Codes zur Verbesserung von MT-ACD / MT-EOD Verfasst am: 14.11.2006, 17:23
Ich stelle hier mal ein paar Codes ein, die vom Grudgerüst helfen können, MT-ACD zu verbessern bzw. durch MT-ACD verbessert werden können.
Der erste Code ist von R.Cheung (http://www.rc3200.com) aus seinem Buch.
Er benutzt den Nasdaq Future als Vorläufer für den Handel mit dem ES-Future.
Für sich alleine produziert er keine positiven Ergebnisse mehr.
Initeressant ist, dass bestimmte Levels eine Rolle für die Einstiege spielen. Mit den MT-ACD Levels bzw. Gridwerte dürfte gegenüber dem sehr einfachen Code eine deutlich Verbesserung eintreten.
Der Code sollte auch helfen, endlich das erste MT EOD Programm vernüftig backtesten zu könnnen, da nur einige Levels mit MP, S1,S2,R1,R2 auszutauschen sind und die Overnight Position einzugliedern ist. _________________
Zuletzt bearbeitet von wp am 14.11.2006, 17:40, insgesamt einmal bearbeitet
wp
Anmeldedatum: 29.08.2005 Beiträge: 388
Verfasst am: 05.12.2006, 19:04
Aus dem Thread "Neely`s Hexerei, meide drei, fünf dabei!" von Tripodes:
Allerdings sind mir die genauen Long-Einstieg bei grüner :5 und die Short-Einstiege bei roter :5 noch nicht ganz klar.
Fisch
Anmeldedatum: 02.09.2005 Beiträge: 1641
Verfasst am: 06.12.2006, 07:31
@WP
muss man den ganzen Thread lesen um zu verstehen, was die Jungs dort treiben? Ist ja ein bischen was geschrieben worden! Sieht aber interessant aus!
Joram
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 2238
Verfasst am: 06.12.2006, 07:50
Zitat:
muss man den ganzen Thread lesen um zu verstehen, was die Jungs dort treiben? Ist ja ein bischen was geschrieben worden! Sieht aber interessant aus!
@Fisch,
Im diesem Thread ist Boris L. hyperaktiv. Das ist ein ausreichendes Grund um den Thread NICHT ZU LESEN!
außerdem weißt Du inzwischen genau, dass das einzige System das für Dich was taugt, ist ein System, das Du für Dich selber entwickelst und das zu dir passt. _________________
Fisch
Anmeldedatum: 02.09.2005 Beiträge: 1641
Verfasst am: 06.12.2006, 08:08
@Joram
Ich kenne Boris L. nur vom Hörensagen!
Zitat:
außerdem weißt Du inzwischen genau, dass das einzige System das für Dich was taugt, ist ein System, das Du für Dich selber entwickelst und das zu dir passt.
Man kann das Universum nur erreichen, indem man das Multi-versum wieder vereint.
Im Taoismus findet dieses Verbinden durch einen Prozeß gleichzeitigen Leerens und Füllens statt. Lernen ist Füllen und das Erzeugen von Teilen. Verlernen ist Leeren und das Entfernen von Hindernissen, die jene Teile daran hindern, sich zu vereinen. Teile und Ganzes vereinen sich zu einem mystischen Sinn, so wie die polaren Gegensätze Yin und Yang sich zu einem dynamischen Gleichgewicht verbinden, welches das Tao ausmacht. Das Ergebnis ist nicht Allwissenheit oder Allmacht, sondern ein intuitives Gefühl dafür, wie man sich harmonisch in der Welt bewegt (...).
Man muss doch erstmal Wissen um dann zu Leeren!
SwingManT
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 1700 Wohnort: Frankfurt am Main
Verfasst am: 06.12.2006, 08:34
@Fisch
- Danke für die Weißheiten. Der Tag beginnt jetzt viel besser für mich...
Joram
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 2238
Verfasst am: 06.12.2006, 09:14
@Fisch
wie ich sehe machst Du Fortschritte und Dein Karma wirk schon positiv auf Swingman. Gratuliere. Vielleicht konvertiere ich auch vom Maoismus zum Taoismus. Wenn das hilft.... _________________
wp
Anmeldedatum: 29.08.2005 Beiträge: 388
Verfasst am: 06.12.2006, 11:32
Zitat:
Fisch schrieb am 06.12.2006 08:31
@WP
muss man den ganzen Thread lesen um zu verstehen, was die Jungs dort treiben?
Keine Ahnung, ich habe ihn nicht gelesen, ich bin durch nordies Renkos darübergestolpert.
Mein noch großes Problem bei dem komplett automatischen Handeln und Erkennen von Swings ist das gleichzeitige Auftreten von einer größeren 1-2-3 mit einer klassischen.
Voigt geht nur kurz auf Seite 290 darauf ein: Hierbei werden jene Trades am effektivsten - und sind unbedingt zu traden -, bei denen die entstehende Bewegung am Durchbruch durch das erste, also das kleinere 1-2-3 den Markt durch das größere, das zweite 1-2-3 schieben könnte.
Das ist jedoch einer der wichtigsten Punkte überhaupt, aber am schwersten zu erkennen.
Zuletzt bearbeitet von wp am 06.12.2006, 11:35, insgesamt einmal bearbeitet
Fisch
Anmeldedatum: 02.09.2005 Beiträge: 1641
Verfasst am: 06.12.2006, 14:02
@WP
Da hast Du Recht! Was man visuell sofort erkennt, ist beim codieren ein großes Problem! Wir haben Voigt in TS auch versucht umzusetzen! Es scheitert aber genau an dem geschilderten Problem! Nordies Arbeit muss ich mir mal ansehen!
OPTRADE
Anmeldedatum: 25.10.2005 Beiträge: 263
Verfasst am: 06.12.2006, 14:38
Zitat:
Fisch schrieb am 06.12.2006 15:02
@WP
Da hast Du Recht! Was man visuell sofort erkennt, ist beim codieren ein großes Problem! Wir haben Voigt in TS auch versucht umzusetzen! Es scheitert aber genau an dem geschilderten Problem! Nordies Arbeit muss ich mir mal ansehen!
Ich glaube in allen beschriebenen Tradingansätzen ist zwar ein Weg beschrieben bei dem jedoch zusätzlich ein großes Marktenpfinden für den Erfolg mitenetscheidend ist. Wäre dem nicht so wären die Regeln klar definierbar. Wären die Regeln klar definierbar so wäre es auch ein Klaks das programmtechnisch umzusetzen. Könnte man es einfach programmtechnisch umsetzen wäre es eine Geldmaschine. Wäre es eine Geldmaschine so wäre es längst von sovielen gemacht worden daß es nicht mehr funktionieren könnte, dürfte. Ich glaube ein mechan. Handelsansatz darf nicht so bekannt werden daß man die Vorgehensweise sich in jedem Buchhandel besorgen kann. Bekannte Ansätze dürfen daher aus meiner Sicht nur ein grober Weg nicht aber glasklare Regeln enthalten. Ich würde darin ein Widerspruch sehen.
Gruß OPTRADE _________________
Nichts Neues unter der Sonne...
Joram
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 2238
Verfasst am: 06.12.2006, 15:20
Ich stimme Optrade zu. Das war auch immer mein Ansinnen darauf hinzuweisen, dass Programmieren von HS zwar eine sehr intellektuell wertvolle Aufgabe ist, aber in den wenigsten Fällen zu dem realen Trading-Erfolg führt. Weil jch das schon vor längeren Zeit erkannt hatte, habe ich mir niemals Mühe gegeben irgendwas zu programmieren um damit das Geld beim Trading zu verdienen.
Das einziger Sinn beim Programmieren von Handelssystemen ist.... das Handelsystem nach dem Erstellen sofort mit Profit zu verkaufen an maximal große Gruppe von Tradern. Alles andere ist meiner Überzeugung nach eine Art vom Gehirnjogging. Bestimmt spannender als Sudoku. Aber im Endeffekt mit gleichem Ergebnis.
Der Großmeister Ross hat neulich von sich folgendes gegeben:
Zitat:
Jedes mechanische Handelssystem hat zwangsläufig eine kurze Lebensdauer. Während dieser kurzen Zeit kann viel Geld verdient werden. Aber erwarten Sie nicht, daß Sie damit den Stein der Weisen in Bezug auf das Trading gefunden haben. Die Verkäufer der Systeme wissen das, aber nur wenige werden Ihnen die Wahrheit sagen. Die meisten Systeme werden eine Zeit lang funktionieren und dann scheitern. Wenn Sie Geduld haben, werden diese Systeme zu einem späteren Zeitpunkt wieder funktionieren, so daß sie wieder eingesetzt werden können. Sie müssen einfach abwarten. Eine Methode funktioniert eine bestimmte Zeit, weil die Gegebenheiten des Marktes mit dem System übereinstimmen. Aber die Bedingungen des Marktes sind Veränderungen unterworfen. Was funktioniert, während ein Markt einen Swing innerhalb einer umfangreichen Handelsspanne ausbildet, könnte nicht mehr so gut oder überhaupt nicht mehr funktionieren, wenn der Markt tendiert oder sich seitwärts in einer geringen Handelsspanne bewegt. Einige Methoden funktionieren gut, wenn die Tageskursspanne ausreichend groß ist, und sie funktionieren nicht mehr so gut oder überhaupt nicht mehr, wenn die tägliche Kursspanne gering ist.
...
Wenn Sie eine Methode oder ein System verwenden wollen, müssen Sie mehrere davon haben, denn wenn eine Methode oder ein System nicht mehr einsatzfähig ist, weil es nicht mehr funktioniert, dann können Sie es durch ein anderes ersetzen.
Das habe ich von einem der größten Trader gelernt, den ich meinen Freund nennen kann. Er sammelt sozusagen Methoden und Ansätze, die er dann einsetzt, wenn sie funktionieren, wobei er jene Systeme, die gerade nicht funktionieren, zeitweilig beiseite läßt. Ich liebe seine Definitionsmethode, nach der er eine "Methode" von einem "System" unterscheidet. Er sagt: "Eine Methode ist etwas, das man anpassen oder einfach vorübergehend aussetzen kann, wenn es keine guten Ergebnisse produziert. Ein System ist ewas, an das man sich sowohl in Gewinn- als auch in Verlustphasen halten muß, wenn man die angegebenen Ergebnisse erzielen möchte." Mein Freund handelt nur Methoden. Er möchte nicht die Erfahrung eines großen Kapitalrückgangs machen, der mit dem Einsatz eines Systems verbunden ist.
Einige Methoden und Systeme sind getestet und funktionieren dann, wenn sich der zugrunde liegende Markt in einer der seltenen Phasen befindet, die nur von Zeit zu Zeit auftreten. Wenn die Methode oder das System fehlschlägt, kann es sehr lange dauern, bis es wieder (wenn überhaupt) einsetzbar ist. Das ist die Gefahr bei Methoden oder Systemen. Aber die meisten Methoden werden wieder funktionieren, wenn der Markt wieder die Bedingungen aufweist, für die sie geschaffen wurde.
Aber hinter einer Idee zu sein ist doch schön.
Somewhere over the rainbow
Skies are blue,
And the dreams that you dare to dream
Really do come true.
Someday I'll wish upon a star
And wake up where the clouds are far
Behind me.
Where troubles melt like lemon drops
Away above the chimney tops
That's where you'll find me.
Somewhere over the rainbow
Bluebirds fly.
Birds fly over the rainbow.
Why then, oh why can't I?
If happy little bluebirds fly
Beyond the rainbow
Why, oh why can't I? _________________
Zuletzt bearbeitet von Joram am 06.12.2006, 16:41, insgesamt einmal bearbeitet
Fisch
Anmeldedatum: 02.09.2005 Beiträge: 1641
Verfasst am: 06.12.2006, 16:05
@Optrade, @Joram,
ich will gar nicht versuchen Gegenargumente zu finden! Ihr habt sicherlich Recht und Herr Ross ist ja auch kein Dummer! Mir selbst fehlt mittlerweile auch der Glaube einmal einen Tradeautomaten zu haben! Das was ich trade, kommt auch nicht aus einem Automaten. Ein Automat ist auch nicht mein Ziel. Ich finde trotzdem zum Testen ob ein System Sinn macht, welche Stops die Besseren sind, falls man welche benutzt! Statistiken über Tageszeiten etc. etc. Dafür hat ein programmiertes System (wenn es möglich ist) schon seine Berechtigung! Man bekommt schnell Ergebnisse und ein Gefühl ob ein Ansatz sinnvoll ist oder nicht. Man kann das natürlich auch alles manuell machen! Aber wer will das schon!
Für mich waren zum Beispiel die Ergebnisse des einfachen Fractalsystems Anlass genug, die ganze Indikatorenwelt aus meiner Gedanken zu verbannen. Das war ja schon mal ein positives Ergebnis der Programmierung!
OPTRADE
Anmeldedatum: 25.10.2005 Beiträge: 263
Verfasst am: 06.12.2006, 23:40
@Fisch
jeder versucht seine Chancen zu optimieren und daher sind alle Untersuchungen die helfen dieses Unterfangen zu unterstützen wichtig und hilfreich. Ich sehe darin auch keine Unvereinbarkeit zum vorher geschriebenen. Es soltte auch in keinster Weise die statistischen Arbeiten die von verschiedenen Usern hier gemacht wurden schmälern. Im Gegenteil, wichtig und hilfreich für uns alle!!(deshalb lese ich hier immer interessiert und gerne) Meine Skepsis setzt jedoch bei den weit öffentlich bekannten Systemen mit anscheinend recht klar definiertem Regelwerk an. Dort sehe ich schon einen Widerspruch in der Machbarkeit.
Gruß OPTRADE _________________
Nichts Neues unter der Sonne...
Zuletzt bearbeitet von OPTRADE am 07.12.2006, 00:16, insgesamt einmal bearbeitet
Mercure
Anmeldedatum: 18.03.2006 Beiträge: 183
Verfasst am: 07.12.2006, 06:32
@wp,
Du kannst bei Rückfragen an "nordie" auch mit ihm direkt Kontakt aufnehmen: nordie@nordie.de
Mercure
Joram
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 2238
Verfasst am: 07.12.2006, 07:04
@Optrade,
Zitat:
Meine Skepsis setzt jedoch bei den weit öffentlich bekannten Systemen mit anscheinend recht klar definiertem Regelwerk an. Dort sehe ich schon einen Widerspruch in der Machbarkeit.
ich finde, dass die Überprüfung und Tests von verschiedenen System-Ideen, die in diesem Forum durchgeführt werden ebenfalls für enorm wichtig und nützlich. Und zwar unabhängig davon, ob eine Idee sich auf die weit öffentlich bekannten Systeme bezieht, oder eine neue Interpretation einer alten Theorie ist. Meines Erachtens jedes System (resp., "Methode") mehr oder weniger profitabel sein könnte, wenn es in der "richtigen" Marktphase eingesetzt wird und mit gesunden Menschenverstand durchgeführt wird. Der gesunder Menschenverstand läßt eine gewisse Dose an Flexibilität zu.
Der Bekanntheitgrad eines Systems spielt dagegen eine untergeordnete Rolle und zwar wegen der Menge an den "weit öffentlich bekannten Systemen". Ich würde niemals bestreiten, dass man - bei der "richtigen" Handhabung und bei bestimmtem Freiheitsgrad mit den simplen Pivot Levels profitabel handeln kann. Ich bin weiterhin der Überzeugung, dass das weit bekanntes 123 System weiterhin funktioniert und Gewinne generiet. Natürlich nicht immer, nicht in jeder Marktphase und nicht in jedem Markt.
Dagegen bleibe ich bei der Meinung, dass es sehr problematisch ist ein System in die Mathematische Formeln zu pressen und entweder damit ein Backtest zu machen oder zu Trading als Tradingroboter zu nutzen. Ein System, das nur auf ein paar Codezeilen reduziert wurde und keine Freiheiten mehr zuläßt, wird nur in den seltensten Fällen profitabel unter realen Bedingungen arbeiten. Ein Test mit einem auf ein paar Formel reduzierten System nimmt als Grundlage an, dass der Markt immer konstant bleibt, am jeden Tag, in jedem Monat und in jedem Jahr. Dass es nicht so ist, lehrt uns die Realität. Der Markt ist nicht konstant und deshalb eine Flexibilität unabdingbar ist. Aber ein Test nimmt die Marktlage nicht wahr und setzt seine Formel fort - jeden Tag, jeden Monat - obwohl einem Marktteilnehmer klar sein muss, dass an gewissen Tagen in gewissen Märkten das System nicht funktionieren kann und mit Sicherheit Verluste produzieren wird. Trotzdem wird mit sehendem Auge ein Test durchgeführt und das System als untauglich befunden. Oder auch umgekehrt - ein System wird im Test als profitabel eingestuft aber im realen Trading kläglich versagen wird.
Eine Idee wäre - abhängig von der Marktlage das System zu wechseln oder dem Markt fernzubleiben. Nur wie kann man solche Idee testen? Das sind so viele Faktoren zu berücksichtigen, dass mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen ein Test unmöglich ist - weder die Rechnerkapazitäten werden das bewältigen können noch mit der hier zur Verfügung stehenden Programmierleistung, die enorm groß sein muss um die wechselnde Marktgegebenheiten berücksichtigen zu können. Mit simplen Formeln ist das nicht zu schaffen. Da haben schon die Tausenden versucht und sind gescheitert.
Deshalb war ich und bleibe ich jeglichen Versuchen mit programmierbaren Tests von Handelsystemen vorerst skeptisch gegenüber. Der Mensch und sein Gehirn sind m.E. noch in besserer Lage die Märkte abzuschätzen und die Trading Methode der Begebenheiten anzupassen. Der Rechner kann das noch lange nicht. Dagegen eine Reihe fortlaufenden Tests, wie das Fisch, Erni und ab zu die anderen Usern das machen, finde ich sehr interessant und nützlich. An Menschen glaube ich. An die maschinelle Tests glaube ich weniger.
_________________
Zuletzt bearbeitet von Joram am 07.12.2006, 07:15, insgesamt einmal bearbeitet
wuelle
Anmeldedatum: 24.08.2005 Beiträge: 336
Verfasst am: 07.12.2006, 13:09
Testergebnisse stellen für mich das statistische Fundament einer Handelsidee dar. Nicht mehr und nicht weniger.
Eine Idee mit realem Geld zu handeln, ohne diese historische Exkursion an realen Marktgegebenheiten gemacht zu haben, ich mindestens so naiv, wie zu glauben, dass der Verlauf des Handelkontos genauso gut aussehen wird wie die Kapitalkurve eines Backtest mit optimierten Parametern.
Wenn man singulär Backtestes als alleinige Grundlage für das Handeln nimmt, ist man von erfolgreichem Trading mindestens so weit entfernt, wie jemand der nach Zahlen malt von einem Picasso.
wp
Anmeldedatum: 29.08.2005 Beiträge: 388
Verfasst am: 07.12.2006, 13:38
"Der Markt ist nicht konstant und deshalb eine Flexibilität unabdingbar ist. "
Das Problem habe ich doch als komplett diskretionärer Hänndler auch. Auch bei dir dauert es eine Weile bis du merkst, dass dein System nicht mehr optimal funktioniert. Dann musst du ein paar Anpassungen machen. Jetzt ist aber die Frage, in welche Richtung. Sich nur auf sein Gefühl zu verlassen, kann hier genauso trügerisch sein.
Bei mechanischen Systemen geht es vor allem um zwei Dinge.
1. Einfache Fehler vermeiden: Dies gilt vor allem für die meisten Händler, die Problem mit der Stoppsetzung haben, d.h. die Stopps werden noch verändert, wenn die Position gegen einen läuft oder verbilligt usw.
2. Mehrere Märkte und unterschiedliche Zeiträume zu handeln.
Joram
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 2238
Verfasst am: 07.12.2006, 14:03
Zitat:
Sich nur auf sein Gefühl zu verlassen, kann hier genauso trügerisch sein.
@WP
Es soll Leute geben, die wissen was und wann und wie im System zu verändern ist. Die haben einfach einen guten Draht zum Chef
Habe ich schon mal den alten Witz erzählt:
Der protestantische Pfarrer kommt in den Himmel. Gleich am Tor übergibt ihm Petrus einen Volkswagen: "Weil du so brav und treu warst."
Aber es geht nicht lang, da begegnet er seinem katholischen Kollegen. Der fährt in einem chromglitzernden Ford! "Warum kann der das?" will der Pastor wissen, "ist der mehr als ich?"
"Nun ja, du weißt ja, das Zölibat, die großen Opfer, das muß auch belohnt werden."
Nach einer halben Stunde trifft er den Rabbi. In einem Rolls-Royce! "Also der, der hat kein Zölibat und nichts, und ich wünsche jetzt eine Erklärung, warum...?"
Sankt Petrus legt den Finger auf den Mund: "Pscht! Ein Verwandter vom Chef!"
So läuft das.
_________________
Zuletzt bearbeitet von Joram am 07.12.2006, 14:04, insgesamt einmal bearbeitet
GBoos
Anmeldedatum: 24.10.2005 Beiträge: 434
Verfasst am: 25.12.2006, 19:44
Zitat:
wp schrieb am 14.11.2006 18:23
Ich stelle hier mal ein paar Codes ein, die vom Grudgerüst helfen können, MT-ACD zu verbessern bzw. durch MT-ACD verbessert werden können.
Der erste Code ist von R.Cheung (http://www.rc3200.com) aus seinem Buch.
Er benutzt den Nasdaq Future als Vorläufer für den Handel mit dem ES-Future.
Für sich alleine produziert er keine positiven Ergebnisse mehr.
Initeressant ist, dass bestimmte Levels eine Rolle für die Einstiege spielen. Mit den MT-ACD Levels bzw. Gridwerte dürfte gegenüber dem sehr einfachen Code eine deutlich Verbesserung eintreten.
Der Code sollte auch helfen, endlich das erste MT EOD Programm vernüftig backtesten zu könnnen, da nur einige Levels mit MP, S1,S2,R1,R2 auszutauschen sind und die Overnight Position einzugliedern ist.
@WP
Leider bin ich jetzt erst auf diesen Beitrag gestossen.
Ich finde Deinen Ansatz sehr beachtlich und interessant, weil ich den ES nicht allein sondern immer mit einem Vorlaeufer handel. Bei mir ist der Vorlaeufer aber der ER2 und nicht NQ. Ich habe Deine Systematik mal auf ES/ER2 getestet und komme damit wesentlich besser klar. Auch die Auswertung des Systems ergibt in der Kombination ES/ER2 weit bessere Ergebnisse.
Komme spaeter nochmal drauf zurueck. Wie auch nach wie vor auf Deinen MT-Code. Ich habe bis heute nichts geschafft, da ich wider erwarten mit meinem Umzug aus der Schweiz nach Zypern mehr zu tun hatte als ich dachte. Und Geld verdienen muessen wir ja auch noch. Also nicht boese sein. Ich komme drauf zurueck.
Guten Rutsch allen.
GBoos
GBoos
Anmeldedatum: 24.10.2005 Beiträge: 434
Verfasst am: 25.12.2006, 20:15
@WP
Waere super wenn Du Deine fertige ADE-Version nochmal zuschicken koenntest.
GBoos
Mercure
Anmeldedatum: 18.03.2006 Beiträge: 183
Verfasst am: 26.12.2006, 10:23
Hallo TS-Gemeinde,
warum testet Ihr nicht mal den TS Code des „CJ Universal Swing Indikators“ von Jan Arps, den er seinen Newsletter Lesern dieses Jahr als Geschenk zu Weihnachten übermittelt hat ?
Im Chart sind allerdings nur Teile des Indikators, nämlich die Swing Ratios and Swing Lengths eingetragen. Mit dem Indikator können außerdem auch Fibo-Retracements und –Extensions dargestellt werden. Da die Chart damit aber zu unübersichtlich wird, habe ich darauf verzichtet.
Der FDAX-Chart (30 min) zeigt außerdem die Signale der „TT Stop and Reversal Strategie“ von Arps.
Weiterhin habe ich einen Indikator (blau) eingetragen, der auf dem HiLo Indikator von Larry Williams basiert. Er soll die Überverkauft/Überkauft-Situation verdeutlichen – als Periode habe ich „19“ verwendet.
Der untere Indikator basiert auf der Anwendung von unterschiedlichen Durchschnitten und stammt von Slim Sloman, dem Ideengeber des „Delta Phenomenom“. Mehr dazu ist auf seiner Webseite zu finden:
http://www.mayyoubehappy.com/oceantheory.html
Das Ocean Buch besitze ich leider (noch) nicht.
Wer Interesse an den Arps-Codes hat, kann mir eine BM schicken.
Mercure
wp
Anmeldedatum: 29.08.2005 Beiträge: 388
Verfasst am: 26.12.2006, 12:09
@ GBOOS
Ich habe Dir die Codes noch mal in den Tresor gestellt. Sag Bescheid, wenn Du sie runtergeladen hast.
Zitat:
Habe Deine Systematik mal auf ES/ER2 getestet und komme damit wesentlich besser klar.
Hast Du bei den Trigger-Werten für den ER2 einfach nur die NQ-Werte halbiert oder gedrittelt?
@ Mercure
Die Swing Punkte hier beruhen auf dem Arps Tool, erweitert um die Pattern.
Das Konzept geht einen ähnlichen Weg wie MT-ACD. Statt der OUp und ODn Werte wird die implizite Vola der Optionen herangezogen. Im TS Forum steht ein vergleichbarer Code.