Art Collins, Beating the Financial Futures Market Verfasst am: 22.07.2007, 17:48
Hier einer der Codes von Collins aus seinem Buch. Der Gesamtcode setzt sich aus mehreren kleinen Systemen zusammen, die er im Laufe des Buches immer wieder testet und verändert.
Es läuft auf verschiedenen Index-, Rohstoff und Währunsfutures auf Daily-Basis und steigt am selben Tag wieder aus.
Zuletzt bearbeitet von wp am 19.09.2007, 18:25, insgesamt einmal bearbeitet
SwingMan
Anmeldedatum: 16.08.2005 Beiträge: 885
Verfasst am: 23.07.2007, 07:17
@wp
Ein sehr vernünftiges Regelwerk!
Ich habe aber keine Auswertungen gesehen, kannst Du uns etwas zeigen?
wp
Anmeldedatum: 29.08.2005 Beiträge: 388
Verfasst am: 23.07.2007, 11:30
Auf den Russel sieht es ohne jegliche Optimierung mit 500$ Stop, 10$ Slippage und 2$ Gebühr pro Trade so aus.
Noch nicht berauschend, aber ok. In den nächsten Kapiteln entwickelt er dann ein paar andere Ausstiege, da der größte Minuspunkt hier noch der Einstieg zum Open und Ausstieg zum Close ist.
Zuletzt bearbeitet von wp am 19.09.2007, 18:26, insgesamt einmal bearbeitet
SwingManT
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 1700 Wohnort: Frankfurt am Main
Verfasst am: 23.07.2007, 11:43
@wp
Das System ist schon in Ordnung!
Jedenfalls, die vielen Filtern tun gut ihre Arbeit. Ansonsten, kann man schon herumbastelln und wenigstens kleine 2-3 Tage Trends zulassen.
wie gut handelt eigentlich Tradestation die Intraday-Simulation.
Zur Info:
Ich habe ein deartiges System mal auf den Dax - Daily getestet, allerdings nicht mit Entry zum Open, sonder per Stop.
Die Performance sah ähnlich aus. Ich zweifelte aber daran, ob die Stops auch nach dem Entry kamen.
Dann habe ich mir das ganze, berechnet auf Tagesbasis mit Intradaydaten angeschaut und siehe da, funktionierte nicht mehr so gut. Hintergrund ist der, das TS5 die Intraday-Daten simuliert, auch wenn diese vorhanden sind.
Spielt hier vermutlich noch nicht die Rolle, da entry zum Open und Exit zum Close.
Wobei: Wann ist hier Open/Close ? Es ist doch ein 24h Markt.
Bei der Entwicklung von anderen Stops könnte es evtl. interessant werden.
wp
Anmeldedatum: 29.08.2005 Beiträge: 388
Verfasst am: 25.07.2007, 12:25
Zitat:
wegi schrieb am 23.07.2007 17:59
wie gut handelt eigentlich Tradestation die Intraday-Simulation.
Ab TS 8 kann man mit Use Look-Inside-Bar Backtesting bis Auflösung 1 Tick/1 Minute auswählen.
Hittfeld
Anmeldedatum: 04.09.2005 Beiträge: 1147
Verfasst am: 26.10.2007, 22:11
Das Werk ist seit heute bei unseren ru Freunden von Avaxhome abrufbar.
MFG
Hittfeld
von Bödefeld
Anmeldedatum: 11.11.2005 Beiträge: 725
Verfasst am: 27.10.2007, 13:12
Zitat:
Hittfeld schrieb am 26.10.2007 22:11
Das Werk ist seit heute bei unseren ru Freunden von Avaxhome abrufbar.
MFG
Hittfeld
Für die Seite bin ich zu blöd. Ich werd dauernd auf andere Uploadseiten geschickt und auf Partypoker Werbung und hab die Idee, dass die nur Klicks produzieren wollen und am Ende im File auch noch ein Virus steckt. Kannst Du die Quelle echt empfehlen? Und wenn ja, wie komm ich an die verd... Dateien?
Bei avaxhome gabs die letzten tage eine Fülle von Trading Büchern:
avaxh aufrufen, topmenüleiste "ebooks" wählen, runtercrollen (bis ev. etwas gefunden wurde, sonst untere Menüleiste die vorherige Seite anwählen.
Wenn etwas gesichtet wurde, details aufrufen, dort den dwonload durchziehen.
wenn man auf "magazine" im topmenü klickt, gibts auch meist schon Sonntags Spiegel und Focus.
MFG
Hittfeld
Zuletzt bearbeitet von Hittfeld am 27.10.2007, 15:48, insgesamt einmal bearbeitet
Hittfeld
Anmeldedatum: 04.09.2005 Beiträge: 1147
Verfasst am: 27.10.2007, 15:55
Und wenn man eine Übersicht über verfügbare Tradingtitel haben möchte: inavaxh.. ebooks wählen, DANN LINKS oben Subcategory "Economics and Finance" wählen, and here you go.......
MFG
Hittfeld
von Bödefeld
Anmeldedatum: 11.11.2005 Beiträge: 725
Verfasst am: 27.10.2007, 16:22
Zitat:
wegi schrieb am 27.10.2007 15:32
@Bödefeld
Hab dir eine Email geschrieben....
Danke. Super. Ich probier mich mal da durch. Ich kauf zwar Bücher, aber find es trotzdem gut die auch auf dem PC zu haben.
Hittfeld
Anmeldedatum: 04.09.2005 Beiträge: 1147
Verfasst am: 27.10.2007, 17:02
Zitat:
von Bödefeld schrieb am 27.10.2007 16:22
Zitat:
wegi schrieb am 27.10.2007 15:32
@Bödefeld
Hab dir eine Email geschrieben....
Danke. Super. Ich probier mich mal da durch. Ich kauf zwar Bücher, aber find es trotzdem gut die auch auf dem PC zu haben.
Um Missversändnisse zu vermeiden: Das Werk von Art habe ich bereits vor 3 Wochen bestellt und bezahlt - noch nicht da. Es ist schön, es schon mal anblättern zu können.
MFG
Hittfeld
P.S. Danke für den Literaturhinweis!!!!!!
von Bödefeld
Anmeldedatum: 11.11.2005 Beiträge: 725
Verfasst am: 27.10.2007, 17:56
@Hittfeld
wollte damit nicht sagen, dass Du was Verwerfliches tust
Ich danke umgekehrt für den Quellenhinweis, da ich ab und zu gerne ein paar PDFs auf dem PocketPC habe um in ruhigen Minuten, wenn ich nicht vor dem Computer sitze, trotzdem mal was zu schmökern. S-Bahn und Zug werden da schön kurzweilig.
Zuletzt bearbeitet von von Bödefeld am 27.10.2007, 17:58, insgesamt einmal bearbeitet
Ich mag die Bücher in elektronischer Form eigentlich weniger, kaufe die meistens !
Nur gibts da so viel Schund, dass ich mir gerne vorab kurz einen Überblick verschaffe.
Hittfeld
Anmeldedatum: 04.09.2005 Beiträge: 1147
Verfasst am: 05.11.2007, 17:07
@ALLE
So, das Buch habe ich in einem ersten Durchgang überflogen. Gefällt mir, besonders sein "Back to the Basics"-Angang. Auch ist mir sein Elitetrader Log endlich voll erschlossen.
Ich würde nun gerne seinen Code mit einer "finalen" TS2ki ausprobieren. Frage deshalb : hat jemand einen Link oder Hinweis auf eine gute Version - möglichst mit allen "Goodies"? Oder wo man sich an den Kosten beteiligen kann?
Danke
MFG
Hitfeld
Ernie
Anmeldedatum: 08.10.2005 Beiträge: 973
Verfasst am: 05.11.2007, 18:44
Wer sich für ähnliche Ansätze wie die von Art Collins erwärmen kann, findet ausgezeichnete Anregungen sowie eine Fülle von Informationen und unterschiedlichen Techniken in folgendem Buch.
Larry Williams: Die Erfolgsgeheimnisse des Kurzfristtradings
Der Titel ist jedoch etwas irreführend, denn es geht nicht etwa um schnelles Rein-Raus, sondern vorrangig um Trades, die über den ganzen Tag bis hin zu 5 Tagen laufen.
Das Buch von Art Collins habe ich über Amazon bei caiman_amerika http://www.caimanzone.de bestellt. Diesen Händler kann ich empfehlen. Lieferzeit aus USA betrug genau zwei Wochen, man wird per Mail von einem deutschsprachigen Kundendienst sehr gut über den Bestellstatus auf dem Laufenden gehalten.
Zuletzt bearbeitet von wuelle am 09.11.2007, 14:58, insgesamt einmal bearbeitet
Ernie schrieb am 05.11.2007 18:44
Wer sich für ähnliche Ansätze wie die von Art Collins erwärmen kann, findet ausgezeichnete Anregungen sowie eine Fülle von Informationen und unterschiedlichen Techniken in folgendem Buch.
Larry Williams: Die Erfolgsgeheimnisse des Kurzfristtradings
Der Titel ist jedoch etwas irreführend, denn es geht nicht etwa um schnelles Rein-Raus, sondern vorrangig um Trades, die über den ganzen Tag bis hin zu 5 Tagen laufen.
Bin aber mit dem Buch nicht so zurecht gekommen, weil mir die Beschreibung der SystemIdeen zu ungenau war. Kein Wunder, bei den guten Kennzahlen die da teilweise drin sind, wird eben nicht alles verraten.
Ernie
Anmeldedatum: 08.10.2005 Beiträge: 973
Verfasst am: 10.11.2007, 16:43
@ wegi
Fertige Systeme und genaue Beschreibungen darf man da nicht erwarten. Es geht vielmehr um die diversen Ideen und Möglichkeiten, auf die man selbst nicht ohne weiteres kommt.
Immer vorausgesetzt seine Kennzahlen stimmen: Es ist phänomenal wie er mit relativ einfachen Filtern. z. B. Auswahl bestimmter Wochentage, die Performance steigert und die Menge der Trades reduziert.
Nur helfen die Ideen halt nichts, wenn man den Ansatz gar nicht erst nachvollziehen kann.
So gings mir eben teilweise. Z.B. auch beim VolatilityBreakoutsystem, in Kapitel 4.
von Bödefeld
Anmeldedatum: 11.11.2005 Beiträge: 725
Verfasst am: 10.11.2007, 20:28
Der Hauptpunkt in den Buch ist das Verketten kleiner Edges zu einem Gesamtsystem. Was mir recht schwer fällt, ist das Finden dieser Edges, denn ich sehe z.B. im Bund intraday dass die vom Collins gar nicht funktionieren.
"Es geht vielmehr um die diversen Ideen und Möglichkeiten, auf die man selbst nicht ohne weiteres kommt. "
Deshalb geht es mir auch so, dass ich einfach auf Ideensuche bin.
Ansonsten finde ich das Nachvollziehen eines Ansatzes auch wichtig. Mir nützt es nichts, wenn ich statistisch herleiten kann, dass an Montagen ein Pattern meist schlechter abschneidet. Oder dass es an Donnerstagen super funzt. Oder dass überhaupt Pattern X gut funzt, wenn ich nciht erahnen kann warum das so sein könnte.
Da kann ich gleich nach Mondphasen traden. Es widerspricht dem Grundatz bei Collins "Know your drivers".
Interessanter Ansatz beim Daniel auf enterlong.com, da beschreibt er, dass er aktuell aufauchende Pattern sofort automatisch backtestet, und wenn das Ergebnis gut aussieht, dann das Pattern auch tradet. Finde ich mal interessant, weil gewissermaßen anders herum gedacht. Also man sucht nicht in der Vergangenheit krampfhaft nach funzenden Pattern und hofft, dass sie in der Zukunft dann auch wieder auftauchen, sondern man nimmt was der Markt grad her gibt und prüft auf Performance in der Vergangenheit.
Weiß nur nicht wie man die Beschreibung eines aktuellen Pattern in eine Formel packt. Man muss ja quasi die OHLC Verhältnisse der Bars zueinander bestimmen.
Ich frag mich ob da für Ähnlickeiten die Lage der OHLC eines Bars zum vorigen Bar reichen oder man auch die Lage der OHLC zum vorvorigen Bar nehmen muss oder die Lage der Bars im Verhältnis zum ersten Bar des Patterns. Wisst ihr wie ich meine? Die Lage welcher OHLC zueinander beschreiben eindeutig das Pattern, um die Ähnlichkeit ausreichend darzustellen und wieder zu finden?
Hat aber dann mit Know your drivers auch wenig zu tun. Ist rein statistisches Gefummel.
Fände ich aber auf diese Weise sinnvoller als einen Filter nach Wochentagen.
Gruß
Zuletzt bearbeitet von von Bödefeld am 10.11.2007, 20:34, insgesamt einmal bearbeitet
Rossi
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 830
Verfasst am: 10.11.2007, 21:30
@Bödefeld,
denkst Du an Candlesticks nach Nison oder z. B. an Jackson -Zonen?
Gruß
Rossi
von Bödefeld
Anmeldedatum: 11.11.2005 Beiträge: 725
Verfasst am: 10.11.2007, 21:38
@Rossi
dachte erst mal an Candlesticks.
Jackson Zonen hab ich nur mal gehört, aber noch nciht angeguckt.
Gruß
Ernie
Anmeldedatum: 08.10.2005 Beiträge: 973
Verfasst am: 11.11.2007, 06:07
Zitat:
wegi schrieb am 10.11.2007 18:07
Nur helfen die Ideen halt nichts, wenn man den Ansatz gar nicht erst nachvollziehen kann.
So gings mir eben teilweise. Z.B. auch beim VolatilityBreakoutsystem, in Kapitel 4.
@ wegi
Mir ging es in einigen Passagen durchaus ähnlich. Andererseits zeigt Williams ganz klar, dass der Ausbruch i. A. dann zu erwarten ist, nachdem sich die täglichen Handelspannen drastisch verkleinert haben. Darauf beruhen ja auch allgemein bekannte Ansätze wie Inside Day, NR4, NR7 u. ä..
Man muss dann nur die nötige Geduld aufbringen, den Ausbruch auch tatsächlich abzuwarten. Um nicht in falsche Ausbrüche zu stolpern, ist die Umschlag-Technik von Ross hilfreich (Ausbruchlinien im bestimmten Mindestabstand).
Unabhängig davon sind Ausbrüche über das Vortags-Hoch/Tief ein ausgezeichneter Ansatz, den man intraday immer im Visier haben sollte; z. B. im FDAX zu erwarten an 2 von 3 Tagen. (Lässt sich bereits in Excel grob prüfen mit der Fragestellung, wie häufig treten sie auf und wie weit laufen sie …)
von Bödefeld schrieb am 10.11.2007 20:28
Ansonsten finde ich das Nachvollziehen eines Ansatzes auch wichtig. Mir nützt es nichts, wenn ich statistisch herleiten kann, dass an Montagen ein Pattern meist schlechter abschneidet. Oder dass es an Donnerstagen super funzt. Oder dass überhaupt Pattern X gut funzt, wenn ich nciht erahnen kann warum das so sein könnte. Da kann ich gleich nach Mondphasen traden. Es widerspricht dem Grundatz bei Collins "Know your drivers".
@ von Bödefeld
Da verlangst Du etwas viel, wenn Du für Patterns oder statistische Eigenheiten von Märkten die Ursachen und Beweggründe der Marktteilnehmer erklären willst. Es ist m. E. so ähnlich wie in den Naturwissenschaften: Die Fragestellung lautet nicht warum ist es so, sondern wie ist es. Man kann lange und ziemlich gut mit unbewiesenen Ad-hoc-Erklärungen leben. Die wahren Hintergründe werden häufig erst Jahrzehnte später erkannt und begriffen.
Bestimmte Wochentage als Filter fand ich auch zunächst als willkürlich und als zu starke Einengung. Die Ausführungen von Williams haben mich jedoch überzeugt. Insbesondere für mehrtägige Ansätze ist es schon sinnvoll, nicht gerade einzusteigen, wenn die kommenden Tage zu den statistisch schlechteren gehören.
Die dadurch auftretenden Einschränkungen kann man ausgleichen, indem man deutlich mehr als nur einen Markt beobachtet. Das ist auch ohne weiteres machbar, wenn die Ansätze eher in Richtung EoD laufen und man nicht ständig am Bildschirm kleben muss.
Noch ein Tipp: Bradford-Raschke /Connors „Street Smarts“ liefert ebenfalls ausgezeichnete Ideen. Mit gefällt am besten „ROC 2“ im Kapitel 8. Funzt im FDAX ausgezeichnet, im BuFu eher weniger.
"Unabhängig davon sind Ausbrüche über das Vortags-Hoch/Tief ein ausgezeichneter Ansatz, den man intraday immer im Visier haben sollte; z. B. im FDAX zu erwarten an 2 von 3 Tagen. (Lässt sich bereits in Excel grob prüfen mit der Fragestellung, wie häufig treten sie auf und wie weit laufen sie …)"
=> Alle Ideen zu diesen Vortages-Hoch/Tief Ausbrüchen, die ich bisher gesehen habe scheitern m.E. in der Praxis. Vielfach wurde hier mit EoD-Daten getestet, was überhaupt nichts über den tatsächlichen Verlauf sagt. Mit einem sinnvollen Stoploss sind diese Ausbrüche dann nicht mehr rentabel, zumindest nicht voll automatisiert.
Das habe ich im Dax (nicht fDax) und im GBPUSD schon bewiesen.
Ernie
Anmeldedatum: 08.10.2005 Beiträge: 973
Verfasst am: 11.11.2007, 10:55
Zitat:
wegi schrieb am 11.11.2007 09:44
Mit einem sinnvollen Stoploss sind diese Ausbrüche dann nicht mehr rentabel, zumindest nicht voll automatisiert.
@ wegi
Das ist nur etwas für ausgesprochene Bildschirmkleber, man muss ständig den Finger am Abzug haben. Automatisierer stehen da auf verlorenem Posten!
Die Sache ist in der Praxis aber nicht so schwer wie es zunächst scheint. Meistens läuft der Kurs irgendeine W&U-Linie an (Pivotlinien, Vortags-Close, H/T von vor 2 Tagen, volle Wendemarken des Vortags im 30 / 60 min-Chart*). Dort - sicherheitshalber noch 1 Tick vorher - muss man ohne Zögern den Gewinn mitnehmen, sonst sind die Punkte ganz schnell wieder futsch.
"futurefarmer" gibt dazu sehr detaillierte Anweisungen. Ich kann seine Aussagen zu 100% bestätigen. Der Ansatz bewährt sich auch im FESX und BuFu. Man darf nur nicht versuchen, ihn mit einer Art modifizierten EoD-Ansatz zu handeln oder etwa mit relativ weitem Tr-Stop.
Vielleicht fragst Du Dich inzwischen, was das mit dem VolatilityBreakoutsystem von Williams zu tun hat. Ich wollte damit aufzeigen, dass man ständig mit Ausbrüchen über Vortags-H/T rechnen muss, aber sehr häufig fällt der Kurs auch wieder zurück. Die Kunst beim VolatilityBreakoutsystem besteht darin, den Ausbruch zu erkennen, der zur wirklich großen Bewegung führt.
PS: *Sorry, ein kleiner Schnitzer. Die Wendemarken des Vortags können einem nicht helfen. Sondern ich zeichne zusätzlich die vollen Wendemarken (3er-Fraktal-H/T) des vorletzten Tages (Tag 2) bis zum Tag 5 im 60 min-Chart ein.
Man sollte sein Objekt auf jeden Fall gut kennen und wissen, wie weit im betreffenden Future i. A. die kurzfristigen Swings im 5- bzw. 10 min-Chart laufen.
Zuletzt bearbeitet von Ernie am 11.11.2007, 12:05, insgesamt einmal bearbeitet
Da verlangst Du etwas viel, wenn Du für Patterns oder statistische Eigenheiten von Märkten die Ursachen und Beweggründe der Marktteilnehmer erklären willst. Es ist m. E. so ähnlich wie in den Naturwissenschaften: Die Fragestellung lautet nicht warum ist es so, sondern wie ist es.
Ja, das stimmt irgendwie. Das Ganze aber auf so Banalitäten wie Wochentagen fußen zu lassen ist nicht nur einfach willkürlich, sondern wie jeder Parameter eines Indikators, einfach so lange es geht zu vermeiden. Daher sind mir Variablen, die Marktcharakteristika direkt beschreiben, wie Vola etc. viel lieber als so starre Bedingungen wie Wochentage oder Handelszeiten.
Mit diesem Argument hätten sich niemals Naturwissenschaften entwickelt, sondern man hätte auch weiterhin die Vielgötterei und HokusPokus. Das hat auch Erklärungen geliefert, die gepasst haben.
Wenn sich Handelsbedingungen ändern (Handelszeiten, Änderung der Tickgrößen, Margins, Gebühren etc.) was ja oft genug geschieht, müsste man bei jeder Änderung erst einmal das Trading einstellen, bis sich zu den neuen Bedingungen genügend statistisches Material für die Wochentage angesammelt hat. Finde ich nicht praktikabel. Da sind mir sämtliche Ableitungen auf die reinen Preiskurven wesentlich lieber und selbst die sind bei Änderung der Handelsgewohnheiten schon schlimm genug, aber deutlich flexibler und leider das Einzige was man zur Verfügung hat
Wenn ich Wochentage als Filter akzeptiere oder alles was unerklärliich aber statistisch richtig ist, dann könnte ich auch gleich in den NN Bereich abdriften. Da hab ich dann am Ende eine Box, die mir was sagt, was ich aber auch nicht nachvollziehen kann. Bei Mustern hab ich noch die Möglichkeit eine Idee dazu zu basteln, weshalb sie funzen. Okay, je mehr ich schreibe, desto mehr sehe ich, dass das eigentlch eine reine Psychokiste ist. Meine selbstgestrickten Erklärungen zu den Mustern sind ja sicher auch Käse.
Insofern wäre das "Know your drivers" eigentlich ein Schmarrn oder?
Gruß
Ernie
Anmeldedatum: 08.10.2005 Beiträge: 973
Verfasst am: 12.11.2007, 17:59
Zitat:
von Bödefeld schrieb am 12.11.2007 10:04
Ja, das stimmt irgendwie. Das Ganze aber auf so Banalitäten wie Wochentagen fußen zu lassen ist nicht nur einfach willkürlich, sondern wie jeder Parameter eines Indikators, einfach so lange es geht zu vermeiden. Daher sind mir Variablen, die Marktcharakteristika direkt beschreiben, wie Vola etc. viel lieber als so starre Bedingungen wie Wochentage oder Handelszeiten.
@ von Bödefeld
Kann ich zu 100% nachvollziehen und würde ich möglichst auch so handhaben, aber immer vorausgesetzt, man findet überhaupt geeignete Kriterien. Da muss man eine Menge untersuchen und testen: Aussagekraft für den gewählten Markt, Sensibilität, Verhalten bei Änderung von Marktbedingungen, Messbarkeit bzw. Aufwand….
Um bestimmte Vorgaben kommst Du ohnehin nicht herum, weil die Instrumente auf Tradingstil, Haltedauer und Stoppweiten zugeschnitten werden müssen.
Der Wochentag ist übrigens keinesfalls so grob oder banal wie es zunächst scheint.
Nur ein einfaches Beispiel: Welcher Wochentag besitzt die kleinste Tagesspanne von 5 direkt aufeinander folgenden Tagen? Seit dem 5.1.05 ist dies im BuFu bei 42% aller Montage so. Große Bewegungen sind da nicht sehr häufig zu erwarten.
Gruß
von Bödefeld
Anmeldedatum: 11.11.2005 Beiträge: 725
Verfasst am: 12.11.2007, 21:13
@Ernie
Den Montag im Bund kann man aber noch nachvollziehen.
Die Amis sind noch nicht aus dem Wochenende, da dümpelt man so herum, es sei denn es gibt wichtige Zahlen, dann hüpft auch der Montag.
Aber Mittwoch Nein und Donnerstag ja und bei einem anderen Entry dann eher der Mittwoch aber nicht der Donnerstag, da sag ich dann nein.
Die TAge nach Bewegungspannen zu untersuchen ist aber wieder was anderes und nachvollziehbar. Aber beliebige Patterns, die an einem Mittwoch besser funzen als am Donnerstag, da hätte ich Schwierigkeiten mit.
Aber wir sind wohl auf der gleichen Linie denke ich.
Gruß
von Bödefeld
Anmeldedatum: 11.11.2005 Beiträge: 725
Verfasst am: 14.11.2007, 16:36
Thema Pattern Recognition im S&C. Vielleicht von Interesse.
Mensch ich hab da Zeug und weiß es gar nicht.
@ von Bödefeld
Danke für den Tipp. Damit lässt sich einiges auf relativ einfache Weise scannen.
1) Mit welchen Patterns willst du das machen? Hast Du bereits konkrete Vorstellungen?
2) Da die Zeitdauer der jeweiligen Patterns für die Korrelation eine maßgebliche Größe ist, muss man wie vom Verfasser vorgeschlagen mit verschieden Längen arbeiten. In Excel kann der Aufwand an Tabellen bzw. Charts dadurch schnell ansteigen. Man müsste sich deshalb auf eine begrenzte Menge von Objekten beschränken. Auf welche beabsichtigst Du das anzuwenden?
von Bödefeld
Anmeldedatum: 11.11.2005 Beiträge: 725
Verfasst am: 14.11.2007, 20:52
@Ernie
leider habe ich momentan sehr wenig Zeit, ich krame einfach mal raus, was ich zu dem Thema finde und hoffe, dass ich es dann mal in Ruhe durcharbeiten kann.
Inzwischen stelle ich zur Verfügung, was ich an Interessantem finden kann und hoffe mal, dass inzwischen etwas Entwicklungsarbeit stattfindet, an die ich dann später anknüpfen kann.
Zu 1) keine Einschränkungen bei den Patterns. Alles was mir in die Hände fällt
zu 2) Weiß nicht ob ich Dich richtig verstehe. Jedenfalls möchte ich das im 1-15 Minutenfenster durchführen, damit genug statistisches Material anfällt. am besten im Bereich von 200-500 Trades während eines Frontmonats. Daraus ergibt sich dann irgendwie die sinnvolle Patternlänge. Eine Einschränkung der Objekte möchte ich nicht vornehmen. Wenn die Soft nciht mitspielt, dann muss eben andere her.
Möchte mir auch endlich mal den Crabel zu short term price patterns reinziehen.
Zuletzt bearbeitet von von Bödefeld am 14.11.2007, 20:59, insgesamt einmal bearbeitet
Ernie
Anmeldedatum: 08.10.2005 Beiträge: 973
Verfasst am: 15.11.2007, 16:39
Zitat:
von Bödefeld schrieb am 14.11.2007 20:52
zu 2) Weiß nicht ob ich Dich richtig verstehe. Jedenfalls möchte ich das im 1-15 Minutenfenster durchführen, damit genug statistisches Material anfällt. am besten im Bereich von 200-500 Trades während eines Frontmonats. Daraus ergibt sich dann irgendwie die sinnvolle Patternlänge. Eine Einschränkung der Objekte möchte ich nicht vornehmen. Wenn die Soft nciht mitspielt, dann muss eben andere her.
@ von Bödefeld
Die Korrelation wurde mit Excel durchgeführt. Der Verfasser weist ausdrücklich auf die Bedeutung der Zeitdauer hin (s. am Schluss). Wg. des rechnerischen Aufwands dachte ich an eine Beschränkung auf bestimmte Futures.
Anscheinend willst Du das aber mit einem Chart-Programm betreiben. Dann sind diese Überlegungen gegenstandslos. _________________
von Bödefeld
Anmeldedatum: 11.11.2005 Beiträge: 725
Verfasst am: 15.11.2007, 20:05
@Ernie
ich bin nicht so fit in Excel und möchte auch nicht mit allzu vielen Programmen wurschteln.
Wenn sich das mit Multicharts erledigen lässt, dann wäre mir das am liebsten.
Mir ist aber nach dem Lesen des Artikels nicht klar, wie er es eigentlich schafft, dieses Cupandhandle so zu formulieren, dass er damit in Excel gute Korrelationen findet.
Kann mir da jemand auf die Sprünge helfen?
P.S. Habs entdeckt in dem Kasten Time Series. In einem Chartprogramm sollte es auch nciht schwerer sein. Man müsste noch etwas einbauen, wonach automatisch nach Korrelationen gesucht wird, wenn man einen Zeitabschnitt markiert. Muss mal sehen, ob MC Abfragen für markierte Abschnitte hat. AB hat sowas.
Zuletzt bearbeitet von von Bödefeld am 15.11.2007, 20:18, insgesamt einmal bearbeitet