Open 115,83 < M Pivot (116,04)
Reff Open 115,82 Grid 15
Long Entry 115,93 (LoGrW ) ggf. 115,88 (LoEn) Basis: D Open
Short Entry 115,75 (ShEn)
Trostloser Seitwärtstag (NR4). Der BuFu schlurfte meistens in einer Spanne von 21 P herum, nur ein kleiner Ausbruch am Nachmittag weitete die Handelspanne bis 33 P aus.
Entries bis 9.10 h verworfen. Der Kurs pendelte ohne klare Linie zwischen Vortagsschluss und Open um den Pivot.
Short Entry um 10.00 h nach Ausbruch mit 12 P-Balken zunächst aufgeschoben und wg. Umkehr endgültig verworfen. War ohnehin schon im Bereich von ShGrW. Die erwartete Seitwärtsphase danach dauerte über 5 Stunden.
Short Entry 1 Kontr. bei 115,65 (ShEn -10) 15.30 h
Ausbruch aus InSt-Range.
ShX1 (ShZ1) punktgenau erreicht!! 115,53 = 13 P
(In der Praxis hätte man sicherheitshalber 1 P vor S1 einen Gewinn von 10 P mitgenommen.)
Zusammen: 13 P
Tagesergebnis: 13 P
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SwingManT
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 1700 Wohnort: Frankfurt am Main
Verfasst am: 08.06.2006, 08:29
@Ernie
- Ganz toll war der Aussenstab um 10:00 Uhr. Man konnte danach in den nächsten 5 Stunden in aller Ruhe abwarten was so alles passiert, ohne sich über andere Indikatoren oder sonstwas Gedanken machen zu müssen. Das entlastet erheblich die Psyche.
Joram
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 2238
Verfasst am: 08.06.2006, 09:24
Nun ja, ob das zur Entlastung der Psyche beiträgt ist dahin gestellt. 5 Stunden wie ein Kadaver vor dem Bildschirm sitzen und auf einen Ausbruch zu warten ist nicht jederman Sache. Irgendwann dreht man durch.
Und ich habe noch eine Frage zu den Innenstäben. Auf dem Beispiel des heutigen Tages (U6 Kontrakt - 10 Min. Chart) Die Eröffnung mit dem langem Außenstab (116,05-116,16) dann bis 9:45 lauter Innestäbe bis zum Ausbruch. Der Ausbruchstab reichte bis 116,26. Nach dem Voigt Regeln sollte man erst zum nächsten Stab einsteigen, weil erst dann weißt man, ob der Ausbruch tatsächlich gelingt. Der Entry Long gelingt erst zum 116,25 und dann ist schon bald der Target 1 erreicht. Gewinn nur 7 ticks. Oder man zieht der Trailingstop nach Voigt Regel nach und ist man weiter im Spiel? _________________
Ernie
Anmeldedatum: 08.10.2005 Beiträge: 973
Verfasst am: 08.06.2006, 09:50
Zitat:
Joram schrieb am 08.06.2006 10:24
Nach dem Voigt Regeln sollte man erst zum nächsten Stab einsteigen, weil erst dann weißt man, ob der Ausbruch tatsächlich gelingt.
@ Joram
Weißt Du, wo das bei Voigt genau steht? Ich kann es nicht finden.
Was ist gemeint mit "zum nächsten Stab", etwa Open oder später?
@ SwingMan
Weder lustig noch beruhigend kann ich solche langen InSt-Ranges finden. In letzter Zeit häufen sich leider derartige Ausbrüche ausgesprochen stark mit langen Stäben und anschließenden breiten Seitwärtsphasen . Da ist wenig zu holen. Am besten bleibt man dann ganz raus.
Noch etwas zu den 123-Ausbrüchen, die Du gestern genannt hast. Man sollte die natürlich kennen. Aber wenn man darauf sein Trading gezielt abstellt, kann man sich sehr oft dumm und dämlich warten.
SwingManT
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 1700 Wohnort: Frankfurt am Main
Verfasst am: 08.06.2006, 10:32
@Ernie
Zitat:
Noch etwas zu den 123-Ausbrüchen, die Du gestern genannt hast. Man sollte die natürlich kennen. Aber wenn man darauf sein Trading gezielt abstellt, kann man sich sehr oft dumm und dämlich warten.
- Du hast Recht, wenn man nur ein Titel tradet.
- Ich stelle mir z.B. vor die 100 NASDAQ Aktien zu scannen, und immer wenn ein Signal kommt einzusteigen.
Für die Realisierung habe ich mir schon etwas ausgedacht, es wird einwandfrei funktionieren, und man kann sich "dumm und dämlich" verdienen.
Leider bin ich allein bei der Sache, und die Einarbeitung in TradeStation, für die paar Sachen die ich brauche wird noch dauern.
Der Trick ist ein zusätzliches Programm zu bastelln, der als "Trade-Wächter" fungiert und alle Order in TradeStation steuert. Nur mit TS allein kommt man nicht weiter.
Fisch
Anmeldedatum: 02.09.2005 Beiträge: 1641
Verfasst am: 08.06.2006, 10:38
@SwingMan
in Tradesignal5 gibt es einen Marketscanner der genau das machen kann! Viele Werte nach bestimmten Kriterien scannen!
Ausserdem ist Portfoliotrading und Überwachung möglich! Also Portfoliomanagement!
Leider kostet beides ein bischen!
Wenn dann die IB (bzw. Brokeranbindung zu Verfügung steht, hat man dort eigentlich alles was Du willst, oder?
SwingManT
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 1700 Wohnort: Frankfurt am Main
Verfasst am: 08.06.2006, 11:09
@Fisch
Ja, Rene Rose hat mir auch über das Portfolio etwas gesagt. Ich glaube auch daß man viel damit anfangen kann.
Aber, für meine "komische" Ideen wird bestimmt nicht ausreichen, darum muß ich schon im Vorfeld, auch für TradeSignal 5.0, den "Trade-Wächter" skizzieren und langsam anfangen zu programmieren.
Die Idee ist auch eine Datenbank dranzuhängen, wo man viele zusätzliche Parameter oder statistische Werte speichern kann.
Joram
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 2238
Verfasst am: 08.06.2006, 15:23
Zitat:
Zitat:
Joram schrieb am 08.06.2006 10:24
Nach dem Voigt Regeln sollte man erst zum nächsten Stab einsteigen, weil erst dann weißt man, ob der Ausbruch tatsächlich gelingt.
@ Joram
Weißt Du, wo das bei Voigt genau steht? Ich kann es nicht finden.
Was ist gemeint mit "zum nächsten Stab", etwa Open oder später?
das ist doch logisch. solange der innenStab innerhalb von L und H des Außenstabes schließt, so lange gilt er als ein Innenstab. Das heißt, man soll das close des Innenstabes abwarten.
Angenommen, schließt der Bar oberhalb des Außenstabes, dann ist er kein InnenStab mehr. Der Ausbruch ist gelungen und man kann Trailing Stopp versetzen.Will man eine Position eröffnen, dann auch erst dann, wenn ein innenStab kein innenStab mehr ist. also nach close. damit ist die Eröffnung einer neuen Position erst zum open des neuen Stabes. Stimmt diese Logik? _________________
Fisch
Anmeldedatum: 02.09.2005 Beiträge: 1641
Verfasst am: 08.06.2006, 15:37
Zitat:
Stimmt diese Logik?
Ja, sehe ich genauso!
Ernie
Anmeldedatum: 08.10.2005 Beiträge: 973
Verfasst am: 08.06.2006, 16:37
Zitat:
Joram schrieb am 08.06.2006 10:24
Der Ausbruchstab reichte bis 116,26. Nach dem Voigt Regeln sollte man erst zum nächsten Stab einsteigen, ...
@ Joram
Damit hast Du mich ja wunderbar gefoppt. Ich hatte den Eindruck, Du wolltest noch weitere Bedingungen an den AuSt stellen bzw. auf den nächsten warten.
Wo lag das Problem? Voigt sagt klar und deutlich: Nicht bei InSt einsteigen.
Wieso willst Du nicht auf Close einsteigen oder ganz kurz davor, wenn sich eindeutig abzeichnet, dass ein AuSt entsteht?
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Zuletzt bearbeitet von Ernie am 08.06.2006, 16:39, insgesamt einmal bearbeitet
Joram
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 2238
Verfasst am: 08.06.2006, 18:42
@Erni
Zitat:
Wo lag das Problem? Voigt sagt klar und deutlich: Nicht bei InSt einsteigen.
Wieso willst Du nicht auf Close einsteigen oder ganz kurz davor, wenn sich eindeutig abzeichnet, dass ein AuSt entsteht?
Eben, Voigt sagte: nicht bei INSt einsteigen. Nun bis zum Close weis man nicht ob das ein InSt ist oder nicht. Und dann kann sich der Ausbruchstab als ein gigantischer Balken erweisen, der bis zum Target reicht.
Wieso will ich nicht auf Close einsteigen? Aber das würde ich doch tun. Nur die Balken reihen sich aneinander. Der Close eines Stabes ist dann wenn die Periode um ist, und die nächste Periode eröffnet. Daher ein Einstieg ist er zum Open dieses Balkens möglich die nach der Ausbruch Balken kommt. In heutigem Fall war um 9:50 Close des Ausbruchs Balkens (116,26) und fast gleichzeitig Open des nächsten Balkens (116,25). Und bevor der Balken nicht schließt kannst Du nicht wissen ob das ein Ausbruchbalken ist, oder ein Innenstab. Schon oft erlebt, dass in der letzten Sekunde zieht sich die Close in die Leiste zurück. _________________