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Ernie


Anmeldedatum: 08.10.2005
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BuFu 16.5.06
Verfasst am: 17.05.2006, 05:11

Open 115,26 > M Pivot (115,00)
Reff Open 115,32 Grid 13

Long Entry 115,32 (LoEn) Basis: D Open
Short Entry 115,14 (ShGrW) ggf. 115,20 (ShEn)




Unangenehmer Tagesverlauf mit wenigen weiten Ausbrüchen und sehr langen Seitwärtsphasen.

Long Entry 1 Kontr. bei 114,37 (LoEn +5) 8.20 h
Neuer AuSt.
LoX1 (LoMiW) 115,45 = 8 P
Zusammen: 8 P


Short-Trade um 9.20 h nach Regel 1 unterlassen, da im Bereich über LoEn-Level. Ebenso beim nächsten AuSt, da dieser nur 1 P unter Open endete.

Long-Trades um 11.10 h und 16.50 h unterlassen, da bereits weit über ShGrW.


Tagesergebnis: 8 P






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chris


Anmeldedatum: 07.03.2006
Beiträge: 313


Verfasst am: 17.05.2006, 09:28

Wann bevorzugst du eher die Stoppregeln von Voigt und wann nutzt du einen Umkehrstab zum Ausstieg?
Voigt nutzt soviel ich weiß UB nur für den Einstieg.

Ich glaube diese Entscheidung ist im realen Trading extrem schwierig.
 
chris


Anmeldedatum: 07.03.2006
Beiträge: 313


Verfasst am: 17.05.2006, 09:35



z.B. Heute Short bei 115,54 um ca. 8:50
Um 9:50 haben wir einen Umkehrbalken. Jetzt aussteigen oder die Stoppregeln nach Voigt anwenden. (Stopp bei 115,5Cool
 
Joram




Anmeldedatum: 17.08.2005
Beiträge: 2238


Verfasst am: 17.05.2006, 09:40

@Chris

Zitat:

Wann bevorzugst du eher die Stoppregeln von Voigt und wann nutzt du einen Umkehrstab zum Ausstieg?
Voigt nutzt soviel ich weiß UB nur für den Einstieg.

Ich glaube diese Entscheidung ist im realen Trading extrem schwierig.




Das stimmt, das ist extrem schwierig und man muss höllisch aufpassen. Mehr darüber bei Voigt auf der Seite 319.

Zu Deinem Beispiel - Ich habe um 9:50 keinen Umkehrstab gesehen.
Nach der Definition sollte in diesem Fall der Umkehrstab ein neues Tief markieren. Aber nach meinem Chart hatte der Balken ein Tief bei 115,43 und somit gleich tief wie der Balken der vorhergehenden Periode (außenstab). Das sind bis jetzt (10:55) lauter Innenstäbe somit Stopp nach Voigt gehört auf 115,57.

@Erni

Stimmt das was ich hier fabuliere?
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Zuletzt bearbeitet von Joram am 17.05.2006, 09:54, insgesamt einmal bearbeitet

 
chris


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Beiträge: 313


Verfasst am: 17.05.2006, 09:57

Ja stimmt. Da habe ich nicht das beste Beispiel gewählt.....denk dir das Tief einfach dazu.

Trotzdem die Frage wie man dieses Entscheidungproblem in der Praxis einigermaßen sinnvoll lösen kann.
 
chris


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Beiträge: 313


Verfasst am: 17.05.2006, 09:59

Bis jetzt habe ich allerdings die Definition eines UB, wenn ich ehrlich bin, nicht ganz so eng gesehen.
 
chris


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Beiträge: 313


Verfasst am: 17.05.2006, 10:02

Zitat:

Das sind bis jetzt (10:55) lauter Innenstäbe somit Stopp nach Voigt gehört auf 115,57.




Setzt du in der Praxis den Stopp auf 115,57 oder einen Tick darüber?

 
Joram




Anmeldedatum: 17.08.2005
Beiträge: 2238


Verfasst am: 17.05.2006, 10:11

@Chris,

m.E.
Erstens sind die echten Umkehrstäbe seltener als man denkt.
Zweitens soll der Umkehrstab bestätigt werden.
Drittens - wie Voigt beschreibt, man kann einen Umkehrstab als einen Innenstab deuten und entsprechend dazu die Stopps versetzen.
_________________


 
Joram




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Beiträge: 2238


Verfasst am: 17.05.2006, 10:21

@Chris,

in der Praxis setze ich mein Stopp auf EMA 22. Jetzt bin ich z.B. ausgestoppt worden (115,51) Aber ob ich immer mein Stopp so lange aushalte ist eine andere Geschichte. Das System ist eine Sache und die Ausführung eine andere.

Zitat:

Tja, wenn’s bloß so einfach´wäre…. Es sind zwei verschiedene Dinge: auf der einen Seite ein System zu haben das super Signale generiert und auf der anderen Seite dieses dann mit dem eigenen Geld zu traden - da kommt die Psychologie ins Spiel, Angst,Gier, Hoffnung usw. Man muss begreifen, dass der Schlüssel zum Erfolg nicht von externen Faktoren (wie etwa ein System), sondern internen Faktoren (wie etwa Selbstdisziplin) abhängt.




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Zuletzt bearbeitet von Joram am 17.05.2006, 10:23, insgesamt einmal bearbeitet

 
Ernie


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Beiträge: 973


Verfasst am: 17.05.2006, 12:20

Zitat:

chris schrieb am 17.05.2006 10:35
Heute Short bei 115,54 um ca. 8:50
Um 9:50 haben wir einen Umkehrbalken. Jetzt aussteigen oder die Stoppregeln nach Voigt anwenden. (Stopp bei 115,5Cool



@ Chris / Joram
Der grüne Balken (9.20 - 9.30 h) war in der Tat kein Umkehrstab und ohnehin nicht durch eine neues Hoch bestätigt.

Man hätte bereits 2 Balken vorher den TrSt auf 62 zurücksetzen müssen. Es wäre tatsächlich gut gegangen mit einem schönen Ergebnis. Aber 5 - 6 P Rücklauf beim grünen Balken, da wäre einem vielleicht schon die Hose etwas klamm geworden. Wer weiß schon, wo es endet?

Die Umkehr bzw. Stagnation erfolgte genau am Widerstand 53 (von gestern) und Pivot bei 52. Ich hätte es vorgezogen, nach 20 min Stagnation beim ersten UB im 5 min zu liquidieren, und zwar ohne Verlust. Da hätte ich einfach die Geduld verloren.

Als UB bezeichne ich nur die gegenläufigen Balken im 5 min. Im 10 min benutze ich den Begriff nicht, sondern nur den Umkehrstab im Sinne von Voigt, und auch nur dann, wenn er tatsächlich bestätigt ist.

Ob man den Trailing-Stopp entsprechend Voigt verwendet, ist eine Mentalitätsfrage. Ich ziehe es meistens vor, den Gewinn mitzunehmen, wenn Tageslinien, Pivotlinien, Widerstände bzw. Unterstützungen erreicht werden. In 2 von 3 Fällen falle ich auf die Schnauze, wenn ich mich am TrST versuche.

In den letzten Wochen habe ich die Technik auch beim FDAX kritisch geprüft. Wenn nicht gerade ein zügiger Trend läuft, kann man ziemlich sicher sein, dass solche TrSt abgeholt werden. Die Profis schlafen nicht!


Zuletzt bearbeitet von Ernie am 17.05.2006, 12:22, insgesamt einmal bearbeitet

 
Joram




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Verfasst am: 17.05.2006, 12:45

@Erni,

also die Stopptechniken von Voigt sind auch nicht das Non Plus Ultra. Entweder sind die Stopps zu weit oder zu eng. Wie geschrieben, versuche ich z.Z. mit einer 22 EMA als TrSt (in 10 Min. Chart) Das ist auch nicht das gelbe vom Ei. Aber in einem tredndlosen Markt alles ist nur ein Hilfsmittel. Hätte man mehr Disziplin und Mut dann hätte man die Stopps weiter setzen. Aber ich bin in der letzten Zeit irgendwie nicht gut drauf.
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von Bödefeld




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Beiträge: 725


Verfasst am: 17.05.2006, 13:05

@all
noch keiner hat was zum übergeordneten Bild gesagt.
Was traden wir heute eigentlich?
Das ist es doch worüber man sich nach Voigt zuerst Gedanken machen soll.
M.M. nach ist die Abwärtsbewegung doch höchstens eine Korrektur im Uptrend.
Da braucht man sich über große Bewegungen heute keine Illusionen zu machen finde ich.
 
Joram




Anmeldedatum: 17.08.2005
Beiträge: 2238


Verfasst am: 17.05.2006, 14:41


_________________


 
von Bödefeld




Anmeldedatum: 11.11.2005
Beiträge: 725


Verfasst am: 17.05.2006, 14:45

anscheinend jeder wie er es sehen will.
 
Joram




Anmeldedatum: 17.08.2005
Beiträge: 2238


Verfasst am: 17.05.2006, 15:13

Ich denke, dass für Intraday Trading der Intraday Trend entscheidend ist.
Ich weiß nicht ob der Große Trend Up oder Down ist. Aber aufgrund der EMAs in den 50;25 und 10 Min Chart kann ich feststellen ob der Intraday Trend fällt oder steigt. Wenn die EMAs fallen dann ist Short angesagt. Es bringt mich nicht weiter mich long zu positionieren, wenn der Markt im Begriff ist zu fallen aber das Große Bild von Up Trend ausgeht. Dafür sind meine Stopps zu eng.
Daher finde ich EMAs als guter Trend Indikator.



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Ernie


Anmeldedatum: 08.10.2005
Beiträge: 973


Verfasst am: 17.05.2006, 16:28

Zitat:

Joram schrieb am 17.05.2006 13:45
also die Stopptechniken von Voigt sind auch nicht das Non Plus Ultra. Entweder sind die Stopps zu weit oder zu eng. Wie geschrieben, versuche ich z.Z. mit einer 22 EMA als TrSt (in 10 Min. Chart)



@ Das alte Problem bei Stopps. Ob sie passend waren, sieht man immer erst später. Dumme Gesichter sind im Preis inbegriffen.

Wie kommst Du ausgerechnet auf EMA 22, etwa nach Elder? Auf jeden Fall stellt ein Durchbruch durch den EMA 22 bzw. 20 einen klaren Trendwechsel dar. Das ist dann wirklich allerletzte Zeitpunkt, um die Reißleine zu ziehen.

Heute war wieder ein optimaler Holsinger-Tag. Wer nach dem Pivot-Bruch mit weitem SL short gegangen ist, kann sich über ca. 60 P Gewinn freuen. Ähnliches empfiehlt L. Bradford-Raschke: Bei bestimmten Konstellationen unterhalb des ersten Stundenbalkens einsteigen (Momentum Pinball).

 
Joram




Anmeldedatum: 17.08.2005
Beiträge: 2238


Verfasst am: 17.05.2006, 16:42

@Erni

Zitat:

Wie kommst Du ausgerechnet auf EMA 22, etwa nach Elder? Auf jeden Fall stellt ein Durchbruch durch den EMA 22 bzw. 20 einen klaren Trendwechsel dar. Das ist dann wirklich allerletzte Zeitpunkt, um die Reißleine zu ziehen.




Ja, das hat Elder empfohlen. Aber für 5 Minuten Chart. Für Bund scheint 22 EMA in 10 Min. Chart auch gut passen. Allerdings gibt es keine Regel ohne Ausnahme: Gestern gab es ziemlich viel Kontakt zwischen EMA und GBL. So wurde man zu oft ausgestoppt. So dass EMA allein langt nicht.

Zitat:

Heute war wieder ein optimaler Holsinger-Tag.




ich habe den Artikel im Traders´ gelesen, aber ich habe nichts genaueres über seine Methode gefunden. wo hast Du sein System her?

Zitat:

Ähnliches empfiehlt L. Bradford-Raschke: Bei bestimmten Konstellationen unterhalb des ersten Stundenbalkens einsteigen (Momentum Pinball).




Ich bin kein Freund von der Regel -> je mehr kompliziert, desto das Konto dicker.
Bisher habe ich die Erfahrung gemacht, dass der Mensch das schwächste Glied im Trading System ist. Aber auf ein System ohne den Mensch (automation) würde ich mich trotzdem nciht verlassen.




_________________


 
Ernie


Anmeldedatum: 08.10.2005
Beiträge: 973


Verfasst am: 17.05.2006, 17:08

@ Joram
Im Interview von Holsinger:
Long: Kurs > O, Kurs > C1, Kurs > bisheriges TH
Short: Kurs < O, Kurs < C1, Kurs < bisheriges TT
Sonst:
"Ich suche nach bestätigten Trends im 60 min-Chart und steige dann ein. Dann setze ich einen festen Stopp und bleibe bis Marktschluss drin."

Ein Genial einfaches Konzept, erfordert aber weite Stopps!


Zu LBR:
Es geht wie so häufig um den Taylorschen Marktrhythmus. Sie berechnet dazu einen RSI 3 der ROC 1. Der liefert die Aussage, ob short oder long. Entry dann über oder unter erster 60 min Candle.
Das entspricht i. W. dem Konzept von Holsinger und liefert häufig excellente Trades bei vertretbaren Stoppweiten.

Die Bedingungen sind nicht jeden Tag gegeben. Wenn der Kurs nicht das Entry-Niveau erreicht, bleibt man ohnehin raus. Erfüllt waren die Bedingungen an folgenden Tagen:
Für letzten Freitag: long; heute: short.
Schau Dir die Charts an, da schlackerst Du mit den Ohren!




Zuletzt bearbeitet von Ernie am 17.05.2006, 17:19, insgesamt einmal bearbeitet
 
Joram




Anmeldedatum: 17.08.2005
Beiträge: 2238


Verfasst am: 17.05.2006, 17:20

@Erni

irgendwie stehe ich auf dem Schaluch.

Zitat:

Long: Kurs > O, Kurs > C1, Kurs > bisheriges TH




Was ist als C1?
Und wo setzt er sein Stopp?

Und was duie gute Linda betrifft:

wie rechnet man RSI3 von ROC1 ? In welchem Zeitfenster? 60 min? Kannst du ein Chart einstellen als Beispiel?
_________________


 
Ernie


Anmeldedatum: 08.10.2005
Beiträge: 973


Verfasst am: 17.05.2006, 17:32

Zitat:

Joram schrieb am 17.05.2006 18:20
1. Was ist als C1? Und wo setzt er sein Stopp?
2. wie rechnet man RSI3 von ROC1 ? In welchem Zeitfenster?



@ Joram
Zu1: C1 = Close des Vortages

Zu2: RSI und ROC sind Standard-Indikatoren. Sie werden auf Tagesbasis berechnet. (Für Faule geht es auch nur mit dem RSI 3). Ein Chart habe ich dazu nicht.
Noch ein Tipp: Den Taylor-Rhythmus erkennt man nach LBR am einfachsten mit ROC 2 auf Tagesbasis. Dazu kann man sich einen Chart erstellen.

 
Joram




Anmeldedatum: 17.08.2005
Beiträge: 2238


Verfasst am: 17.05.2006, 18:03

OK jetzt habe ich verstanden.
Es war ein Mißverständnis, weil Du schriebst:

Zitat:

Sie berechnet dazu einen RSI 3 der ROC 1.



_________________


 
Ernie


Anmeldedatum: 08.10.2005
Beiträge: 973


Verfasst am: 18.05.2006, 18:46

Zitat:

Joram schrieb am 17.05.2006 13:45
also die Stopptechniken von Voigt sind auch nicht das Non Plus Ultra. Entweder sind die Stopps zu weit oder zu eng.



@ Joram
Mein Eindruck verstärkt sich inzwischen immer mehr, dass man nicht zu sehr auf die Stopps vertrauen darf. Stagniert der Trade und ist nach 20 min nicht in die erwartete Richtung weitergelaufen, so ist man gut beraten, die Reißleine zu ziehen und auszusteigen.

Sehr verdächtig sind im übrigen Ausbrüche mit ziemlich großen Balken (8 - 10 P oder mehr). Häufig geht es danach längere Zeit überhaupt nicht mehr voran und es bildet sich eine große InSt-Range, in der man Gefahr läuft, gezieltem Stopp-Fishing zum Opfer zu fallen und schließlich mit einem ordentlichen Verlust aus der Position gekegelt zu werden.
Man muss sich in solchen Fällen immer überlegen, ob man nicht trotz klaren Signals lieber ganz draußen bleibt oder zumindest mit dem Entry vorläufig noch abwartet.
_________________


 
Joram




Anmeldedatum: 17.08.2005
Beiträge: 2238


Verfasst am: 18.05.2006, 19:47


@Erni

ich bin der Meinung, dass man am besten 123 Ausbrüche handelt und als Stopp die letzte Tief/Hoch (nach Voigt) benutzt. In den meistens Fällen langt das.
_________________


 
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