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Ernie


Anmeldedatum: 08.10.2005
Beiträge: 973

Behandlung falscher Ausbrüche beim BuFu
Verfasst am: 25.03.2006, 08:38

Falscher Ausbruch:
Nach dem Entry-Signal ist der folgende 5 min-Balken ein Umkehrbalken (sofort erkennbar am Farbwechsel) meistens mit Close auf der anderen Seite der Signallinie.

Vorgehen:
Entsprechend der Empfehlung von J. Ross den SL bis auf 1 Tick an den Umkehrbalken heranziehen., d. h. bei long 1 Tick darunter, bei short 1Tick darüber.


Vielfach wird SStoch schon während der Ausbildung des Umkehrbalkens die Kursumkehr bestätigen, indem die %K-Linie einen Haken macht und sich anschickt, die %D-Linie zu schneiden. Der Schnitt wäre die endgültige Bestätigung.


Sollte der Kurs drehen und den ursprünglichen Ausbruch wieder aufnehmen, muss zunächst ein neues Signal abgewartet werden, um Reentry zu ermöglichen.

_________________
 
Ernie


Anmeldedatum: 08.10.2005
Beiträge: 973


Verfasst am: 06.04.2006, 10:57

Mein vorhergehender Vorschlag war eigentlich eher als Provokation gemeint. Leider ist überhaupt niemand darauf angesprungen. Tatsächlich sind die vorgeschlagenen Stopps zu eng.


Vorüberlegungen

Es hat sich in den Auswertungen seit Oktober gezeigt, dass mit MT-ACD im BuFu etwa 200 - 400 P geholt werden können. Da zuletzt die Anzahl der Tage mit geringer Handelsspanne und wenig ergiebigen Ausbrüchen zugenommen hat, sollte man sich realistische Ziele setzen: 300 P / Monat.

Bei 20 Handelstagen sind das nur durchschnittlich 15 P pro Tag. Man muss folglich nicht jeden möglichen Trade mit aller Gewalt machen wollen oder einem verpassten nachtrauern. Es reicht vollkommen aus, die gut laufenden Trades zu finden und zu halten, dafür aber die schlechten frühzeitig abzubrechen.

Ein Ausreiten des gesamten SLs von 1 Grid bis zum bitteren Ende ist m. E. völlig verfehlt, es stellt vielmehr das Prinzip Hoffnung dar, der Kurs könnte noch wieder in die gedachte Richtung drehen. So entstehen die berüchtigten und für die Performance verheerenden -24 P-Ergebnisse.

Der zeitliche Aspekt ist bisher nicht hinreichend berücksichtigt worden. Mark Fisher (Autor: The Logical Trader und Entwickler des ACD.Systems) sagt dazu:
„Beim Trading ist die zeitliche Entwicklung wesentlich bedeutender als die der Kurse. Wenn der Markt sich in einem Zeitrahmen von gleicher Länge wie die Opening Range nicht so wie erwartet bewegt, steig aus. Begründung: Mit zunehmender Dauer eröffnen immer mehr Händler eine gleichartige Position, und zwar auch von der großen Masse derjenigen, die meistens falsch liegen. Dadurch wird die erwartete Kursentwicklung behindert, und der Trade kann nicht mehr profitabel werden.
Generell gilt, wenn der Markt eine bestimmte Schlüsselmarke für ein Signal erreicht, muss sich der Kurs anschließend fortbewegen. Sonst ist diese Marke bedeutungslos.“



Modifizierter SL bei MT-ACD



1. Eingangs-Stopp: 1 Grid



2. Trailing Stop:

Den aktuellen Wert der schnelleren Parabolic SAR1 (0,02/0,02/0,2) als Trailing Stop ständig nachziehen, sobald der Abstand zum Kurs 1 Grid unterschreitet.

Exit: a) Wenn SAR1 umspringt, Position auf dem aktuellen Kurs liquidieren. b) TrSL wird erreicht.




3. Stagnation / Umkehr-Balken

Falls sich der Kurs in den folgenden 20 min nach dem Entry nicht oder kaum weiter in die erwartete Richtung bewegt:

a) Spätestens nach dem 2. Umkehrbalken liquidieren.

b) Exit spätesten nach Ablauf der 20 min (Zeit-Stopp).

Falls möglich, kann statt Exit der SL wahlweise zunächst näher an die Umkehrbalken heran, auf Einstand oder besser nachgezogen werden.




4. Protectiv Stop

Falls Bedingung erfüllt (long: L >= Entry +2; short: H<= Entry -2), Protectiv Stop auf 2 P besser als Entry setzen.



Ab sofort werde ich diese Regeln in den Auswertungen erproben.


Zuletzt bearbeitet von Ernie am 06.04.2006, 11:01, insgesamt einmal bearbeitet
 
SwingManT


Anmeldedatum: 17.08.2005
Beiträge: 1700
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Verfasst am: 06.04.2006, 11:34

@Ernie

Zitat:

Mein vorhergehender Vorschlag war eigentlich eher als Provokation gemeint. Leider ist überhaupt niemand darauf angesprungen. Tatsächlich sind die vorgeschlagenen Stopps zu eng.

Ein Ausreiten des gesamten SLs von 1 Grid bis zum bitteren Ende ist m. E. völlig verfehlt, es stellt vielmehr das Prinzip Hoffnung dar, der Kurs könnte noch wieder in die gedachte Richtung drehen.




- Der SLs von 1 Grid wurde im Sinne der groben statistischen Bewegungen gedacht.
Auf langer Sicht funktioniert das System auch so, die Equity-Schwankungen sind aber etwas heftiger...

- Wenn man aus der Praxis heraus eine Verfeinerung braucht, kann man schon mit einer bestimmten Tickzahl unter dem Entrybalken den SL setzen, so würde ich auch machen wenn ich traden würde/könnte.
Weil die Scalpinggefahr von anderen Tradern kaum gibt, kann man schon ein enges Limit setzen, nicht aber 1 Tick.
Für das protektive Stop hat man 2 Punkte genommen um auf ein neutrales Ergebnis zu kommen, darum würde ich unter/über dem Entrybalken das dreifache nehmen = 6 Punkte.

 
SwingManT


Anmeldedatum: 17.08.2005
Beiträge: 1700
Wohnort: Frankfurt am Main


Verfasst am: 06.04.2006, 12:11

Grid Limits

- Bitte zu berücksichtigen daß ich der Meinung bin daß die Grids nicht vom Close sondern vom höchsten Hoch abzuziehen sind (Long Trade).
(In das original MT Regelwerk wurden intraday 2 Grids berücksichtigt).

Ich habe in den letzten Postings von @Bödefeld glaube ich gesehen, daß vom Close die Rede war.
 
chris


Anmeldedatum: 07.03.2006
Beiträge: 313


Verfasst am: 06.04.2006, 12:30

@SwingManT

Im Regelwerk ist folgendes aufgeführt.

1 Grid unter dem Entry = Stop Loss
Trailing Stop = 2 Grids unter dem höchsten Close

Gruß Chris
 
von Bödefeld




Anmeldedatum: 11.11.2005
Beiträge: 725


Verfasst am: 06.04.2006, 12:42

Zitat:

daß ich der Meinung bin daß die Grids nicht vom Close sondern vom höchsten Hoch abzuziehen sind




ARRRGH. Jetzt sterb ich gleich weg.
Da müh ich mich mit so einem blöden Stop ab und jetzt hätt ich das auch mit einem ganz popeligen AB Befehl machen können, weil man auch das Hoch nehmen kann?
@Swingman will nur testen, ob ich beim Programmieren hartnäckig bin.

 
SwingManT


Anmeldedatum: 17.08.2005
Beiträge: 1700
Wohnort: Frankfurt am Main


Verfasst am: 06.04.2006, 12:46

@Chris

Vielleicht darum habe ich auch geschrieben "daß ich der Meinung bin"...
Diese Stopsetztung entspricht dem Chandelier (Kronleuchter) Stop, das auch von Elder beschrieben wird.

Wenn man vom Hoch und nicht vom Close 1 oder 2 Grids abzieht, spart man noch ein paar Pünktchen...
_________________


 
chris


Anmeldedatum: 07.03.2006
Beiträge: 313


Verfasst am: 06.04.2006, 13:12


Alles klar.
Sollte man deiner Meinung nach auch den Stop Loss in der Weise anwenden?

24 Punkte Verlust, wenn der Stop ausgelöst wird ist doch recht viel.
Deinen Vorschlag finde ich daher sehr gut....
 
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Tags: umkehrbalken

 
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