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williams


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BUFU 31.1.2006
Verfasst am: 31.01.2006, 17:09

Open 120,37 < Market-Pivot 120,62

Long: LGW 120,54
Short: SE 120,32

 
Joram




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Verfasst am: 31.01.2006, 20:49

@williams,
ich habe zwar keen id Chart gesehen (gerade nach Hause gekommen) aber so um 20 Ticks waren wohl heute machbar, oder?
Grüße
Joram


 
wuelle


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Verfasst am: 31.01.2006, 21:34

Das Intraday Chart mit den Tradinglevels aus dem Posting von Williams


 
wuelle


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Verfasst am: 31.01.2006, 21:43

Wäre man bei 120.32 on Stop short gegangen, hätte man 14 Tics bis zum Shortmittelwert mitnehmen können.

Joram berechnet Entries aber auf 5-Min Closing Basis.

Der Markt hatte bis 10:00 in keinem 5 Min Balken unter dem Short Entry geschlossen. In dem darauf folgenden Balken ist er gleich bis zum Short Mittelwert runtergelaufen.

Wo wärst Du short gegangen, Joram?
 
Joram




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Verfasst am: 31.01.2006, 22:22

Zitat:

Wo wärst Du short gegangen, Joram?




danke für den Chart. Jetzt sieht das gaaanz andres aus. Für den 1. short entry wäre mir Short Grenzwert zu weit entfernt. Ich würde wahrscheinlich Reentry versuchen um 11:30 - falls 2 PS Regel gegriffen hätte. Dann aber würde ich Stop entweder auf Entry oder auf Open setzen. So oder so wäre es nix mit 20 Ticks

Manchmal frage ich mich ernst, woher weiß ich es genau, wann ist es für mich angebracht einen Urlaub zu machen? Hat das irgendwas mit meinem Kabbalahstudium zu tun? Adonai eloheinu, adonai echad!


 
Joram




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Verfasst am: 31.01.2006, 22:45


ich habe mir einen 5 Min Bund Future Chart von heute doch genauer angeschaut. Ich revidiere meine vorherige aussage. Ich würde am 120,30 Entryshort versuchen, den 1. Exit am Mittelwert und den 2. Exit auf SGW.

Mein Chart sieht nämlich ein wenig anders aus, als der Chart von Wuelle. Warum auch immer.

Das hätte bestimmt keine 20 ticks gebracht, aber dafür wahrscheinlich mehr als Null ticks.

Ich bin einfach nicht sicher, wessen Chart der richtige ist.




 
wuelle


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Verfasst am: 01.02.2006, 11:08

Zitat:

Joram schrieb am 31.01.2006 22:45

Ich würde am 120,30 Entryshort versuchen, den 1. Exit am Mittelwert und den 2. Exit auf SGW.

Mein Chart sieht nämlich ein wenig anders aus, als der Chart von Wuelle. Warum auch immer.
Ich bin einfach nicht sicher, wessen Chart der richtige ist.




Joram, Du hast die besseren Daten für MT-ACD als ich mit eSignal! Nach diesen Daten ergäbe sich Folgendes:

Der erste Balken, der unter dem Short Entry schließt, ist der lange Notierungsstab, der auch gleichzeitig den Short Mittelwert erreicht hatte. Open des Bars zu dem man nach dem Regelwerk hätte Short Position eröffnen sollen ist 120.21.

Du hättest also schon einen fetten Profit von 12 Tics in der Tasche, wohin gegen ich mit meinen ollen eSignal Daten noch nichtmal im Markt drin bin, und ich mir überlegen muß, ob und wo ich eine Shortposition eingehen soll!!! Diese hätte mir dann auch noch Verluste eingebracht, während Du mit einem Profit abschließt.

Das 5-Min Chart bei TradeSignal sieht übrigens so aus wie mein eSignal Chart. Kleine Ursache, große Wirkung!

Die Regel Enter NextBar Open if Close kleiner/größer Triggerwert, wird immer dann Probleme im Handel machen, wenn der "Signal Bar" zufällig eine große Handelsspanne hat.

Wir kommen durch diese Regel, verursacht durch Datenfeed Unterschiede, zu vollkommen unterschiedlichem Trading Ergebnissen.

Mir scheint diese Regel nicht pragmatisch genug. Man sollte über Änderungen diskutieren.


 
Joram




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Verfasst am: 01.02.2006, 11:20

@Wuelle,

ich habe keine ahnung, wie das bei IB wirklich gesteren aussah. Ich bin zu spät nach Hause vom Urlaub gekommen. Miterlebt habe ich das nicht. Wahrscheinlich sind die Esignal Daten die orginalen Eurex Daten. Die meine Daten sind von TWS. TWS hat andere Taktung als Esignal - das ist kein Geheimnis. Die Frage ist nicht, welche Daten die Richtige sind, sondern, ob ich zu 120,30 eine Ausführung bekommen hätte. Wahrscheinlich nicht. Somit wäre die Trade in die Hose gegangen.

Zitat:

Mir scheint diese Regel nicht pragmatisch genug. Man sollte über Änderungen diskutieren.




Gute Idee. Fang an.




Zuletzt bearbeitet von Joram am 01.02.2006, 11:20, insgesamt einmal bearbeitet

 
SwingManT


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Verfasst am: 01.02.2006, 11:26

@Wuelle

Zitat:

Mir scheint diese Regel nicht pragmatisch genug. Man sollte über Änderungen diskutieren.




- Die Regel ist in Ordnung, und man soll sie keinesfalls Ändern.
Sie wird im Buch empfohlen, und auch von @Joram seit langer Zeit angewandt.
Es ist die Sicherheit daß man nicht zufällig in einer kurzen Bewegung gelandet ist.


- Abeeeeeeeer !
Wenn man die 2PS Regel anwendet, gibt es auch mit dem eSignal Datenfeed kaum Probleme.

Nach dem Open hat ein Swing nach oben und dann nach unten stattgefunden - Voraussetzung für die Berücksichtigung der 2PS.
Der Trigger der Parabolic befindet sich auf der Höhe des Short Entries (Kongruenz der Tradingmarken).
In so einem Fall kann man ein Sell-Stop-Order setzen.

 
Fisch


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Verfasst am: 01.02.2006, 11:31

Zitat:

Mir scheint diese Regel nicht pragmatisch genug. Man sollte über Änderungen diskutieren.




Gute Idee! Im FX ist auch oft das Problem das ein Ausbruch beginnt und innerhalb von 5 Minuten schon 20 Pips gealuefen ist! Und nach MT-ACD schaut man zu und wartet auf das Close!

 
Joram




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Verfasst am: 01.02.2006, 11:38

Zitat:

- Die Regel ist in Ordnung, und man soll sie keinesfalls Ändern.
Sie wird im Buch empfohlen, und auch von @Joram seit langer Zeit angewandt.




Swingman meint bestimmt das Buch vom Mark Fisher. Meine Lieblingslektüre neben dem Buch vom Robert Fischer. Das zweite Buch bis heute habe ich nicht verstanden.

Was die Regel 2PS betrifft, habe ich festgestellt, dann die parabolics in Metastockdarstellung suboptimal sind. Je nach dem, wieviel Bars im 5 min Chart gezeigt werden, ändert sich der Verlauf von parabolic. Bei 800 Bars verläuft parabolic anders als bei 300 Bars.
Deshalb war ich so scharf auf die Anbindung von Market Trader ID Charts an die TWS - um die korrekte Darstellung von Parabolic zu bekommen.
Aber das scheint nicht auf "to do list" zu stehen.






 
Fisch


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Verfasst am: 01.02.2006, 13:57

Vielleicht eine Idee!
BuFu 3 min!
 
Joram




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Verfasst am: 01.02.2006, 14:06

unter 5 min sollte man nicht gehen. Zu viel noises. Keine verlockende Idee.


 
wuelle


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Verfasst am: 01.02.2006, 14:52

Zitat:

SwingManT schrieb am 01.02.2006 11:26
Die Regel ist in Ordnung, und man soll sie keinesfalls Ändern. Sie wird im Buch empfohlen, und auch von @Joram seit langer Zeit angewandt.




@Swingman

Mark Fisher empfiehlt in seinem Buch „Logical Trader“ auf Seite 19 etwas ganz anderes!

“Market must trade at a certain level for a time period equivalent to half of your opening range.”

Ein Beispiel: Wenn man das High/Low der ersten 10 Minuten als A Up/Down definiert, dann muss der Markt 5 Minuten lang ober-/unterhalb des Hoch/Tief der ersten 10 Minuten handeln.

Es reicht NICHT aus, daß das lediglich das Close eines 5 Min-Bars oberhalb des A Up/Down ist.

Wie kommt Fisher zu der Logik?

Was passiert, wenn so ein zufälliges Rauschen des Marktes am Ende eines 5-Min-Intervalls einsetzt? Zum Beispiel wenn der Markt kurzfristig nach oben jettet, zufällig zum Ende des 5 Min Close? Dann würden MT-ACD Trader zum Open @NextBar in den Markt gehen.

Hätten MT-ACD Trader „die Sicherheit, daß man nicht zufällig in einer kurzen Bewegung gelandet ist?“

Der Vorschlag von Fisher ist sicher sinnvoll, ich weiss nur nicht, wie man das programmieren kann.

Wir sollten eine Verbesserung der vorliegende Lösung erarbeiten.

 
Joram




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Verfasst am: 01.02.2006, 15:01

@Wuelle,

anfänglich habe ich mit ACD eine 15 min. Opening Range getradet. Swingman wusste das. Deshalb gab es die Regel: Durchschnitt des 2. und des 3. Bars als Reff Open. Das war die 15 Minuten Range.
aufgrund der 15 min Range habe ich in den alten Zeiten die A Up/A down bestimmt.
Dann hat Swingman andere Regel eingeführt. Entry war auf dem halben Wege zwischen Open und dem jeweiligen Grenzwert. allerdings ist das Gedanke von 15 min Open Range in der Regel Close 5 Min Bar geblieben. Die Hälfte einer 15 Min Opening Range ist nämlich 7,5 Minuten. Das wäe im Chart entweder 10 Minuten, oder 5 Minuten. wir haben uns auf 5 Minuten geeinigt.

Ich glaube übrigens nicht, dass diese Regel zum Proigrammieren geeignet sind. Das muss man manuel traden.


 
SwingManT


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Verfasst am: 01.02.2006, 15:17

@Wuelle

"Es reicht NICHT aus, daß das lediglich das Close eines 5 Min-Bars oberhalb des A Up/Down ist. "

- Ich glaube daß als ich versucht habe die Regel zu interpretieren, habe mir mehrere Charts von Fischer angeguckt, und seine Behauptung trifft ein wenn der Close den A-Level überschreitet.

Ansonsten, wie soll man interpretieren? Der GANZE Bar soll sich über dem A-Level befinden? So etwas findet man glaube ich nirgendwo im Buch, und es wäre auch unwirtschaftlich.
 
Fisch


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Verfasst am: 01.02.2006, 15:20

Ich habe es so verstanden , das man wirklich die Zeit stoppen muss oder soll. Das kann man nur diskretionär machen oder man geht auf den 1 MinutenChart ud zählt die Bars!
 
wuelle


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Verfasst am: 01.02.2006, 15:46

Er schreibt es mehrmals aud den Seiten 19 ff.

Seite 23: "Once the market traded at that level for 10 Minutes (equivalent to half of the lenght of the opening range)..."

Es steht nicht dort, "wenn der Markt 10 Minuten später über dem Trigger handelt."

Ich denke auch, daß das sehr schwer zu programmieren ist.

Unser Ziel, "daß man nicht zufällig in einer kurzen Bewegung landet" läßt sich mit der vorhandenen Regel nicht verwirklichen!

Wie wäre es mit:

Orientierung am Preis: Enter ThisBar (aktueller Balken) if (H+L+C)/3 is kleiner/größer Trigger

Das läßt ein Entry innerhalb des aktuellen Bars zu, und Fisch muß nicht zusehen, wie die anderen die Pips verdienen, bevor er sein Netz auswerfen kann. :-)

Alternative wäre am Volumen orientiert: Enter @Market if Volume > X Kontrakte über/unter Trigger

eSignal liefert VolumenBars. Das würde auf ein Trading nach einem Volume Bar Chart hinauslaufen. Immer wenn, z.B 10.000 Kontrakte gehandelt wurden, wird ein neuer Notierungsstab gezeichnet. Hier könnte man die bestehende Regel aufrecht erhalten.

If Close of Volume Bar größer/kleiner Trigger: Enter @Market





 
SwingManT


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Verfasst am: 01.02.2006, 15:47

@All

- Ein aktueller Link zur Thema:
http://www.thelogicaltrader.net/education/ACDreview.shtml
 
Joram




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Verfasst am: 01.02.2006, 15:52

@Fisch,

wenn man annimmt, dass Entry nicht so wichtig wie Exit ist, dann ist diese ganze Debatte überflüssig.
Man hat einen Voaltiiltät Stop -> Grid.
Man hat bestimmte Level für Exit. Initial und Trailingstop. Damit kann ich auch leben. Gestern hätte man nach dem Wuelle Chart entweder überhaupt nicht getradet (zu weit war Entry Level von dem Open des nächsten Bars entfernt), oder man hätte doch auf dem Short Grenzwert Level einsteigen können und dann spätestens um 13 Uhr (Richtungswechsel bei parabolic) glattstellen. Mit kleinem Verlust.
Verluste gehören übrigens zum Geschäft. Es macht mich krank wenn man immer versucht ein System zu finden, dass keine Verluste macht. Das hängt wahrscheinlich mit dem sehr ausgeprägten Sicherheitsbedürfnis der hiesigen Trader zusammen


 
wuelle


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Verfasst am: 01.02.2006, 16:19

@Joram

Die Debatte ist keineswegs überflüssig, denn es geht zum einen darum, die Ergebnisse nachvollziehbar zu machen, damit nicht König Zufall über das Trading Ergebnis entscheidet.

Beim Entry mag es gleichgültig sein, welche Regel man aufstellt, aber bei den Stops ist es noch viel wichtiger.

Das Stop wird getriggert, wenn das Close eines 5-Min-Bars unterhalb/überhalb des Stop-Levels liegt. eSignal Trader werden vielleicht ausgestopt, während Dein Datenstrom etwas anderes nahelegt.

Zum anderen habe ich nicht die Nerven, bis zu 5 Minuten in einer Verlustposition zu warten, wenn der Markt durch mein Stop Level durchhandelt, um das Closing des Balken zu sehen. Die Handelsspanne in 5 Minuten kann nach Zahlen SEHR groß werden.

Hier sind diskretionäre Eingriffe und Abweichungen vom Handelsplan vorprogrammiert.

 
Joram




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Verfasst am: 01.02.2006, 16:32

@Wuelle,

das stimmt, das habe ich nicht berücksichtigt, dass es unterschiedliche Darstellungen gibt.
Und es ist tatsächlich ein Jammer, in einer Verlustposition auf das Ende des Bars zu warten. Anderseits ist das Ziel meines Demothreads hier im Forum ein Bild von dem System zu dokumentieren, und zwar vor allem für mich selber. Das dient als eine Art vom Tagebuch.
Da ich mir jetzt vorgenommen habe die Art des Demotrading zu ändern, indem ich auf die Aufbau und nicht auf Zurückbau der Positionen setze, wird die Vergleichbarkeit des Monats Februar mit den vergangenen Monaten nicht gewährleistet.


 
Fisch


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Verfasst am: 01.02.2006, 16:34

@Joram

ich halte die Debatte nicht für überflüssig! Auch wenn meine Meinung zum Entry eine andere ist als Eure. (Notfalls behaupte ich das Gegenteil)

Das Problem trifft ja auch auf die Exitregeln zu! Und das halte ich schon für sehr wichtig!

@Wuelle

Die Idee mit dem Volumen halte ich für nicht so gut! Einziger Grund: im FX habe ich kein Volumen!
 
SwingManT


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Verfasst am: 01.02.2006, 16:37

@Wuelle

Es gibt zwei Gründe um seine innere Ruhe zu behalten:

- 1. Backtesting, um zu sehen wie die eine oder andere Regel, mit oder ohne Abwarten auf dem Close wirkt.
Ich habe viele Monate manuell durchgeackert und festgestellt daß die Close-Regel gegenüber einer Trigger-Regel vorteilhafter wäre. Zahlen habe ich aber nicht ermittelt.

- 2. Money-Management. Wenn man weißt daß Intraday ein Bruchteil des Kapitals verloren gehen kann, und auch 10 nacheinander folgende Verluste kummuliert nicht mehr als x% überschreiten, dann gibt es kein Problem. Die Gewinne sind groß und stabil genug.
 
Joram




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Beiträge: 2238


Verfasst am: 01.02.2006, 17:27

@All,

ich finde Volumenmethode ebenfalls nicht vorteilhaft. Ein Volumen Faktor in Futures ebenfalls solche mezzo-mezzo Sache.

Zweitens, ich kann nur raten sich die Art und Weise des Systems genauer anzuschauen, und zwar indem man letzte fünf Monaten, Tag nach dem Tag per Hand in einem 5 Min Chart auswertet, so wie das Swingman getan hat.
Dann weiß man wovon man redet.

Dann kann man auch sich überlegen, irgendwelche "Sicherungen" einzubauen die einem zu seinem persönlichen Wohlgefühl Profil am besten passen.
für mich sind zum Beispiel solche Sicherungen die Nichttrading Tage im Umfeld von Ferien, Feiertagen, und US Feiertagen. Darüber hinaus halte ich Montag für ein sehr schwachen tag für Bund Future Trading. Aber das alles sind die persönliche Erfahrungswerte. Ich würde niemanden glauben, wenn er mir nur was erzählt - man muss das selber durchmachen.

Eins muss man feststellen. Die Levels die man mit Market Trader ermittelt sind - aus welchen Gründen auch immer - ein Hit. Die möchte ich nicht mehr missen. Den Rest kann man sich selber stricken wie man will.





 
Ernie


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Beiträge: 973


Verfasst am: 01.02.2006, 18:03

Zitat:

Joram schrieb am 01.02.2006 17:27
Die Levels die man mit Market Trader ermittelt sind - aus welchen Gründen auch immer - ein Hit.



Dem stimme ich zu.
Allerdings reagiert das System äußerst sensibel auf Änderungen beim ReffOp. In letzter Zeit habe ich die Levels berechnet mit Open, ReefOp und dem Mittelwert der ersten 15 min und sie miteinander verglichen. Die Abweichungen können beträchtlich sein.

Insofern wäre es wünschenswert, wenn durch Tests genauer geklärt werden könnte, ob das ReffOp wirklich das Optimum darstellt.

 
Joram




Anmeldedatum: 17.08.2005
Beiträge: 2238


Verfasst am: 01.02.2006, 18:40

Für mich gilt in Bund Future als Open der reale Open. Darauf werden die Berechnungen gemacht.
Heute hatte ich mit dem realen Open punktgenaue landung auf Long MW und auf short Ziel 4.

Bestimmt gibt ein BackTest ein Sicherheitsgefühl. Nur was ist, wenn ein Back-Test negativ ausfällt? Bedeutet das, dass das MT ACD System untauglich ist, oder dass das Backtest einige Fehler hatte? Wird man das MT ACD System verwerfen und nach einem anderem System suchen?






 
wuelle


Anmeldedatum: 24.08.2005
Beiträge: 336


Verfasst am: 01.02.2006, 18:42

Zitat:

Fisch schrieb am 01.02.2006 16:34

Die Idee mit dem Volumen halte ich für nicht so gut! Einziger Grund: im FX habe ich kein Volumen!




Dafür gäbe es die Möglichkeit mit Bar Charts zu arbeiten, die auf Price Changes oder Tick-Anzahl basieren. Die sehen ähnlich aus und bieten den gleichen Vorteil wie Volume-Bar-Charts.


Zitat:

Joram schrieb am 01.02.2006 "Es macht mich krank wenn man immer versucht ein System zu finden, dass keine Verluste macht. Das hängt wahrscheinlich mit dem sehr ausgeprägten Sicherheitsbedürfnis der hiesigen Trader zusammen"




Manchmal bin ich zu perfektionistisch und arbeite zu "wissenschaftlich", d.h. auf Reproduzierbarkeit der Ergebnisse bedacht, ich weiß. Für mich macht es einen Unterschied, ob es heißt während 5 Minuten (so wie Fisher schreibt) oder nach 5 Minuten.

Und als Praktiker beobachte ich beim Bund heute die größte Handelsspanne im 5 Min Chart mit 17 Tics. Schlecht, wenn man zufällig in so einem Intervall mit zuviel Kontrakten auf dem falschen Fuß erwischt wird.

Du hast Recht. Ich habe die Sache zu Ernst genommen. Warum nicht mal Fünf gerade sein lassen!

Joram, bleibt gesund!

 
Joram




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Beiträge: 2238


Verfasst am: 01.02.2006, 18:52


@Wuelle,

ich glaube kaum, dass man mit wissenschaftlichen Ansätzen mit Trading erfolgreich wird.
Die Nobelpreisträger habe es nichtgeschaft.
Und ich sehe immer wieder die Ergebnisse der Fondsmanager und der größen Vermögensverwalter. Die haben Mittel um die besten Wissenschaftler für sich arbeiten zu lassen. Und? Zeig mir einen, der besser als der Kollege Fisch ist? Renditemäßig.

Fisher hat in seinem Buch geschrieben, dass die geeignete Instrumente für ACD Trading eine gewisse Volafreudigkeit aufweisen müssen. außerdem muessen absolut Liquide sein.
Daher halte ich Bund Future für ein Grenzfall. Liquide ist die Future schon. Aber oft nicht Schwung-freudig genug. Und man kann damit auch gute gewinne machen.
Ich hielt immer Eurostoxx future für die MT ACD Methode nicht besonders gut geeignet. Und trotzdem zeigt Erni, dass man einen Monat nach dem anderem im Plus abschließen kann.

Dann frage ich mich, ob das wirklich auf eine Minute mehr oder weniger in einem 5 Minuten Chart ankommt? Ob das wirklich wichtig ist, was der Fischer geschrieben hat?
Man muss der Wahrheit in die Augen schauen. Die MT ACD Methode ist nur sehr ungefähr mit der Methode von Fischer vergleichbar. eigentlich ist das ein ganz anderes System. Ein System dass sich aus der Fisher-Methode - so zu sagen - emanzipiert hat. Daher die Regel, die Fisher gestellt hatte, gelten auch nur ungefähr.
so sehr würde ich darauf nicht bestehen.

Zitat:

Und als Praktiker beobachte ich beim Bund heute die größte Handelsspanne im 5 Min Chart mit 17 Tics. Schlecht, wenn man zufällig in so einem Intervall mit zuviel Kontrakten auf dem falschen Fuß erwischt wird.




Und die besagte 17 Ticks Spanne war doch ein Glücksfall, das schneller der Trade ins Gewinn brachte. Man hätte anders kommen können. Aber es ist nicht anders gekommen.
Ich bin kein Optimist. Weder in Trading noch in Leben. Ich bin nur zuversichtlich und faul.

Noch eine Anmerkung:
Ich habe das Buch von Schäfermeier durchgeblättert. Es ist mir aufgefallen, dass er einen Job von 7 bis 22 Uhr angegeben hat. Ich glaube, er mag seine Familie nicht. Es wundert mich dass sich seine Frau von ihm nicht scheiden lassen will. wozu braucht eine Frau einen Mann der von Morgen bis spät Abend einen gesellschaftlich total nutzloses Job ausübt?

Und noch eine zweite Anmerkung:

Die Zahl der Beiträge in Bund Future Thread hat eine Grenze von 1000 überschritten. Und zwar trotz der Tatsache, dass ich hunderte von Beiträgen gelöscht hatte. Ist das ein Zeichen dafür, dass man den Thread schließen sollte?





Zuletzt bearbeitet von Joram am 01.02.2006, 19:45, insgesamt einmal bearbeitet

 
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