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Ernie


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BuFu 8.6.06
Verfasst am: 09.06.2006, 06:44

Open 116,06 > M Pivot (116,00) Kontrakt 0609
Reff Open 116,11 Grid 14

Long Entry 116,11 (LoEn) Basis: D Open
Short Entry 115,91 (ShGrW) ggf. 115,98 (ShEn)



Long Entry um 9.50 h nach Ausbruch mit 15 P-Balken verworfen. War ohnehin über LoGrW.

Short Entry um 14.50 h nach Ausbruch mit 27 P-Balken verworfen. Umkehr folgte prompt!


Long Entry 2 Kontr. bei 116,04 (LoEn -7) 15.05 h
Bestätigter USt.
Beide Kontrakte nach USt um 15.40 h liquidiert. 116,07 = 3 P
Zusammen: 6 P


Short Entry 2 Kontr. bei 116,05 (ShEn +7) 15.45 h
Bestätigter USt.
Beide Kontrakte nach 2. UB im 5 min um 16.05 h liquidiert. 116,02 = 3 P
Zusammen: 6 P


Reentry Long 2 Kontr. bei 116,12 (LoEn +1) 16.20 h
Ausbruch aus InSt-Range.
LoX1 (LoMiW) 116,24 = 12 P
LoX2 (LoZ1 +2) 115,34 = 22 P
Aufgrund des anhaltenden Trends konnte der Stopp mit geringem Risiko weiter nachgezogen werden. Ausge-stoppt durch Rücksetzer um 17.07 h.
Zusammen: 34 P


Tagesergebnis: 46 P



_________________
 
chris


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Verfasst am: 09.06.2006, 07:15

@Ernie

Warum wurdest du um 17:07 ausgestoppt? Der Trailingstopp lag doch einen Punkt unter dem letzten Außenstab.....
 
Joram




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Verfasst am: 09.06.2006, 07:27

Chris hat recht, der Trailingstop lag bei 116,30. Aber weil Target 1 erreicht wurde, war schon Exit OK.
Nach Voigt (Handel des Ausbruchs) wäre man erst bei 116,50 ausgestoppt (kurz nach Long Target 3)
_________________


 
Ernie


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Beiträge: 973


Verfasst am: 09.06.2006, 08:21

Zitat:

chris schrieb am 09.06.2006 08:15
Der Trailingstopp lag doch einen Punkt unter dem letzten Außenstab.....



@ Chris / Joram
Ich habe Voigt so verstanden: Bei long Nachziehen auf das Tief einer vollendeten Periode, sofern es sich um einen Außenstab handelt. (Siehe Beispiel Seite 248 zu Bild 15a.)

Der letze Stab vor dem roten war doch ein AuSt. Also TrSt auf dessen Tief 34.
Sollte ich das bisher falsch gehandhabt haben?


Zuletzt bearbeitet von Ernie am 09.06.2006, 08:26, insgesamt einmal bearbeitet

 
chris


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Verfasst am: 09.06.2006, 08:41

@Ernie

Bei Seite 249 steht unter dem Punkt Hinweis:

Der Stopp liegt eine Punkt bzw. Tick höher als der ursprüngliche Periodenhochpunkt, da so vermieden wird, dass ein pures Heranlaufen an die Marke bereits die Position schließt.....

 
Ernie


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Verfasst am: 09.06.2006, 09:15

Zitat:

chris schrieb am 09.06.2006 09:41
Bei Seite 249 steht...



@ Chris
Ich verstehe das so, dass dieser Fall durch das Rücksetzen des TrSt entstanden ist.
Lies S.258/9, da steht es sehr eindeutig. Gib bitte mal eine Rückmeldung dazu, ob Du damit zur gleichen Auffassung kommst.

Ein böses Chaos, was Voigt in dem Kapitel hinterlässt. Das hätte man übersichtlicher und eindeutiger formulieren können. Mit zunehmendem zeitlichen Abstand hat man immer mehr Mühe, die Einzelheiten sortieren und wiederfinden zu können.

Noch zu meinem TrSt:
Vernünftiger wäre es gewesen, ihn auf LoZ1 32 zu setzen. Das hätte als Sicherung des normalen Kursziels gedient und weiteren Optionen offen gelassen. In dem Bereich darf man nicht zu eng nachziehen.

 
chris


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Verfasst am: 09.06.2006, 09:56

@Ernie

Du meinst wahrscheinlich den Satz auf Seite 259: "Der erste Stopp liegt auf dem Tief der Einstiegsperiode"

Ich glaube, auch wenn er es nicht jedesmal aufführt, dass sich der oben genannt Hinweis auch auf den Außenstab bezieht. Er betont zudem immer das Marktrauschen vor allem im Zusammenhang bei Märkten mit hoher Punktezahl.

Das wäre vielleicht ein Punkt für den Thread "Fragen an Meister Voigt".

Auf Seite 466 setzt er beim Bund-Future auf Tickbasis den Stopp einen Punkt unter dem Tief der letzten Korrektur. Ein vergleichbares Beispiel habe ich allerdings beim Trailingstopp 10 Min nicht gefunden.

So eng sollte man es auch wirklich nicht sehen, vor allem wenn man schon gut im Gewinn ist. Du nutzt ja auch einen Umkehrbalken zum Ausstieg (was ich sehr gut finde). Das ist auch nicht im Sinne von Voigt.
 
Ernie


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Verfasst am: 09.06.2006, 10:22

@ Chris
Sorry, hatte die Seiten 259/60 gemeint. Insbesondere 260 im unteren Teil.
In der Tat gibt es eine Menge Stellen, an denen seine Handhabung bzw. Beschreibung widersprüchlich ist.

Den USt nimmt er als Gegensignal auch zum Ausstieg, allerdings empfiehlt er, erst die Bestätigung des USt abzuwarten.
Normalerweise warte ich die nicht ab, da meistens im 5 min-Chart bereits 2 Umkehrbalken entstanden sind.
 
Joram




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Verfasst am: 09.06.2006, 10:50

@Erni,

er weißt aber daraufhin, dass ein UStab in 5 Min. Frame praktisch bedeutungslos ist. Je höhere Zeitframe desto wichtiger der UStab ist.
_________________


 
chris


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Verfasst am: 09.06.2006, 10:55

"Normalerweise warte ich die nicht ab, da meistens im 5 min-Chart bereits 2 Umkehrbalken entstanden sind."

---Anfans wenn sich noch kein Buchgewinn angesammelt hat ist ein vorzeitiger Ausstieg sehr sinnvoll. Da sparst du dir doch einige Punkte. Verlustbegrenzung steht klar im Vordergrund.

"Den USt nimmt er als Gegensignal auch zum Ausstieg"

Das war mir neu!
Ich hab mir das nochmal durchgelesen. Es ist etwas durcheinander. Seite 319 Einstiegssignal = Ausstiegssignal? Hier sieht er den Umkehrstab als Einsstiegssignal und ansonsten als Innenstab.

Seite 315: Der Umkehrstab kann nach starken Trends für Gewinnmitnahmen verwendet werden.

"Sorry, hatte die Seiten 259/60 gemeint."

Es ist trotzdem leider nicht eindeutig. Insbesondere Seite 249 Hinweis ist nicht klar, ob er sich nur auf Innenstäbe oder auch auf den Außenstab bezieht.
 
Joram




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Verfasst am: 09.06.2006, 11:14

@Erni, Chris

Gewiß hat Voigt mit seinen Tr.Stopps und Außenstäben ein Chaos eingerichtet.
Ich habe seine Idee wie folgendes verstanden. Beim Handel der Bewegung wird das Stopp auf das Tief/Hoch der zurückliegenden Bars gesetzt.

Das bedeutet wiederum, dass nach Positionseröffnung der erste Stopp (Initial risk) auf das Tief /Hoch der Periode gesetzt wird, in der die Position eröffnet wurde.

(In diesem fall bei Longposition handlet sich um Tief des Bars.

Nun müssen der Schlusskurs der Einstiegperiode und die darauf folgende Periode abgewartet werden. Weil erst dann kann man den TrStop weiterhin auf den Tief der neuen Periode setzen (d.h. wenn wir wissen das es der Tief ist. Man setzt doch nicht auf Open der laufenden Periode)
Und so geht es weiter. Die laufende Periode muss abgewartet werden bevor man der Stopp versetzt.

Und dann kommt der Außenstab im Spiel. Wenn sich ein Außenstab ausbildet dann wird der TrStopp auf den Tief der vorherigen Periode zurückgesetzt. Das wissen wir aber erst dann, wenn sich der erste Innenstab ausgebildet hat. Sonst ist man ausgestoppt und es gibt kein Stopp mehr zum Zurücksetzen.

Das ist die Schwäche der Trailingsstopps in Voigt Methode. Man muss nämlich ziemlich lange warten, bevor man ein Stopp Nachzieht. Bzw. wird man mit dem ersten Innenstab ausgestoppt, wenn er Tief unter dem Tief des Außenstabs hat. Wenn allerdings der erste Innenstab ein Tief über dem Tief des Außenstabes hätte, müsse man der Stopp auf 116,30 zurückversetzen. Deshalb würde auch mal empfohlen der Stopp ein tick unter dem Tief des vorherigen Außenstabes zu setzen. Somit wäre der erste Stopp auf 116,29 und der nächste auf 116,33. In diesem Fall wäre man nicht bis zum Tageshoch ausgestoppt .




Hier habe ich meine zweifel, wie das im Details zu Handhaben wäre. Das sollte man bei Voigt nachfragen. Im Nachhinein ist das alles easy, aber ich habe bei Live Experimenten schon genug Geld "verbrannt" und vorrest muss ich meine Kriegskasse nachfüllen.
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Ernie


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Verfasst am: 09.06.2006, 11:33

Zitat:

chris schrieb am 09.06.2006 11:55
Seite 315: Der Umkehrstab kann nach starken Trends für Gewinnmitnahmen verwendet werden.



@ Chris
Genau das meinte ich.
Das ist mein Eindruck inzwischen auch: Je mehr man nachliest und sucht, umso mehr ist man verunsichert, was denn nun richtig ist. Leider gibt es auch kein Register.

@ Joram
Ein USt im 10 min enthält meistens 2 Umkehrbalken (gemeint ist: gegen den Trade gerichtet, also z. B. C > O bei short!) im 5 min. Dann ziehe ich die Reißleine.

 
Joram




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Verfasst am: 09.06.2006, 11:51

@Erni

Zitat:

Ein USt im 10 min enthält meistens 2 Umkehrbalken (gemeint ist: gegen den Trade gerichtet, also z. B. C > O bei short!) im 5 min. Dann ziehe ich die Reißleine.




dann nach diesem Schema (zwei 5 min. Balken nacheinander von dem lokalen Hoch/ Tief gegen den Trend) dürfen dir auch als Entry Signal dienen. Oder nicht? Nach dem Voigt ist ein Umkeherbalken ein Entry Signal. somit zwei 5 min Balken gegen den trend sollen auch als Entry in den neuen Trend dienen. Stimmt so?

Wie verhält sich das heute mit dem 10 min. Balken um 9:20 und 10:10 Uhr. das sind nach Voigt Definition keine Umkehrbalken, trotzdem ist der Trend hier korrigiert.
Umkehrbalken sind nach Voigt die Entrysignale zum kurzfristigen Trade. Und in 10 min Chart gibt es nicht zu viel davon. Viel öfter dreht der Trend nach einem Pik mit dem Balken im gleicher Farbe.
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Ernie


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Verfasst am: 09.06.2006, 12:16

Zitat:

Joram schrieb am 09.06.2006 12:14
@Erni, Chris

1. Gewiß hat Voigt mit seinen Tr.Stopps und Außenstäben ein Chaos eingerichtet.

2. Das bedeutet wiederum, dass nach Positionseröffnung der erste Stopp (Initial risk) auf das Tief /Hoch der Periode gesetzt wird, in der die Position eröffnet wurde.

3. Man muss nämlich ziemlich lange warten, bevor man ein Stopp Nachzieht bzw. wird man mit dem ersten Innenstab ausgestoppt, wenn er Tief unter dem Tief des Außenstabs hat.



@ Joram
Zu 1: Das Konzept ist sonst ausgezeichnet, nur in den Einzelheiten stellen wir jetzt kleinere Ungereimtheiten fest. Man muss aber ansonsten anerkennen, dass Voigt eine immense Arbeit in das Buch investiert hat. Dafür ist der Preis eigentlich viel zu niedrig.

Zu 2: Nimm an, man eröffnet eine Longposition zum Close oder 1 Sekunde davor, dann ist das Tief dieses Stabs der Init. Stop. Kommst man 5 Sekunden später rein, natürlich genauso.

Zu 3: Ist der unter (zu 2) beschriebene Stab nicht ziemlich groß, kann man leicht ausgestoppt werden. Voigt empfiehlt, ggf. den SL weiter entfernt zu setzen. Andererseits ist es ja gerade der Sinn des Stopps, dass man rausfliegt, wenn es sofort oder ziemlich schnell gegen einen läuft.
Natürlich kann man auch frühzeitig auf Einstand nachziehen. Nicht umsonst heißt es, eine guter Trader lasse eine im Gewinn liegende Position nicht mehr in den Verlust laufen.
Jeder muss selbst für sich entscheiden, was ihm am besten liegt. Es ist wie immer Leben: alles hat seine zwei Seiten. Ist man zu knauserig bzw. zu verkniffen macht man häufiger mal ein dummes Gesicht, umgekehrt blickt man nicht schlauer aus der Wäsche, wenn ein Gewinn wieder zum Teufel gegangen ist.

 
Joram




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Verfasst am: 09.06.2006, 13:01

Nun ja, dann muss man wohl jetzt hunderten von Charts Auswerten und die Vorgehenweise eintrainieren. Sonst hat man immer wieder Zweifel in dem entschiedenen Augenblick.

Entscheidung zu treffen erinnert stark an Poker. Das muss man auch trainieren bevor man sich auf die Wettbewerbe gehen wagt.


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Zuletzt bearbeitet von Joram am 09.06.2006, 13:04, insgesamt einmal bearbeitet
 
Ernie


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Verfasst am: 09.06.2006, 13:59

@ Joram
Heute wieder das klassische Beispiel dafür, wie es häufig mit dem Trend-Stopp läuft: Im BuFu gab es eine 123-Formation, kurz nach 12 h wurde zum zweitenmal (oder sogar zum drittenmal) am bisherigen Tageshoch P2 ereicht. Wer da seinen Trend-Stopp auf den letzen P3 bei 44 nachgezogen hätte, wäre rausgeflogen und seinen Gewinn wieder los.*

Dergleichen konnte man schon oft beobachten. Das ist nichts für mich; da kriege ich einen Kotzreiz oder könnte vor Wut platzen. Dann lieber den TrSt nehmen und bei Umkehr den Gewinn sichern. Sollte sich der Trend fortsetzen, ergibt sich nach Rücksetzer meistens eine Möglichkeit zum Reentry. Außerdem blockiert man sich nicht selbst und kann ggf. auch den Rücksetzer traden.

* Es ist auch kein vernünftiges Trade-Management, wenn man einen Buchgewinn von 24 P ungeschützt sich selbst überlässt. Wenigstens die 50%-Regel von Ross muss man da in der Hinterhand haben (im neuen Regelwerk zitiert), um die Hälfte des Buchgewinns zu retten.


Zuletzt bearbeitet von Ernie am 09.06.2006, 14:09, insgesamt einmal bearbeitet
 
Fisch


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Verfasst am: 09.06.2006, 14:04

Ich glaube ich werde das Buch nochmal lesen müssen! Habe schon wieder zu viele Details vergessen! Das muss am Alter liegen!

Bei Eurer Diskussion muss man glaube ich das Ziel des Trades berücksichtigen! Trend, Bewegung, Ausbruch! Es scheint sinnvoll, sich wirklich zu überlegen was man als Ziel hat!
Da ja auch in Abhängigkeit mit den Stops unterschiedlich verfahren wird.

Ich denke z.B.: wenn man einen Ausbruch aus einer Aussenbar - Range handelt, handelt man eben einen Ausbruch und sollte dann nicht versuchen den Trend zu erwischen! Dann muss man z.B. Akzeptieren das man nach der 1. Umkehrbar das Spiefeld verlässt! Vorteil war der Enge IS.

Was meint Ihr?
 
Ernie


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Verfasst am: 09.06.2006, 14:47

Zitat:

Joram schrieb am 09.06.2006 12:51
1. nach diesem Schema (zwei 5 min. Balken nacheinander von dem lokalen Hoch/ Tief gegen den Trend) dürfen dir auch als Entry Signal dienen. Oder nicht? Nach dem Voigt ist ein Umkeherbalken ein Entry Signal. somit zwei 5 min Balken gegen den trend sollen auch als Entry in den neuen Trend dienen. Stimmt so?

2. Wie verhält sich das heute mit ... keine Umkehrbalken...in 10 min Chart gibt es nicht zu viel davon. Viel öfter dreht der Trend nach einem Pik mit dem Balken im gleicher Farbe.




@ Joram
Zu 1.: Nach Ross ist das ein Umkehrsignal: a) Farbwechsel des Balkens gegenüber den vorhergehenden Balken b) Fortsetzung der Umkehrbewegung mit mindest. 1 Tick beim nächsten Balken. In letzter Zeit habe ich mich allerdings eher am 10 min-Chart orientiert.

Zu 2.: Das Wesentliche am USt nach Voigt ist a) neues H bzw. T gefolgt von Umkehr b) Bestätigung beim nächsten Stab durch mind. 1 Tick weiter in Umkehrrichtung.
Die Lage von O und C ist m. E. eher zweitrangig und weitgehend vom Zufall bestimmt. Eine Gravestone-Doji ist z. B. ein ganz ausgezeichnetes Umkehrsignal, aber kein USt nach Voigt.
Alle Stäbe mit langem Docht bzw. langer Lunte und relativ kleinem Körper würde ich unabhängig von ihrer Farbe als USt ansehen, wenn sich die Umkehr anschließend bestätigt.
Nach den genauen Bedingungen von Voigt treten USt in der Tat viel zu selten auf.

 
Joram




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Verfasst am: 09.06.2006, 15:39

@Erni,
ich habe gerade das Nisons Buch durchgeblättert. Meine Schlußfolge - die Umkehrsignale nach Candelstickmuster sind auf jeden Fall besser als die Umkehrstäbe Regel von Voigt.
Erstens - die gute und richtige Umkehrstäbe nach Voigt für Bufu gibt es nicht zu oft in 10 Min Chart, dafür häufig in 5 Minuten chart.
Und wenn man Candlestick Formationen berücksichtigt, dann ist man damit besser aufgehoben als mit dem Umekhrstab.

Zweitens

Zitat:

Heute wieder das klassische Beispiel dafür, wie es häufig mit dem Trend-Stopp läuft: Im BuFu gab es eine 123-Formation, kurz nach 12 h wurde zum zweitenmal (oder sogar zum drittenmal) am bisherigen Tageshoch P2 ereicht. Wer da seinen Trend-Stopp auf den letzen P3 bei 44 nachgezogen hätte, wäre rausgeflogen und seinen Gewinn wieder los.




schau dir Erni genau den Chart an. schreib daruaf 123,23,23, und schau genau ob Du mit dem Trend zu 116,67 kommen.

Ich denke, dass man sich auch nach den größeren ID Trend orientieren sollte. Wenn man mit zwei Lots unterwegs ist, dann - wie bei Vogt - ein Lots als Bewegung und zweit Lots als Trend zu handeln.
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Ernie


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Verfasst am: 09.06.2006, 16:39

Zitat:

Fisch schrieb am 09.06.2006 15:04
Bei Eurer Diskussion muss man glaube ich das Ziel des Trades berücksichtigen! Trend, Bewegung, Ausbruch! Es scheint sinnvoll, sich wirklich zu überlegen was man als Ziel hat!
Da ja auch in Abhängigkeit mit den Stops unterschiedlich verfahren wird.



@ Fisch
Wenn man starr auf ein Ziel festlegt, beschneidet man sich selbst in seinen Möglichkeiten. Voigt sagt ja ausdrücklich, dass man in bestehende und noch laufende Signale hineintraden darf, sofern noch alle Bedingungen intakt sind. Man kann seine Ziele erweitern, wenn sich z. B. ein Ausbruch zu einem Trend entwickelt.

Wo man seine Stopps setzen will, muss man sich natürlich vorher überlegen. Wie schon beschrieben habe ich mit den Trend-Stopps wenig am Hut.

 
Ernie


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Verfasst am: 09.06.2006, 17:08

Zitat:

Joram schrieb am 09.06.2006 16:39
schau dir Erni genau den Chart an. schreib daruaf 123,23,23, und schau genau ob Du mit dem Trend zu 116,67 kommen.



@ Joram
Natürlich kam man punktgenau zu LoZ1. Soweit es MT-ACD angeht, war die Sache in Ordnung.

Darum ging es mir aber nicht , sondern um den Stopp. Bis 12.10 h betrug die Handelspanne nur 33 P. Wer nach dem Hinmalen von 123,23,23 im Vertrauen auf Fortsetzung des Trends den SL auf den letzen P3 gesetzt hätte, war voll in den A.... gekniffen.

Was ich daran bemängele, ist die Tatsache, dass einfach zu wenig Wert auf die Sicherung von Teilgewinnen gelegt wird. Deshalb kann ich mich damit überhaupt nicht anfreunden. Die Frage für jeden Trader ist doch, worüber ärgert man sich mehr, über einen eventuell entgangen oder über einen wieder abgegebenen Gewinn.

Deshalb nochmaliger Hinweis auf die 50%-Regel von Ross. Die begrenzt den Schaden, wenn es nicht wie erwartet läuft.

 
Joram




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Verfasst am: 11.06.2006, 09:31

@€rni,

ich habe mich noch mal mit der Umkehrstab nach Voigt beschäftigt. M.E. gibt es hier ein Fehler oder Missverständnis. In dieser Form wie Voigt das propagiert wird Entry mit Umkehrstab kein Erfolg bringen.
1) im Bund im 10 Minuten Chart ist UmStab nach Voigt ein sehr seltenes Bild.
Allerdings ist nach Voigt ein Umkehrstab erst ab 10 Min Chart relevant
2) Die Umkehrstäbe nach Voigt sind im Bund am meistens in 5 min Cahrt zu finden. die sollen aber nach seiner Meinung nicht signifikant genug seine.
3) Es gibt aber offenbar jede Menge gültiger Umkehrpatterns nach Candlesticks Regeln und zwar sowohl in 5 Minuten als auch in 10 Minuten Chart. Die hätte man in die Voigt´s Regel einbeziehen müssen.

Eine Lösung wäre eine statistische Auswertung von Cndlesticks Umkehrpatterns in den letzten zwei Jahren bei Bund in 5 Minuten und in 5 Minuten Charts. Wenn man weiß welche Pattern signifikant für welche Zeitframe sind, wäre auch ein Entry bzw Stop-Los einfacher zu bestimmen.

Das muss man entweder durch ein programmierten Test machen oder per Hand. Dann weiß man auf welche Pattern muss man besonders in 10 min und in 5 min. chart aufpassen.
wenn man Voigt´s Umkehrstäbe abwarten möchte, dann verpasst man m.e. über 50% der guten Entries.


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Ernie


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Verfasst am: 11.06.2006, 12:20

@ Joram
Meines Wissens gibt es Seiten mit Quoten bezüglich der Treffsicherheit von Candle-Patterns. Aber ich weiß nicht mehr wo.

Zum USt: Es ist richtig, dass er im 10 min viel zu selten vorkommt. Ich handhabe es vorläufig so wie in meinem Beitrag vom 9.6. 13.47 h beschrieben.


Zuletzt bearbeitet von Ernie am 11.06.2006, 12:22, insgesamt einmal bearbeitet
 
Joram




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Verfasst am: 11.06.2006, 12:50

Zitat:

Zum USt: Es ist richtig, dass er im 10 min viel zu selten vorkommt. Ich handhabe es vorläufig so wie in meinem Beitrag vom 9.6. 13.47 h beschrieben




den Beitrag kann ich nicht finden Sad
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Ernie


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Verfasst am: 11.06.2006, 13:21

Zitat:

Joram schrieb am 11.06.2006 13:50
den Beitrag kann ich nicht finden Sad



Du bist ein ziemlich fauler Bursche! Einfach etwas vor und zurückblättern, nämlich zu 15.47 h

Die Trefferquoten standen vermutlich in Traders', das könnte von Wagner gewesen sein. Der bietet dazu nämlich ein Analyse-Tool an.

Auf jeden Fall waren die Trefferquoten bei Einzel-Candels erschreckend dürftig, deshalb habe ich das wohl nicht weiter verfolgt. Am besten war wohl noch der Hammer, und der lag, glaube ich, auch nur irgendwo im Bereich von 50%.


Zuletzt bearbeitet von Ernie am 11.06.2006, 13:21, insgesamt einmal bearbeitet

 
Joram




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Verfasst am: 11.06.2006, 15:46

@€rni

Zitat:

Du bist ein ziemlich fauler Bursche! Einfach etwas vor und zurückblättern, nämlich zu 15.47 h



DIESEN Beitrag habe ich gesehen, Du hattest aber geschrieben:

Zitat:

Zum USt: Es ist richtig, dass er im 10 min viel zu selten vorkommt. Ich handhabe es vorläufig so wie in meinem Beitrag vom 9.6. 13.47 h beschrieben.




Diesen habe ich nicht finden können


Zitat:

Auf jeden Fall waren die Trefferquoten bei Einzel-Candels erschreckend dürftig, deshalb habe ich das wohl nicht weiter verfolgt. Am besten war wohl noch der Hammer, und der lag, glaube ich, auch nur irgendwo im Bereich von 50%.



Die Trefferquoten von Kerzen hängen davon ab, was man mit dem Test bezweckt und welche Testvoraussetzung es gab. Es gibt nämlich auch eine Auswertung die für unsere Zwecke kaum brauchbar wäre, aber als Exitsignal gut zu gebrauchen:

http://www.tradesignalonline.com/content.asp?p=wsn/artikel.asp&id=1547
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Ernie


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Verfasst am: 11.06.2006, 17:57

@ Joram
Die Auswertung fand ich durchaus sehr informativ, immerhin werden Pay off R und PF berechnet. Das Manko der Untersuchung besteht (zumindest für uns) darin, dass die Signale nicht nach ihrer Lage in Trends differenziert werden.

Nicht umsonst verlangt Voigt, die USt nach ihrer Lage zu filtern, weil davon ihre Bedeutung maßgeblich abhängt. Ein entsprechend differenzierter Back-Test dürfte mit großen Schwierigkeiten verbunden sein und wird sich deshalb wohl kaum finden lassen.
 
Joram




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Verfasst am: 11.06.2006, 20:59

@€rni

Zitat:

Ein entsprechend differenzierter Back-Test dürfte mit großen Schwierigkeiten verbunden sein und wird sich deshalb wohl kaum finden lassen.




es sei denn, ein Genie wie Swingmeister so was sich vornehmen würde.
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SwingManT


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Verfasst am: 12.06.2006, 08:38

@Joram

Mit Candles zu arbeiten ist eine Wissenschaft für sich, man kann nicht "nebenbei" mit ein paar Tabellen richtige Signale bekommen.
Auswertungen habe ich hier veröffentlicht, sehr wenige haben sie gelesen oder richtig interpretiert:
http://www.tradesignalonline.com/content.asp?p=cmy/forum/thread.asp&site=1&board=36&thread=12362

Weil es viele Möglichkeiten gibt, muß man selber solche Auswertungen im Griff haben.
Neuerlich gibt es ein Buch von Morris auf dem Markt, wo auch eine Menge Statistiken vorhanden sind. Man kann sich ein Überblick schaffen was so alles in Prozente machbar ist.

Eine gute Möglichkeit Candles zu berücksichtigen ist auch von den Programmier-Arbeiten für TradeSignal zu profitieren, und auf TradeSignal 5.0 irgendwann umsteigen.
 
Rossi


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Verfasst am: 12.06.2006, 09:13

@SwingManT


tolle Arbeit,

ich habe das auch mal in Excel exerziert, allerdings nicht so professionell wie du.

Gruß

Rossi
 
Ernie


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Verfasst am: 12.06.2006, 09:17

@ SwingMan
Long = HL2C(1) > HL2C(2); HL2C(2) > HL2C(3); HL2C(3) > HL2C(4)
Short = HL2C(1) < HL2C(2); HL2C(2) < HL2C(3); HL2C(3) < HL2C(4)
Was bedeuten die Angabe HL2C(1) bzw. (2)?
 
SwingManT


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Verfasst am: 12.06.2006, 09:26

@Ernie

HL2C = (H+L+2*C)/ 4

In den Klammern steht (1)= 1 Tag zurück, (2)= 2 Tage zurück usw.
 
Joram




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Verfasst am: 12.06.2006, 09:37

@Swingman

tolle Arbeit. würde ich DAX Index EOD traden, könnte ich bestimmt davon profitieren. Die Frage ist, ob die Ergebnisse auch auf Intrady Trading mit Bund Future übertragbar sind
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SwingManT


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Verfasst am: 12.06.2006, 10:05

@Joram

- Allgemein sind die Candles Tradingregeln als psychologie des Marktes zu interpretieren, darum meint man daß sie EOD anzuwenden sind.

Intraday dürften keine große statistische Abweichungen geben, man muß nur die Auswertungen machen.
 
Ernie


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Verfasst am: 12.06.2006, 10:14

Mensch SwingMan,
wir grübeln hier angestrengt, ob es solche Test überhaupt gibt, und Du ziehst sie locker aus dem Hut. Tolle Sache, ich bin restlos geplättet. Hast Du noch weitere solcher Granaten in der Hinterhand?

Frage: Die besten Umkehrsignale müsste man daran erkennen, dass sie am meisten Minus machen. Sehe ich das richtig?
 
Joram




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Verfasst am: 12.06.2006, 10:16

@Swingman

Zitat:

- Allgemein sind die Candles Tradingregeln als psychologie des Marktes zu interpretieren, darum meint man daß sie EOD anzuwenden sind.




Klar, als die Candles erfunden wurden, hat kein Mensch Intraday getradet. Diese ganze hype mit ID Trading ist die Erfindung der letzten Jahre - seit dem preiswerte Discountbroker gibt.

Mich intgeressieren lediglich die Kerzen-Patteren oder einzelne Kerzen um einen Intraday Stopp/loss setzen zu können. Wie ich schon mal geschrieben habe, ist für mich Stop Konzept von Voigt nicht ganz zufrieden stellend. Und wie wir alles wissen, das wichtigste im Trading ist Stopp und Exit und nicht Entry.
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SwingManT


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Verfasst am: 12.06.2006, 10:17

Was der Umkehrbar betrifft:

- Gestern habe ich noch einmal das letzte Buch von Bill Williams über den Alligator gelesen. Er hat das urspüngliche System vereinfacht, und benutzt nur noch drei Einstiege. Als Begründung sagt er, daß die Dynamic der Märkte ihn dafür veranlasst hat. (Es ist doch schön wenn man Seminare für viel Geld veranstaltet, und bei der Gelegenheit noch etwas dazu lernt...)

1. Einen Bullish/Bearish Divergenzbar, ähnlich wie der Umkerbar von Voigt. Einzige Voraussetzung ist daß der Close sich in die obere Hälfte des letzten Balkens befindet (die Openlage spielt keine Rolle). Die Richtungen des Trendes und der blauen Linie (13/5) sollen divergent sein.
2. Das Histogramm des Momentums 5/35 Bars. Entry wenn 3 Histogramms nacheinender ein Richtungswechsel anzeigen.
3. Fractale (Pivots) ähnlich mit dem Voigts 123.

Seiner Meinung nach erreicht man leicht um die 10% im Monat.



Zuletzt bearbeitet von SwingManT am 12.06.2006, 10:18, insgesamt einmal bearbeitet
 
SwingManT


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Verfasst am: 12.06.2006, 10:27

@Ernie

Ehrlich gesagt, habe ich auch nicht mehr im Kopf wie man die Tabellen richtig interpretieren muß.
Aber, alles ist auf Candles-Formationen, Trend und Haltedauer aufgebaut. Wenn eine Formation eine Umkehrformation ist, dann sollten die Ergebnisse für die nächsten 5 bis 15 Tage positiv sein.

Andere Auswertungen habe ich nicht gemacht, weil mich nur in der letzten Zeit das Intraday Trading ernsthaft interessiert. Ich glaube daß im TradeSignal Forum einiges berichtet wurde, man muß nur sehen ob für den BundFuture etwas gibt.
 
Joram




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Verfasst am: 12.06.2006, 10:33

Und die Frage lautet: wer von wem abgekupferte?
(Das ist nur ein Scherz.)

Ich habe leider das letzte Buch von Williams nicht, daher ist mir diese Beschriebung:

Zitat:

1. Einen Bullish/Bearish Divergenzbar, ähnlich wie der Umkerbar von Voigt. Einzige Voraussetzung ist daß der Close sich in die obere Hälfte des letzten Balkens befindet (die Openlage spielt keine Rolle). Die Richtungen des Trendes und der blauen Linie (13/5) sollen divergent sein.




ein wenig unklar.

Zitat:

Close sich in die obere Hälfte des letzten Balkens befindet.




das betrifft die Umkehr einer Short Position, oder? Als letzer Blaken ist die gegenwärtige oder vorherige Periode gemeint?

Was ist die Blaue Linie (13/5)?
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Ernie


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Verfasst am: 12.06.2006, 10:33

Zitat:

SwingManT schrieb am 12.06.2006 11:17
1., 2.,....



@ SwingMan
Sind das die 3 verschiedenen Entries oder ist das nur einer?
Kannst Du das, was unter 1. - 3. steht etwa näher erläutern? Nix verstehen!

 
SwingManT


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Verfasst am: 12.06.2006, 10:35

@Joram

Zitat:

Mich interessieren lediglich die Kerzen-Patteren oder einzelne Kerzen um einen Intraday Stopp/loss setzen zu können. Wie ich schon mal geschrieben habe, ist für mich Stop Konzept von Voigt nicht ganz zufrieden stellend. Und wie wir alles wissen, das wichtigste im Trading ist Stopp und Exit und nicht Entry.



- So auf Anhieb würe ich sagen man soll die Kerzen-Patterns nicht für Exits mißbrauchen...
Sie sind als Entrys gedacht, und ob man jetzt Gegensignale nimmt, steht uns frei zu entscheiden.

- Den Trailingstopp von Voigt finde ich als genial, weil es genau dem Marktverhalten entspricht.
Aber, man soll ihn nur für Umkehrbars benutzen, nicht für die 123 Bewegung.

- Mit den Ausbrüchen aus den Aussenstab-Levels habe ich auch meine Verständnisprobleme. Es kann auch sein daß er als Trading den Ausbruch mit ca. 4 Punkte Gewinn empfiehlt.

 
Joram




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Verfasst am: 12.06.2006, 10:54

@Swingman,

na das ist schon klar - für 123 Bewegung sollte man den Punkt 3 halten. Heute wäre das z.B. 116,42


Mit dem Umekhrstäbe ist so eine Sache. Ich habe heute keinen Umkehrstab nach Voigt in 10 min Chart gesehen, und trotzdem ist der Markt um 10 Uhr umgekehrt.
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SwingManT


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Verfasst am: 12.06.2006, 10:54

Link:
http://www.profitunity.com

@Joram

- Ich habe nur beiläufig den Bill Williams erwähnt, weil er nach Jahren zu der Schlußfolge gekommen ist daß man auch nur mit einem Umkehrbar gut traden kann.
Ich glaube aber nicht daß wir jetzt den Alligator als Tradingthema wiederleben sollen. Du kennst die GDs aus früheren Zeiten, und hast auch nicht damit getradet.

Man berechnet drei GDs, die nach vorne verschoben gezeichnet werden.
Grün (5/3)
Rot (8/5)
Blau (13/Cool

(Vorher habe ich fälschlicherweise 13/5 geshrieben)

GD 13 , mit 8 Perioden nach vorne verschoben gezeichnet.


@Ernie

Es gibt drei unterschiedliche Entrys, und man kann bei jedem Signal mit einem zusätzlichen Kontrakt einsteigen.

===========

Wenn ihr als notwendig findet, können wir einen Thread mit der Alligator Thema öffnen, damit die Beiträge nicht verloren gehen.
Aber, bisher hat man nicht mal den Voigt komplett übernommen, und man würde sich nur verzetteln.

 
Joram




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Verfasst am: 12.06.2006, 11:05

@Swingman

ja, danke, jetzt ist alles klar. die 13/5 hat mich irritiert. jetzt ist die Welt wieder in Ordung.
Ich denke, dass man den Williams (Bill) in Ruhe lassen sollte. Nur unser Williams ist ein Freak von ihm (verständlicherweise - wer zahlt der halt)
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SwingManT


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Verfasst am: 12.06.2006, 11:16

Zitat:

Joram schrieb am 12.06.2006 11:54
Mit dem Umekhrstäbe ist so eine Sache. Ich habe heute keinen Umkehrstab nach Voigt in 10 min Chart gesehen, und trotzdem ist der Markt um 10 Uhr umgekehrt.




- Den BundFuture verfolge ich nicht, aber um 9:40 Uhr war ein gültiger Umkehrbar vorhanden, oder sehe ich etwas falsch?

 
Joram




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Verfasst am: 12.06.2006, 11:34

@Swingman,

ja, den habe ich auch gesehen, aber er war nicht ganz kosher. Sein Tief sollte ein lokales tief markieren. Aber er war nicht teifer als der rote Balken vorher.
Das geliche ist mit dem Umkehr um 11:50. Der rote Blaken ist nicht höher als der grüne. Hier habe ich meine Bauchschmerzen.
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SwingManT


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Verfasst am: 12.06.2006, 11:41

Zitat:

Joram schrieb am 12.06.2006 12:34
Der rote Blaken ist nicht höher als der grüne. Hier habe ich meine Bauchschmerzen.



Dann gibt es nur zwei Lösungen:
Entweder
- gehst zum Arzt und besorgst Dir Beruhigungspillen
oder
- kann man ruhig traden.

Um 9:40 Uhr:

Solange der Markt das Low-Level "verteidigt" hat, ist doch egal daß er nicht noch einen Tick nach unten gegangen ist.
Bei einem Long-Einstieg hat man das Risiko auf 4-5 Punkte kalkuliert, und wegen den ausgeprägten Shorttrend kan man auf Umkehr setzen.

 
Joram




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Verfasst am: 12.06.2006, 11:45

@Swingman

Ja, Du hast recht. Risiko war kalkulierbar.


Zitat:

- Mit den Ausbrüchen aus den Aussenstab-Levels habe ich auch meine Verständnisprobleme. Es kann auch sein daß er als Trading den Ausbruch mit ca. 4 Punkte Gewinn empfiehlt.




nun heute (am 12. Juni) hätten diese Aussenstäbeausbrüche keine große Erfolge gehabt. Dagegen ein 123 Ausbruch Long wäre mit Erfolg gekrönt. Daher bin ich auch nicht ganz glücklich mit den Ausbrüchen.
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Zuletzt bearbeitet von Joram am 12.06.2006, 16:27, insgesamt einmal bearbeitet

 
Ernie


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Verfasst am: 12.06.2006, 18:58

@ SwingMan
Das mit Up und Down habe ich inzwischen gefunden.

Einige weitere Fragen:
"Zusätzlich zu den Bedingungen aus #1 wurde ein Stop Buy für maximal 3 Tage berücksichtigt. Long Entry: Stop Buy = Hoch + EMA10 vom Bar Range / 5..."

1. Was heißt bei Stop Buy "für maximal 3 Tage"?
2. Was ist genau gemeint mit "Bar Range / 5"?
3. Was bedeutet in der letzten Spalte der Tabellen: "%Ersch."

In #3 (bei Tradesignal) stehen unter Trendfilter mit Local Trend z. B.
Gravestone Doji Up 2,92%
Gravestone Doji Down 0,99%

4. Nach meinem Verständnis ist Gravestone immer ein bearishes Umkehrsignal. Gehst Du jetzt bei „Gravestone Doji Up” long oder short? Und wie bei „Gravestone Doji Down“?

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Zuletzt bearbeitet von Ernie am 13.06.2006, 05:37, insgesamt einmal bearbeitet
 
Ernie


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Verfasst am: 13.06.2006, 05:42


Zitat:

Joram schrieb am 12.06.2006 12:45
Dagegen ein 123 Ausbruch Long wäre mit Erfolg gekrönt.



@ Joram
Zu welchem Zeitpunkt siehst Du den? Der ganze Tag zeigte doch kaum einen Trend und war weitgehend von Seitwärtsphasen geprägt.

 
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Tags: bufu, short, umkehr, stopp

 
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