Open 116,74 > M Pivot (116,63)
Reff Open 116,69 Grid 14
Long Entry 116,86 (LoEn) Basis: D Open
Short Entry 116,62 (ShGrW) ggf. 116,68 (ShEn)
Short Entry 2 Kontr. bei 116,70 (ShEn + 9.01 h
Bestätigter USt.
Beide Kontrakte nach USt sicherheith. um 9.20 h liquidiert. 116,66 = 4 P
Zusammen: 8 P
Reentry Short 2 Kontr. bei 116,65 (ShEn +3) 10.20 h
ShX1 (ShMiW) 116,53 = 12 P
ShX2 Wg. Mittagszeit nach Doji und UB um 12.05 h liquidiert. 116,49 = 16 P
Zusammen: 28 P
Nach Ausbruch um 14.30 h aufgrund US-Zahlen und nachfolgendem 19 P-Balken weitere Entwicklung zunächst abgewartet. Danach nur noch seitwärts.
Tagesergebnis: 36 P
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Fisch
Anmeldedatum: 02.09.2005 Beiträge: 1641
Verfasst am: 17.06.2006, 19:49
@Ernie
nach Voigt wäre man nach dem ersten Trade auch nicht ausgestopt worden! Das Ergebnis wäre aber kein Tick besser! Nur das Zittern wäre größer! Da gefällt mir dein Trading wesentlich besser! Wann schreibst Du ein Buch? Ich kaufe auf jeden Fall!
Joram
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 2238
Verfasst am: 17.06.2006, 22:58
@Físch
Zitat:
Wann schreibst Du ein Buch? Ich kaufe auf jeden Fall!
er schreibt doch das Buch - jeden Tag. ein Tradingjournal. Wenn Du seine Beiträge gelesen hast, dann musst Du kein Buch mehr kaufen
Übrigens, Risiko war kalkulierbar. Entry nach Voigt oder MT ACD, Stopp nach Voigt auf pkt 3 (nachziehen auf jeweils neuen Punkt 3) und Exit am Ziel Short 1. Wo war dort noch Platz für Zittern? Im schlimmsten Fall wäre 300 Euro weg. Das ist nicht wenig, aber nicht übermäßig viel. Man sollte sich Das Risiko vorher kalkulieren indem man die Entfernung von Entry zu den letzten Punkt 3 berechnet. Liegt das noch in den Grenzen von RM dann ist es keine Problem. Übersteigt das Tageslimit an Verlusten - dann geht man nicht rein. Das kann man abschätzen. Ähnlich wie beim Poker. Wenn man keine gute Hand hat, dann verliert man im schlimmsten Fall nur sein Mindesteinsatz. Man muss nicht Wetten. Somit ähnlich wie beim Trading ist das Risiko kalkulierbar.
Ich habe schon Erfahrung gemacht - wer hat Angst, der hat verloren. _________________
Ernie
Anmeldedatum: 08.10.2005 Beiträge: 973
Verfasst am: 18.06.2006, 08:50
@ Fisch, @ Joram
Das Trading-Journal (momentan 76 Seiten) werde ich später mal als Buch herausbringen mit dem Titel: Meine besten Trades
Wie schon mehrfach geäußert, gefällt mir der Trend-Stopp nach Voigt nicht besonders. Einerseits ist die Stopp-Weite reichlich hoch, andererseits wird überhaupt kein Wert auf die Sicherung von Teilgewinnen gelegt. Ich habe es schon oft beobachten können, dass sich damit tolle Buchgewinne in Wohlgefallen aufgelöst und sogar in einen Verlust verwandelt haben. Unabhängig davon blockiert man sich damit über längere Zeit selbst, wenn der Trend tatsächlich dreht.
Insofern halte ich mich an Regel 6 des von mir verfassten Regelwerks und an den Vorrang von Verlustbegrenzung bzw. -vermeidung. Außerdem war zum fraglichen Zeitpunkt noch nicht so sicher, ob daraus ein wirklich Trend entsteht.
Zuletzt bearbeitet von Ernie am 18.06.2006, 08:53, insgesamt einmal bearbeitet
Fisch
Anmeldedatum: 02.09.2005 Beiträge: 1641
Verfasst am: 18.06.2006, 09:01
@Ernie,
Deine Regel 6 finde ich auch sehr gut!
Hier ist Sie nochmal!
Zitat:
6. Im Normalfall wird beim Mittelwert ein Teilgewinn gesichert. Die restliche Position kann wahlweise bei Z1 liquidiert werden oder mit Trailing-Stopp nach Voigt weiter gehalten werden.
Ist bereits ein nennenswerter Buchgewinn zu verzeichnen, etwa 15 P oder mehr pro Kontrakt, so kann der Trailing-Stopp zur Vermeidung unnötiger Gewinnabgaben soweit herangezogen werden, dass 50% des Buchgewinns gesichert werden (50%-Regel nach Ross).
Es ist auch für die Psyche gut, wenn man einen Teilgewinn mitgenommen hat und den Rest mit Trailingstop im grüner Bereich hat! Ab den Punkt wird das Trading easy!
Ich war früher ein Gegener dieser Methode. Die Praxis hat mich eines Besseren belehrt!
Ernie
Anmeldedatum: 08.10.2005 Beiträge: 973
Verfasst am: 18.06.2006, 09:21
Zitat:
Fisch schrieb am 18.06.2006 10:01
Es ist auch für die Psyche gut, wenn man einen Teilgewinn mitgenommen hat und den Rest mit Trailingstop im grüner Bereich hat! Ab den Punkt wird das Trading easy!
@ Fisch
Worüber ärgert man sich mehr, über die Rückgabe eines nicht unerheblichen Buchgewinns oder darüber, dass man aus einem Trend ausgestoppt wurde? Für mich ist es auf jeden Fall das Erste.
Außerdem kann man bei Trendfortsetzung immer noch versuchen, mit Reentry wieder aufzuspringen.
Joram
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 2238
Verfasst am: 18.06.2006, 09:26
@Erni,Fisch
Ich sehe mit den Stopps ein Fehler im System. Vort allem an den wenigen Tagen an denen der Bund bis zum Ziel 3,4 oder 5 Läuft ist diese klein, klein ist selbstzerstörerisch. Man gibt sich mit dem wenigstens zufrieden. Ich habe vor was neues zu versuchen. Schaut Ihr Euch die Seiten ab 276 bis 280 im Voigt Bibel.
außerdem noch eine Sicherung - wenn es vormittags man zwei Mal ausgestoppt wird, sollte man bis 14:30 abwarten und das dritte mal probieren. Ab 14:30 werden normalerweise die Karten neu gemischt.
Eine Angst bei der Trend Umkehr die Buchgewinne abzugeben ist soweit unbegründet, dass man bei Trendumkehr auch die Position umdrehen kann. Das lehnt Erni zwar ab, weil er über Long Ziel 1 nicht Short gehen würde, ich habe das ein paar mal nach Voigt gemacht. Das berühmte Gummiband. Das waren die sättigste Gewinne wenn der Markt nach dem Erreichen von Ziel 2 Long drehte und 40 ticks nach unten ging. Erstmal griff der Stopp-los und die Position wurde umgedreht. Man sollte sich die Charts der letzten 100 Börsentage ansehen aus den Sicht der Trend Trading nach Voigt. _________________
Ernie
Anmeldedatum: 08.10.2005 Beiträge: 973
Verfasst am: 18.06.2006, 10:27
Zitat:
Joram schrieb am 18.06.2006 10:26
Eine Angst bei der Trend Umkehr die Buchgewinne abzugeben ist soweit unbegründet, dass man bei Trendumkehr auch die Position umdrehen kann.
@ Joram
Du begehst da einen Denkfehler. Nach Voigt ist der Trend erst dann beendet, wenn der letzte P3 durchbrochen wird. Damit wird der SL ausgelöst und die Buchgewinne sind mehr oder weniger futsch, das Eröffnen einer Gegenposition rettet daran nichts mehr. Schließlich kann man ja die Gegenposition nicht schon eröffnen, wenn der Trend noch intakt ist.
Unabhängig davon sollte man auch bedenken, dass man nicht einfach im Markt bleibt, wenn wichtige Zahlen (vor allem US) anstehen. Der Trend-Stopp erzwingt dies aber häufig, man muss dadurch unnötige Risiken eingehen.
Fisch
Anmeldedatum: 02.09.2005 Beiträge: 1641
Verfasst am: 18.06.2006, 10:54
@Joram
Zitat:
Schaut Ihr Euch die Seiten ab 276 bis 280 im Voigt Bibel
Diese Vorgehensweise gefällt mir am Besten! Man sollte sich aber ein kleines Regelwerk dafür erarbeiten, wenn man in der Korrekturphase kauft! Eine Variante wäre Zum Beispiel Jardine Riding the Price wave ab Seite 35! Eine andere Widerstände oder Unterstützungen der Höheren oder des gleichen Timeframes zu nutzen! Ich finde diese Vorgehensweise wirklich besser als nur die Ausbrüche zu handeln!
Zitat:
ich habe das ein paar mal nach Voigt gemacht. Das berühmte Gummiband.
Wo schreibt Voigt darüber? _________________
Zuletzt bearbeitet von Fisch am 18.06.2006, 10:56, insgesamt einmal bearbeitet
Joram
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 2238
Verfasst am: 18.06.2006, 13:20
@€rni
Zitat:
Du begehst da einen Denkfehler. Nach Voigt ist der Trend erst dann beendet, wenn der letzte P3 durchbrochen wird. Damit wird der SL ausgelöst und die Buchgewinne sind mehr oder weniger futsch,
Mag sein, aber mir ist einfach zu schade bei Ziel 1 auszusteigen und dann zu gucken, wenn der Kurs bis zum Ziel 5 läuft.
Zitat:
Unabhängig davon sollte man auch bedenken, dass man nicht einfach im Markt bleibt, wenn wichtige Zahlen (vor allem US) anstehen. Der Trend-Stopp erzwingt dies aber häufig, man muss dadurch unnötige Risiken eingehen.
Das stimmt.
@Fisch,
Voigt hat von Gummiband nicht geschrieben, sondern von Traden des Trends. Bei der Umkehr des Trends sollte man nach dem Ausstoppen in eine andere Richtung traden. Das ist eben ein Gummibandeffekt. _________________