wissen?
- Was sollen Trader tun?
- Was dürfen Trader hoffen?
- Was ist der Trader?
beschäftigten sich seinerzeit auch andere Größen wie der berühmte Joram Z.-W. aus H. mit erkenntnisstheoretischen Grundlagenkonzepten im Börsenhandel. Joram war Begründer des Börsen-Skeptizismus. Er zeigte auf, daß wir nicht die Dinge (Kursmuster) an sich erkennen, sondern nur deren Erscheinung. Ausgehend von dieser transzendentalen Ästhetik suchte J. immer wieder den Diskurs mit führenden Empiristen, die erkannt hatten, daß die sinnliche Wahrnehmung unstrukturiert bleibt, sofern man nicht den Glauben aufhebt, um zum Wissen Platz zu haben.
Sie erkannten, daß die Vernunft dem Trader die Pflicht auferlegt, nach dem kategorischen Imperativ zu agieren: „Handele nur nach der Maxime, die du zugleich durch Backtesting bewiesen hast!“
Sapere Trading!
von Bödefeld
Anmeldedatum: 11.11.2005 Beiträge: 725
Verfasst am: 28.03.2008, 12:22
@wuelle:
deshalb bin ich nicht drauf gekommen. Das war noch im Kurzzeitgedächtnis und das ist bei alten Leuten ja besonders kurz
Joram
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 2238
Verfasst am: 28.03.2008, 12:26
Mit dem berühmten freiburger Börsenempirist Helmut W. habe ich doch was gemeinsames. Ich fange die Lektüre des "Traders" mit der letzten Seite an und dort beende ich auch die Lektüre des "Traders" ohne mir weitere Seiten antun zu müssen.
_________________
von Bödefeld
Anmeldedatum: 11.11.2005 Beiträge: 725
Verfasst am: 28.03.2008, 12:28
Guter Tip
Aber wenn da der Tomasini gerade seine Ergüsse ergiesst, ist das schon sch(m)erzhaft genug.
wuelle
Anmeldedatum: 24.08.2005 Beiträge: 336
Verfasst am: 28.03.2008, 13:04
@Joram
Du hast das Verkaufsgespräch, ääääähh Interview mit dem absoluten Top-Coach Van Tharp, dem geistigen Vater des bahnbrechenden Position-Sizing-Konzept, nicht gelesen?
Joram
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 2238
Verfasst am: 28.03.2008, 14:54
@wuelle
Zitat:
Du hast das Verkaufsgespräch, ääääähh Interview mit dem absoluten Top-Coach Van Tharp, dem geistigen Vater des bahnbrechenden Position-Sizing-Konzept, nicht gelesen?
richtig.
Im Unterschied zu der Gattung von Börsenempiristen, bin ich ein Börsenmentalist. Ich weiß was ich zu lesen habe noch bevor ich das lese. Aus Gewohnheit lese ich die letzten Seite von Traders und die Zeitschrift landet in der Ablage.
Als Börsenmentalist habe ich allerdings sowohl Vorteile als auch Nachteile beim Ttrading. Ich habe z.B. heute gegen Mittags nach meinem "sechsten Sinn" mit dem Bund Trading für heute mit +/- Null aufgehört, weil ich ein komisches Kribbeln in meinem linken Bein hatte. Ich machte mir ein Espresso mit meiner Blitzverchromten Espresso Machine, und als ich zurück zum Arbeitsplatz kam, dann sah ich das, was Ihr auch gesehen habt: "a volatility interruption".
Und jetzt ist die Frage, hat mich mein sechster Sinn von dem risiegen Verlust geschützt, oder ganz gegenteil hat mich eine Gewinnchance beraubt?
Mein sechster Sinn ist noch nicht vollkommen entwickelt, er warnt mich vor einer Gefahr ohne sie zu verdeutlichen. Das ist wie mit den Tieren bei dem Erdbeben. Sie spüren was und werden unruhig, ohne zu wissen warum.
Deshalb arbeite ich stets am Schärfen des sechsten Sinnes, und zwar nach der Methode vom Rabbi Aschlag.
Und zu Deiner Frage, nach meinem Wissen, gehört Van Tharp nicht zu den Kabbalisten. Daher ist nicht nützlich seine Ratschläge strikt zu befolgen. Persönlich eher neige ich mich die Bücher von Ch. Cottle zu befolgen.
Die simple Frage: Warum werden die Bücher von Cottle nicht in Deutscher Sprache ausgegeben dafür aber die Bücher von Van Tharp?
Die nächste Frage: Warum sich die Ausgabe des Buches von Brett S. in der deutschen Sprache so lange verzögern hat?
Weiß jemand, dass sowohl Brett als auch Charles sich ernsthaft mit Kabbalah beschäftigen?
Allerdings nach der Methode von Rabbi Berg. Aber immerhin.
_________________
wuelle
Anmeldedatum: 24.08.2005 Beiträge: 336
Verfasst am: 28.03.2008, 16:26
@Joram,
So ein Hundert-Punkte Kribbeln ist natürlich eine feine Sache. Du solltest überprüfen, ob links Kribbeln short und rechts long bedeutet.
Joram
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 2238
Verfasst am: 28.03.2008, 16:38
Zitat:
So ein Hundert-Punkte Kribbeln ist natürlich eine feine Sache. Du solltest überprüfen, ob links Kribbeln short und rechts long bedeutet.
ich habe doch geschrieben, dass ich an weiteren Schärfung des sechsten Sinnes arbeite. Bis jetzt ist das Kribbeln undifferenziert. Leider. Aber immerhin hat es gekribbelt. Und bei Dir? Ist es nur die Nase gelaufen, oder was? Geht es schon besser? _________________
wuelle
Anmeldedatum: 24.08.2005 Beiträge: 336
Verfasst am: 28.03.2008, 16:47
@Joram
Die Nase läuft nicht mehr, statt dessen kribbelt es am ganzen Körper, so daß ich auch nicht am Markt aktiv bin.
Hittfeld
Anmeldedatum: 04.09.2005 Beiträge: 1147
Verfasst am: 28.03.2008, 17:04
Das Kribbeln kommt von einer "Schwanenallergie" - wahrscheinlich verursacht durch die neuerlichen grossflächigen Versuche der Eurex ins Geschäft mit der Schwanenzucht einzusteigen ---- schwarze Schwäne!
Ja, auch der Bund ist keine schwanenfreie Zone mehr.
MFG
Hittfeld _________________
Joram
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 2238
Verfasst am: 28.03.2008, 17:07
Zitat:
Ja, auch der Bund ist keine schwanenfreie Zone mehr.
es gibt noch die Rückzugsgebiete: BOBL oder Schatz. Dort geht es gesittet