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Joram




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Die Strategie für Senioren
Verfasst am: 16.04.2007, 17:59

Weil einige von den hochgeschätzten Forums User schon jenseits der midlife crise stehen und sich nicht mehr anstrengen wollen ( incl. me) würde ich ihnen gern eine ruhige aber nicht desto trotzdem ein profitable Strategie vorstellen. Sie ist natürlich nicht von mir - ich bin kein Systementwickler. Aber die Strategie wurde von einem Hannoveraner entwickeln (quasi mein Landsmann), deshalb bin ich darauf aufmerksam geworden.

Die Strategie heisst: „Mr. Weit“-Strategie. Der Name steht für Minimal Risk With Entrys In Trends. Der Entwickler Björn Borchers hat mit seiner „Mr. Weit“-Strategie den dritten Platz
beim VTAD-Award 2007 belegt. Die Arbeit von Björn Borchers steht auf der
VTAD-Website (www.vtad.de) zum kostenlosen Download als pdf bereit.

http://www.vtad.de:80/

Es sollen Signale generiert werden, die in einen soliden Trend einsteigen und dadurch ein
geringes Risiko für die Anleger (z.B. für Kollegen Hitfeld und Swingman und mich) darstellen.Die Strategie Mr.Weit liefert nur wenige Signale innerhalb eines Jahres und ist damit gut für Privatanleger geeignet. Man kann die übrige Zeit weiter seinem Hobby nachgehen.
Die Handelsstrategie soll mit diesen Signalen den DAX in der jeweiligen
Vergleichsperiode schlagen. Außerdem sollen risikoarme Einstiege gefunden
werden, damit der Privatanleger nur wenige Verlustphasen ertragen muss (z.B. Hittfeld).
Gerade der Privatanleger kann und will sich nicht tagtäglich mit der Analyse von
Wertpapieren beschäftigen. Daher benötigt er Handelsstrategien, die mit relativ
wenigen Signalen eine möglichst hohe Performance für den Anleger ( z.B. Swingman) erzielen.
Zudem hat der normale Privatanleger oft nicht die Zeit (weil er intraday den Bund tradet), um sich in die teilweise sehr komplexen Theorien der Technischen Analyse einzuarbeiten (z.B. ich) Daher sollte eine geeignete Strategie eine einfache und verständliche Basis für die jeweiligen Handelsentscheidungen bereithalten.

Björn Borchers ist gelernter Bankkaufmann und studiert seit 2004 Wirtschaftswissenschaften
an der Universität Hannover. Seit 2003 beschäftigt er sich intensiv mit der Entwicklung von Handelsideen und Technischer Analyse.

wie man sieht, gibt es begabte junge Menschen. Nicht nur unser Päda ist in diese Kategorie einzugruppieren.

die Links:
http://www.vtad.de/events/20070310-konferenz/borchers1.pdf
http://www.vtad.de/events/20070310-konferenz/borchers2.pdf

Außerdem ist Björn Borchers ein Morning Star der Nds. CDU. Noch ein Grund mehr sich mit der Arbeit dieses begabten Menschen vertraut zu machen. Wer am nächsten Montag in Hannover weilt, hat auch die Chance mit Herrn Borchers am Abend im Leineschloss Reataurant zusammen ein Bierchen trinken. Vielleicht besteht sogra die Chance, dass Herr Borchers eine Runde spendiert. Dann gehe ich hin


_________________




Zuletzt bearbeitet von Joram am 16.04.2007, 18:37, insgesamt einmal bearbeitet
 
Ernie


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Verfasst am: 17.04.2007, 08:22

Zitat:

Joram schrieb am 16.04.2007 18:59
Vielleicht besteht sogra die Chance, dass Herr Borchers eine Runde spendiert. Dann gehe ich hin.



Freibier ist auf jeden Fall im Trumpf!
_________________

 
Ernie


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Verfasst am: 17.04.2007, 10:40

@ Joram
Heißer Tipp!
Die Systemdaten sehen mit PF 7,7 / ca. 75 % Trefferquote hervorragend aus. Für ein derartig langfristig angelegtes Konzept findet man solche Werte wahrlich sehr selten.

Leider macht er keine Angaben über die Berechnung des TII-Indikators. Es dürfte sich vermutlich um den Trend Intensity Index (TII) von Pee handeln.

http://www.trading-konzepte.de/indikator/tii.htm
 
Joram




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Verfasst am: 17.04.2007, 10:45

@Erni,

ich werde ihn beim Freibier danach fragen. Am Dienstag sage ich dir Bescheid. Oder komme nach Hannvoer und frage ich selber
Hannover ist ene sehr gemütliche Stadt. Abgesehen von den Einwohnern
_________________


 
SwingManT


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Verfasst am: 17.04.2007, 10:54

@Joram

Zitat:

Hannover ist ene sehr gemütliche Stadt. Abgesehen von den Einwohnern


- Vermutlich hast Du Recht. Laut Statistiken ist Hannover die Stadt mit der grössten Anzahl von Schwarzfahrer in den öffentlichen Verkehrsmitteln. (In Frankfurt gibt es bestimmt viel mehr davon, sie lassen sich aber nicht erwischen...)


Zuletzt bearbeitet von SwingManT am 17.04.2007, 10:54, insgesamt einmal bearbeitet

 
Ernie


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Verfasst am: 17.04.2007, 11:31

Zitat:

In Frankfurt gibt es bestimmt viel mehr davon...



Es gibt eben in F lt. Statistik wesentlich mehr "gelernte" Ganoven!

 
SwingManT


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Verfasst am: 17.04.2007, 11:42

@Ernie

Da ich in Frankfurt wohne, kann Dir nur zustimmen!
 
Joram




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Verfasst am: 17.04.2007, 11:43

Eben, Frankfurt ist die Hauptstadt der Verbrechern. Über 16 Tausend Straftaten auf 100 Tausend Einwohner. Ich würde Angst haben auf die Strasse in Frankfurt zu gehen. Der ganze Römer ist ein Ganovenzentrum. Incl. die Polizei.

Da in Hannover mehr Schwarzfahrer gibt, ist die Sache der Genetik und nicht der kriminellen Energie der Einwohner. Die Leute können nichts dafür, dass die Schwarz sind. Mit solchen Fenotyp wurden sie geboren. Fahren mit Offis müssen sie trotzdem.
_________________


 
Fisch


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Verfasst am: 17.04.2007, 12:03

TII für TS

http://www.tradesignalonline.com/content.asp?p=wsn/artikel.asp&id=2046
 
Ernie


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Verfasst am: 17.04.2007, 18:37

Zitat:

Joram schrieb am 16.04.2007 18:59
Weil einige User schon jenseits der midlife crise stehen...
Die Strategie Mr.Weit liefert nur wenige Signale innerhalb eines Jahres...



Für diejenigen, die noch nicht mit dem Kopf wackeln, im AOK-Shopper durch die Lande fahren und es nicht ganz so betulich mögen:

Der Ansatz arbeitet mit beiden Indikatoren auf Wochenbasis. Im Prinzip müsste er auf Tagesbasis ebenfalls sehr gut funktionieren. Selbst wenn die Performance dadurch sogar um 50% nachließe, könnte es immer noch äußerst heißer Tipp für die ewig suchenden EoD-Spezies werden.

Wer hätte daran Interesse und könnte vielleicht für den FDAX oder DAX einen Backtest erstellen?
Aber bitte keine unanständige Drängelei, einer genügt völlig!

 
wegi


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Verfasst am: 17.04.2007, 19:01

Hi,


ich schau mal was ich die nächsten Tage machen kann und setzte das mal in TradeSignal um auf dem Dax.
Geht net schneller, ist gerade stressig.

Gruß

Wegi
 
Joram




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Verfasst am: 17.04.2007, 19:43


Womit ist das System umsetzbar? FDAX oder ODAX? Man kann einen Syntetischer Future erstellen aus zwei Odaxen. Weil DAX an sich ist doch nicht handelbar. Oder gibt es schon ein Wertpapier namens DAX das auf der Börse gehandelt wird?
_________________


 
wegi


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Verfasst am: 17.04.2007, 19:48

Ich teste es mal auf den Xetra Dax (nicht den Fdax)
Handelbar wären doch Index-Zertis.
Gibts nicht auch ETFs auf den Dax ?
 
SwingMan




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Verfasst am: 17.04.2007, 19:50

@wegi

CFDs sind eine Alternative die ich benutze, weil man direkt mit dem Kurs, und nicht mit künstlichen Preisen zu tun hat.
 
wegi


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Verfasst am: 17.04.2007, 19:53

@SwingMan

Habe ich auch daran gedacht. Aber man hält die Trades ja schon sehr lange, wie stehts da mit den Finanzierungskosten bei CFDs, speziell bei Long?
 
Joram




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Verfasst am: 17.04.2007, 20:07

Ich habe nach Börsen handelbaren Wertpapieren gefragt. CFD sind keine Wertpapiere. Zertis ebenfalls nicht. Wuelle würde so ein Zeug nicht mit Zangen anfassen und er ist ein Praktiker, der mehr Ahnung hat von Tradingbutiken als ich.
Wenn ich wetten will, dann gehe ich zum Pferderennen. Es macht Spass und man ist auf der frischen Luft.
_________________


 
SwingMan




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Verfasst am: 17.04.2007, 20:20

@wegi

Du hast doch Recht. Nach einer bestimmten Zeit kassieren die CFDs Broker eine Menge Geld, muß man nur rechnen. Die paar Prozente die im Kleingedruckten stehen, beziehen sich auf der gehebelten Summe.
 
Hittfeld


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Verfasst am: 17.04.2007, 20:28

Also das WEIT ist ein MÜDES System für die POST-SENIOREN-Phase:

Auf das eingesetzte Kapital ( ca. 85 TSD Euros ((3400 Punkte x 25)) ) werden in ca 9,5 Jahren 260 000 Euros erwirtschaftet: ca 15 % p.a.!!!! Nix besonderes!

Es ist wie meist, entweder werden die Systeme per Hebel oder per Zinseszinseffekt geschönt. Die für "Omas " empfohlene Strategie 95% Anleihe, 10 % O-Scheine ist da besser. Und Decisionmoose bringt < 30 %,......

Eine, die ich kenne ( Tango5 Public Domain mit Ami und Fasttrack) wird genausolange gehandelt (!!!) mit 21% pa bei 15 % MDD, Tango6, die ich abonniert habe : 22% mit unter 10 % MacxDD.

Ich suche ein "Weekly - wie WEIT" mit 24% p.a. und <10 % MAxDD und hoher Marginfähigkeit (also FUTURES, nicht ETFs).

MFG

Hittfeld

 
wegi


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Verfasst am: 17.04.2007, 20:49

@Joram

Na dann testen wir das System halt auch mal auf die Dax30 Aktien...
 
Joram




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Verfasst am: 17.04.2007, 20:51

@Hittfeld

wieviel Sofortrente Monatlich bekommt man wenn man 85 Tausend Euro einer privaten Rentenversicherung anvertraut?
Ich habe gerade mit Allianz Rechner ausgerechnet.
Wenn ich heute 85 Tausend einzahle und ab 1. Juni eine lebenslange Rente beziehen möchte, bekomme ich monatlich 262 Euro garantierte Rente. Mit Überschußbeteiligung wäre das 347 Euro (wer das glaubt, wird selig)
https://service.allianz.de/vrkt_app/Intranet/meineAktion
Das ist im besten Fall eine Rendite in Höhe von 4,8%.

Dann ist doch 15% drei mal so viel, oder? Für nix.

So muss man das sehen. Ich sehe aber dass Du ernsthafte Probleme hast Deine Millionen auf ...zig verschiedenen Investments zu verteilen. Wie ich das verstanden habe, bist Du gleichzeitig an mehreren Systemen beteiligt, die Dir im Schnitt 30% p.a. bringen bei einem immensen Aufwand (überwachen von 20 unterschiedlichen Systemen kann schon anstrengend sein).
Dann ist 15% p.a. mit geringen Aufwand wirklich eine angenehme Sache.


_________________


 
Hittfeld


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Verfasst am: 17.04.2007, 21:12

Zitat:

Joram schrieb am 17.04.2007 21:51
@Hittfeld

wieviel Sofortrente Monatlich bekommt man wenn man 85 Tausend Euro einer privaten Rentenversicherung anvertraut?
Ich habe gerade mit Allianz Rechner ausgerechnet.
Wenn ich heute 85 Tausend einzahle und ab 1. Juni eine lebenslange Rente beziehen möchte, bekomme ich monatlich 262 Euro garantierte Rente. Mit Überschußbeteiligung wäre das 347 Euro (wer das glaubt, wird selig)
https://service.allianz.de/vrkt_app/Intranet/meineAktion
Das ist im besten Fall eine Rendite in Höhe von 4,8%.

Dann ist doch 15% drei mal so viel, oder? Für nix.






Man suche sich ein Land (EU) mit GÜNSTIGERER Sterbetabelle (früher war Ösi immer der Geheimtip)

MFG

Hittfeld

 
Joram




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Verfasst am: 17.04.2007, 21:46

@Hittfeld

Osteuropäer sterben früher. Vor allem Polen. Die saufen zu viel. Man sollte dort versuchen.

Aber es ging mir nicht darum. Es ging mir darum, dass diese gemächliche Methode mit wenigen aufwand gute Rendite verspricht.

Bestimmt gibt es Methoden, die mehr hergben, aber da muss man auch mehr Zeit aufwenden und das Risiko ist auch größer. There is no free lunch, wie Hansi immer zu sagen pflegt.

Hast Du das schon gelesen:

http://www.zeit.de/zeit-wissen/2007/03/Neuro-Finanz?page=all

vor allem der letzte Absatz:

Am besten sollte man auch alle, die auf Geld zu emotional reagierten, von der Börse fernhalten. »Wer trotzdem spekulieren will, sollte sich von der Idee des perfekten Marktes verabschieden – und die herrschende Unvernunft ausnutzen.«

Das will Peterson perfektionieren. Er hat ein Programm geschrieben, das im Internet die Finanzteile von Zeitungen durchsucht. »Dort stehen die Meldungen, die die Menschen verängstigen oder gierig machen«, erklärt er. Die Software wertet die Nachrichtensprache aus und zählt die positiven und negativen Einschätzungen zu einzelnen Aktien. Immer wenn die Skepsis gegenüber einem Wert gerade nachlässt, kauft sie ihn automatisch. Und wenn die Euphorie gerade weicht, verkauft sie ihn wieder. Pro Transaktion mache er so ein Viertelprozent Gewinn, behauptet Peterson. »Nicht viel, aber es summiert sich.« Wie genau das System funktioniert, will er aber lieber geheim halten. Wenn jeder das Prinzip kenne, funktioniere es nicht mehr, sagt er. »Es zu verraten wäre einfach unvernünftig.«


Stimmt solche Strategie? Und wenn Stimmt, kann jemand so ein Progi schreiben?
Das ist eine interessante aufgabe. Wenn das automatisch laufen sollte, würde bei niedrigen Transaktionkosten (IB) eine gewinnbringene Strategie. Ist das realisierbar?


_________________


 
Ernie


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Verfasst am: 18.04.2007, 06:43

Zitat:

wegi schrieb am 17.04.2007 20:01
ich schau mal was ich die nächsten Tage machen kann und setzte das mal in TradeSignal um auf dem Dax.



Prima Wegi, dass Du das übernimmst.
Es kommt nicht auf den das gehandelte Derivat an. Sondern es geht mir nur um die Kennzahlen bei DAX oder FDAX (in Punkten ohne Gebühren): %Gewinn-Trades, Pay-off-Ratio, PF; Gesamtzahl der Trades.
Erst wenn diese Zahlen auf Tagesbasis wirklich erfolgversprechend aussehen, lohnt sich die Beschäftigung mit Einzelheiten.

Gruß Ernie

PS: Es eilt damit nicht!


Zuletzt bearbeitet von Ernie am 18.04.2007, 06:49, insgesamt einmal bearbeitet

 
Hittfeld


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Verfasst am: 18.04.2007, 08:51

@Joram

1. LV-Renditen: Polen, weiss ich nicht. Es gibt eigentlich 3 Faktoren, Sterbetabelle, Anlagepolitik und Vertriebs/Betriebskosten: Ein Land, in dem ältere Tabellen vorgeschrieben sind kann besser sein, als eines mit aktuell schlechter Lebenserwartung. Bei der Anlagepolitik sind die Engländer Spitze, bei den Kosten die Deutschen (im negativen Sinne - wie dt Autos, im Reimport meist billiger). Allerdings haben die dt in D noch Steuervorteile. Interessant, allerdings nicht für uns, ist, dass in einigen Staaten der USA LVs in unbegrenzter Höhe KONKURSFEST sind. Und in Florida selbstbewohnte Grundstücke, egal wie gross.

2. Scan für Presse Negativimages: Gabs schon: Frontseite von BusinessWeek, Time..... Die negativsten Titel KAUFEN!!!! ich weiss nicht mehr wie die Strategie heisst. Turnaround Scans oÄ. Wo stehen ENRON derzeit???? Die Kandidaten waren wärend meiner Beobachtungszeit meist identisch mit Dogs of DOw5

3. Ich will die Strategie nicht heruntermachen, aber sie ist nach Gebühren nicht mehr so interessant - im Vergleich mit anderen (die von mir benannten hatten unwesentlich mehr Aufwand aber sehr viel mehr Rendite). Eine ähnliche wäre: Yanis: weekly Preis Xing ema16 mit Preis X ema 16 der FOLGEwoche als Stop. Rendite > 20 %

Interessanter wäre es, sie mal auf den Estx50 wegen der besseren Skalierbarkeit bzw auf andere (Ftse100 etc) wegen Robustheit des Systems zu testen.

MFG

Hittfeld

 
Hittfeld


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Verfasst am: 18.04.2007, 09:01

Zitat:

Joram schrieb am 17.04.2007 21:51
@Hittfeld

...zig verschiedenen Investments zu verteilen. Wie ich das verstanden habe, bist Du gleichzeitig an mehreren Systemen beteiligt, die Dir im Schnitt 30% p.a. bringen bei einem immensen Aufwand (überwachen von 20 unterschiedlichen Systemen kann schon anstrengend sein).
Dann ist 15% p.a. mit geringen Aufwand wirklich eine angenehme Sache.





@Joram

Leider habe ich nicht soviele Systeme, sondern bin auf der Suche.... d.h. Suchen, Backtests anfordern, System überprüfen auf Konsistenz, Hebel, Thesaurierung, Handelbarkeit, Umsetzbarkeit, ....... Probeabo zum Testen Versand und Empfangssicherheit der Signale, anschliessend Abo zwecks Papertrading ( NICHT Demo), anschliessend handeln. Ein langer Weg!

Leider fallen dabei viele -die meisten- Systeme wieder raus. Andere passen mir nicht ins Portfolio (ich will nicht 90 % der Systeme im NQ haben). Und viele der guten sind nach kurzer zeit nicht mehr erhältlich ( übernommen von Bank, Hedgefund, oder nur noch per Managed Account).

MFG

Hittfeld

 
Joram




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Verfasst am: 18.04.2007, 10:26

@Hittfeld


Zitat:

Leider habe ich nicht soviele Systeme, sondern bin auf der Suche.... d.h. Suchen, Backtests anfordern, System überprüfen auf Konsistenz, Hebel, Thesaurierung, Handelbarkeit, Umsetzbarkeit, ....... Probeabo zum Testen Versand und Empfangssicherheit der Signale, anschliessend Abo zwecks Papertrading ( NICHT Demo), anschliessend handeln. Ein langer Weg!




Ist das als Dein Hobby zu verstehen? Zugegeben, Kenntnisse im Markt hast Du enorm. Aber was ist Dein Ziel? Der Weg ist das Ziel? Du willst mir doch nicht sagen, dass Du kein System gefuden hast mit dem Du Geld verdienen kannst.

Was wäre mit so einem System: Billig kaufen - teuer verkaufen oder teuer Verkaufen und billiger zurück kaufen. Der Preisunterschied macht Dein Gewinn. Das hat schon mein Ur-Großvater gemacht, ale er noch in Czernowitz mit Holz und Weizen gehandelt hatte.


_________________


 
williams


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Beiträge: 172


Verfasst am: 18.04.2007, 21:36

Zitat:

Joram schrieb am 17.04.2007 21:51
....
Ich habe gerade mit Allianz Rechner ausgerechnet.
Wenn ich heute 85 Tausend einzahle und ab 1. Juni eine lebenslange Rente beziehen möchte, bekomme ich monatlich 262 Euro garantierte Rente. Mit Überschußbeteiligung wäre das 347 Euro (wer das glaubt, wird selig)
...




@Joram
Und ob das so ist. Die Allianz wird das zahlen. Das wirst Du sehen, wenn Du Dich entschließt die 85 Mille einzuzahlen.
Nur: 4,8 % (mit Gewinnbeteiligung) oder 3,7 % (garantierte Rente) Rendite bei einer Rentenversicherung. Was heißt das schon?
Gar nichts. Ist sogar irreführend.
Das Leistungsversprechen heißt: Rente zu bezahlen - und zwar lebenslang.
Das kann solange dauern, bis das eingezahlte Geld wieder zurückgeflossen, also schon aufgebraucht ist (das wird zum Zeitpunkt deiner kalkulierten Lebenserwartung sein) und dann wird immer noch weitergezahlt, auch wenn du 120 Jahre alt wirst.
Wie hoch ist dann die Rendite?
Die Rentenversicherung steht primär für Versorgung, nicht Rendite.
Und der Versicherer muss die eingenommene Prämie nicht nur rentabel, sondern auch sicher anlegen, dann noch mindestens die 4,8 % erzielen und darüberhinaus noch einkalkulieren, dass die Leute länger leben als statistisch zu erwarten ist.
Was musste ich mir zu diesem Punkt schon den Mund fusselig reden.
Puhh! Gott sei Dank, hat das nun eine Ende.
Ein mühseliges Geschäft, kann ich nur sagen.

Noch 'n Hinweis. In Japan sind Versicherer in die Knie gegangen, weil sie 2 % garantiert haben und nicht einmal mehr dieses Leistungsversprechen erfüllen konnten!






Zuletzt bearbeitet von williams am 18.04.2007, 21:39, insgesamt einmal bearbeitet

 
GBoos




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Beiträge: 434


Verfasst am: 18.04.2007, 22:32

@JORAM

Hey ..... meine Frau ist Polin. Aber der selbst gebrannte Vodka vom Schwiegervater ist wirklich der BESTE !!!!!!!!!!! Sicher die Leute trinken mehr, aber hast Du gewusst das die polnische Bevölkerung 42% weniger Krankenheiten hat, die auf Gefäßerkrankungen zurückzuführen sind ? Woran das wohl liegt ?

An den 100 polnischen Oktan ???

Lieben Gruss GBoos


Zuletzt bearbeitet von GBoos am 18.04.2007, 22:33, insgesamt einmal bearbeitet
 
Hittfeld


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Verfasst am: 19.04.2007, 13:59

Zitat:

williams schrieb am 18.04.2007 22:36
...

Noch 'n Hinweis. In Japan sind Versicherer in die Knie gegangen, weil sie 2 % garantiert haben und nicht einmal mehr dieses Leistungsversprechen erfüllen konnten! ...




Also mein Mitleid mit Versicherungen (dt oder jap) hält sich in Grenzen: Die Japaner sind ja nicht an überschwenglichen Leistungsversprechen gescheitert, sondern primär an einer fast schon kriminellen Anlagepolitik.

Und auch die dt sind geprägt von überbordender Intelligenz - wie man Kunden zum Wohle der Stakeholder - nicht der Shareholder oder Kunden - ausbeutet.

MFG

Hittfeld

 
Hittfeld


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Beiträge: 1147


Verfasst am: 19.04.2007, 14:04

Zitat:

GBoos schrieb am 18.04.2007 23:32
@JORAM

Hey ..... meine Frau ist Polin. Aber der selbst gebrannte Vodka vom Schwiegervater ist wirklich der BESTE !!!!!!!!!!! Sicher die Leute trinken mehr, aber hast Du gewusst das die polnische Bevölkerung 42% weniger Krankenheiten hat, die auf Gefäßerkrankungen zurückzuführen sind ? Woran das wohl liegt ?

An den 100 polnischen Oktan ???

Lieben Gruss GBoos




Die Verbindung Alkohol und Gefässerkrankungen ist altbekannt: Die meisten in den 60er Jahren obduzierten Russen hatten einen excellenten Gefässstatus, mit dem sie ohne Probleme 100 werden konnten - jedoch hat bedauerlicherweise bereits mit 50 die Leber gecrashed.

MFG

Hittfeld

 
Hittfeld


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Beiträge: 1147


Verfasst am: 19.04.2007, 14:06

Zitat:

Joram schrieb am 18.04.2007 11:26
@Hittfeld

Du willst mir doch nicht sagen, dass Du kein System gefuden hast mit dem Du Geld verdienen kannst.

Was wäre mit so einem System: Billig kaufen - teuer verkaufen oder teuer Verkaufen und billiger zurück kaufen. Der Preisunterschied macht Dein Gewinn. Das hat schon mein Ur-Großvater gemacht, ale er noch in Czernowitz mit Holz und Weizen gehandelt hatte.




@Joram

1. Doch, deshalb bin ich für jeden substanziellen Tip stets dankbar - aber stets unter der conditio sine qua non: Regelmässig 60 Minuten Screenabwesenheit.

2. Im Sinne Deines Urgrossvaters: Commdities?

MFG

Hittfeld


Zuletzt bearbeitet von Hittfeld am 19.04.2007, 14:12, insgesamt einmal bearbeitet

 
Hittfeld


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Verfasst am: 19.04.2007, 14:11

Zitat:

wegi schrieb am 17.04.2007 20:53
@SwingMan

Habe ich auch daran gedacht. Aber man hält die Trades ja schon sehr lange, wie stehts da mit den Finanzierungskosten bei CFDs, speziell bei Long?




Naja, die Finanzierungskosten sind ungefähr das Doppelte der im Future unterlegten Zinsen, zum Ausgleich wird die hinterlegte Margin NICHT verzinst.

MFG

Hittfeld

 
Hittfeld


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Verfasst am: 19.04.2007, 14:17

Zitat:

Hittfeld schrieb am 17.04.2007 21:28
Also das WEIT ist ein MÜDES System für die POST-SENIOREN-Phase:

Auf das eingesetzte Kapital ( ca. 85 TSD Euros ((3400 Punkte x 25)) ) werden in ca 9,5 Jahren 260 000 Euros erwirtschaftet: ca 15 % p.a.!!!! Nix besonderes!

Es ist wie meist, entweder werden die Systeme per Hebel oder per Zinseszinseffekt geschönt. Die für "Omas " empfohlene Strategie 95% Anleihe, 10 % O-Scheine ist da besser. Und Decisionmoose bringt < 30 %,......

Eine, die ich kenne ( Tango5 Public Domain mit Ami und Fasttrack) wird genausolange gehandelt (!!!) mit 21% pa bei 15 % MDD, Tango6, die ich abonniert habe : 22% mit unter 10 % MacxDD.

Ich suche ein "Weekly - wie WEIT" mit 24% p.a. und <10 % MAxDD und hoher Marginfähigkeit (also FUTURES, nicht ETFs).

MFG

Hittfeld





Was mich desweiteren verwundert, ist die Frage, warum es keine Angaben über ANDERE Underlyings gibt. Normalerweise würde man in einer derart ausgezeichneten Arbeit eine Aussage über die Robustheit ( Multimarktfähigkeit und Parametervariation) erwarten, damit jeder Gedanke an Datamining/Curve-Fitting ausgeschlossen wird.

MFG

Hittfeld

 
wegi


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Verfasst am: 19.04.2007, 19:12

Hi,


ich habs heute mal schnell codiert und kurz kontrolliert:
Ich habe für den Dax "nur" 2 abweichende Orders, d.h. mehr. Liegt daran, dass aus meinen Position kurz ausgestiegen und wieder eingestiegen wird. Warum so ist muss ich noch untersuchen, evtl. Indikatoreinstellungen.

Ich versuche jetzt mal ein paar Postings vom Dax und Dow....

 
wegi


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Verfasst am: 19.04.2007, 19:16

der Dow:



PerformanceReport

 
wegi


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Verfasst am: 19.04.2007, 19:23

der Dax:



PerformaceReport



 
wegi


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Verfasst am: 19.04.2007, 19:27


1) Geht nix über einen großen Monitor, sorry :-)

2) Angaben zum System

Es wurde immer nur 1 Stück gehandelt, nicht der Future sonder der Index.
Das ganze auf Wochenbasis, gemäß den geschilderten Regeln, ohne Optimieung etc.


Da ich (noch) nicht weis wie ich den Tradesignalcode hier posten kann, stelle ich den Arbeitsbereich auf die TradeSignalOnline - Hompage in einen privaten Thread.
Zugang kann jeder haben von dem ich es weis, aktuell kenn ich nur SwingMan.


Gruß

Wegi


 
SwingMan




Anmeldedatum: 16.08.2005
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Verfasst am: 19.04.2007, 21:42

@wegi

Schön und schnell gemacht!
So viel ich weiß (noch nicht ernsthaft probiert), kann man jetzt die Strategie auf Portfolios (DAX, TECDAX usw.) laufen lassen, dann gibt es vermutlich etwas mehr Signale, ansonsten überleben unsere Senioren den Depotzuwachs nicht mehr!

Hier in Forum kann man nicht nur Bilder sondern auch zip-Dateien uploaden, und den Link posten. Wenn es etwas empfindlichere Codes sind, damit sie nicht jeder Besucher downloadet, haben wir den Werttresor.
Ansonsten kannst hier den Link auf TradeSignal posten.
 
Ernie


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Verfasst am: 20.04.2007, 09:37

@ wegi
Schön, schön!
Kannst Du das für den DAX oder FDAX auf Tagesbasis berechnen?
Ich erwarte dann mehr Trades mit früheren Entries und Exits als auf Wochenbasis.
 
wegi


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Verfasst am: 20.04.2007, 11:43

@All,


ich hab das gestern auf die "schnelle" gemacht und mir ist
leider erst danach aufgefallen, dass "Short" nicht funktioniert hat, weil ich einen falschen Befehl verwendet habe.
D.h. die Auswertung ist Long-Only.
Ist aber m.E. nicht so wild, denn wie und mit was soll ich hier Short handeln über so einen langen Zeitraum.
Weitere Analysen folgen noch.

@Swingman
Das posten bekomme ich schon hin, ich komme nur mit TradeSignal nicht ganz klar, damit eben alles drinnen ist. Deswegen auch gepostet im TradeSignal - Forum.

Wenn es hier TS-User gibt, bitte mir melden, dann schalte ich euch den Thread frei.

Gruß

Wegi

 
SwingManT


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Verfasst am: 20.04.2007, 11:56

@wegi

Zitat:

Wenn es hier TS-User gibt, bitte mir melden, dann schalte ich euch den Thread frei.


- In welchen Thread sollen wir gucken?

 
williams


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Verfasst am: 20.04.2007, 19:24

Zitat:

Hittfeld schrieb am 19.04.2007 14:59

Zitat:

williams schrieb am 18.04.2007 22:36
...

Noch 'n Hinweis. In Japan sind Versicherer in die Knie gegangen, weil sie 2 % garantiert haben und nicht einmal mehr dieses Leistungsversprechen erfüllen konnten! ...




Also mein Mitleid mit Versicherungen (dt oder jap) hält sich in Grenzen: Die Japaner sind ja nicht an überschwenglichen Leistungsversprechen gescheitert, sondern primär an einer fast schon kriminellen Anlagepolitik.

Und auch die dt sind geprägt von überbordender Intelligenz - wie man Kunden zum Wohle der Stakeholder - nicht der Shareholder oder Kunden - ausbeutet.

MFG

Hittfeld




Auch dieses Argument kenne ich zur Genüge.
Nur bin ich es heute leid dagegen anzutreten.
Es gibt für diese Denker die Alternative, die Aktien des Versicherers zu kaufen.
Wo ist dann der Schaden?

Gruß
williams

 
Hittfeld


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Verfasst am: 20.04.2007, 20:03

@williams

Die Aktien sind KEINE Alternative, da die Vericherung UND Ihre Kunden von den STAKEHOLDERS (Aufsichtsrat, Vorstand, befreundete bank, Mitarbeiter.....) ausgebeutet wird. Für Aktionäre bleiben Krümel. Oder wie erklären sich die Brutalverluste nahmhafter dt. und ch-Versicherungen? Am Markt und Kunden kanns nicht gelegen haben, den Buffet hatte diese Einbrüche nicht!

MFG

Hittfeld
 
williams


Anmeldedatum: 08.11.2005
Beiträge: 172


Verfasst am: 20.04.2007, 21:25

@Hittfeld
Nun verlassen wir aber mächtig den Ausgangspunkt, nämlich Joram's 85 TE Rentenversicherung.
Dieses Geschäft lässt sich wirklich auch anständig betreiben.
Ich habe zu großen Teilen über viele Jahre hinweg davon meine Familie ernährt.
Ich habe auch einen deutlichen Zusammenhang sehen können zwischen Ver"sicher"ungsgeschäft und Trading. In beiden Fällen geht es darum, das Risiko unter Kontrolle zu halten.
Im Prinzip - und aus der Historie gesehen - also ein anständiges Geschäft.

Du schreibst:
"...die Vericherung UND Ihre Kunden von den STAKEHOLDERS (Aufsichtsrat, Vorstand, befreundete bank, Mitarbeiter.....) ausgebeutet wird..."
Zu diesem Satz möchte ich Dir eigentlich Beifall spenden.
Aber sprichst Du da etwa nur von Versicherungs-AG's?
Ich glaube, da sind andere Branchen eher noch zu nennen.
Es soll eine - ganz in Weiß - geben, wo Betrug sogar System ist.
Mein Arbeitgeber (auf den ich auch als ausgeschiedener Altersteilzeitler etwas halte) jedenfalls ist zu keiner Zeit der vergangenen Jahrzehnte jemals aufgefallen durch überdurchschnittliche oder gar etwa excessive Vorstandsvergütungen
Und, lieber Hittfeld, dass ausgerechnet meine Mitarbeiterkollegen zu den Ausbeutern gehören sollen? #
Sowas kann nur ein Außenstehender äußern.

"...wie erklären sich die Brutalverluste nahmhafter dt. und ch-Versicherungen? Am Markt und Kunden kanns nicht gelegen haben, den Buffet hatte diese Einbrüche nicht! "
Wenn Aktienbestände und-beteiligungen durch Kursverluste abgeschrieben werden müssen, dann trägt "der Markt" wohl seinen Teil bei.
Allerdings kam dazu, dass gegen Ende der Baisse 2002/2003 sehr wohl die verantwortlichen Anlagemanager kalte Füße bekamen und Bestände zu Tiefstpreisen auf den Markt geschmissen haben.
Ich frage mich da auch, warum nicht früher.

Zu Buffet:
Er war nicht Mitglied der Deutschland AG.
Er ist ein Individualist.
Und ob er sich Anlagevorschriften unterwirft?

Klar, keine Frage, ich hätte mir auch gewünscht, unsere Anlagemanager hätten ein Händchen wie er bewiesen.

Nun aber sollten wir dem Joram seine Entscheidung nicht noch weiter erschweren.
Und wenn wir die Diskussion weiterführen wollen, dann bitte bei einem Glas Rotwein. Dürfen auch zwei sein.
Und die am besten in Rainer Durst's weltberümter Besenwirtschaft.
Warum dort? Weil der Rainer beim Einschenken die Oberflächenspannung bis zum Äußersten auszreizt.
Abgesehen davon, dass der Rote - und andere Sachen - gut ist.
Frag mal wuelle und King SwingMan.

In diesem Sinne
Gruß in Richtung Lake Constance
williams








Zuletzt bearbeitet von williams am 20.04.2007, 21:42, insgesamt einmal bearbeitet
 
wegi


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Verfasst am: 21.04.2007, 07:19

Zitat:

SwingManT schrieb am 20.04.2007 12:56
@wegi

Zitat:

Wenn es hier TS-User gibt, bitte mir melden, dann schalte ich euch den Thread frei.


- In welchen Thread sollen wir gucken?




In den da:

Mr.Weit bei TradeSignalOnline

Ist aber nur für TS-User zugänglich die ich freischalte. Deswegen, wer von euch einen Account dort hat -> mir sagen.

@SwingMan Du müsstest den eigentlich schon sehen?

 
wegi


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Wohnort: Bayern


Verfasst am: 22.04.2007, 11:09

Hi,


ich habe so meine Probleme mit dieser Strategie, da diese auf Tagesbasis so nicht funktioniert, zu mindest nicht mit diesen Einstellungen.
Weiterhin komme ich nicht ganz auf die Performace, die in dem Dokument angegeben wird, da fehlen immerhin knapp 3000Punkte (Wochenbasis).

Ich habe meine Signale mit den Signalen in dem Dokument verglichen. Und mir fällt auf, dass die Signale im Dokument sehr oft einen Bar früher dran sind als meine. Weiterhin finde ich dem Dokument den Hinweis, dass gehandelt wurde zum Open der Woche.
Ändere ich meine Strategie ab, dass ich auch zum Open an dem Bar einsteige, an dem das Signal generiert wurde, habe ich eine sehr hohe Deckungsgleichheit zwischen den Signalen und den Kennzahlen. Damit schaue ich aber in die Zukunft, da der DSS das High und Low zur Berechnung nimmt, somit ist eigentlich erst am Freitag das Signal gültig und ich darf dann nicht rückwirkend zum Montag einsteigen.
Beim Exit habe ich auch das Gefühl, dass im Original zum Wochenende, an dem das Signal auftritt, ausgestiegen wird.
Ich steige generell am nächsten Bar(Tag, Woch) zum nächsten Open ein bzw. aus.

Ich glaube einfach mal, dass hier nicht der Fehler begangen wurde und man schaut in die Zukunft, sondern ich denke dass mein verwendeter DSS evtl. anders berechnet wird. Das erklärt auch den einen Trade mehr den ich habe, da hier der DSS ganz knapp über den Trigger läuft und ein Signal generiert.

Die angegebenen Kurs kann ich zumindest bestätigen.

Auf Tagesbasis funktioniert die Strategie, wenn ich die Periode für den DSS auf 12 reduziere. Das sind dann aber sehr kurze Trades, da der DSS sehr schnell ist.

Ich mache noch ein paar Untersuchungen und poste dann ein paar Ergebnisse, aber mich macht die Strategie nicht glücklich (vorerst).

 
Hittfeld


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Verfasst am: 22.04.2007, 11:24

Da es ja anscheinend einige offenen Fragen an den Verfasser der MR.WEIT gibt, andererseits seine Website nicht funktioniert:

Könnte nicht unser hannoverscher Statthalter mal bei dem berühmten Bier den JungStar befragen?

MFG

Hittfeld
 
Ernie


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Beiträge: 973


Verfasst am: 22.04.2007, 16:51

Zitat:

wegi schrieb am 22.04.2007 12:09
...ich habe so meine Probleme mit dieser Strategie, da diese auf Tagesbasis so nicht funktioniert, zu mindest nicht mit diesen Einstellungen.
Weiterhin komme ich nicht ganz auf die Performace, die in dem Dokument angegeben wird, da fehlen immerhin knapp 3000Punkte (Wochenbasis).



@ wegi / Hittfeld
Das sieht ja nicht berauschend aus!
Ich habe Hittfelds Berechnung nochmal nachvollzogen und komme nur auf 12,5% Rendite.
Wirklich nur für Scheintote!


Zuletzt bearbeitet von Ernie am 22.04.2007, 16:52, insgesamt einmal bearbeitet

 
Hittfeld


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Beiträge: 1147


Verfasst am: 24.05.2007, 05:31

@wegi

Gibts hier Neuigkeiten für Nicht-TS-User (ich nehme doch an, dass Dein Teil dem gebührenpflichtigen TS benötigt) ??

Danke

Hittfeld
_________________


 
Joram




Anmeldedatum: 17.08.2005
Beiträge: 2238


Verfasst am: 24.05.2007, 07:28


@Hittfeld,

die Strategie an sich ist nicht so kompliziert. Man muss nicht unbedingt TradeSignal dazu haben. Lasse Dir das System in Metastocksprache codieren und lasse durch den System Tester laufen. Du hast doch Metastock, oder? Schreibe dann ein Mail an Metatrader im Schweineforum. Er ist doch ein netter Junge der Chris. Er wird dir gern helfen. Du kannst natürlich auch bei TMW das ganze System vorstellen. Dort gibt es mehr Manpower um die Tests durchzuführen.

Oder mach das was ich jetzt anfing. Erlerne die Scriptsprache von Metastock. So schwer ist das nicht. Für solche EOD Systeme ist Metastock ausreichend.

Was bei Schweineforum von Nachteil ist, sind die viele ekelige Teilnehmer, die für jede Strategie von Anfang an nur die negative Meinung haben. Aber damit kann man doch leben.

Was mir übrigens bei jeder Strategie Diskussion immer negativ aufgefallen ist, dass man sich immer auf Systeme konzentriert obwohl die Ergebnisse zum großem Teil nicht von System sondern von seiner Ausführung abhängig sind. Was bringt ein System mit positiver Gewinnerwartung wenn er nicht konsequent umgesetzt wird. In diesem Fall über Jahre.


Ich bin auch auf der Suche nach einer EOD Strategie. Meine Lebensversicherung wird bald fällig und ich will nicht, dass meine Frau das ganze Geld für die Schuhe ausgibt. Nur ich habe leider (noch) nicht die psychische Voraussetzung eine Position länger als einen Tag offen zu halten.
Daraus folgt ein Fazit: Man konzentriert sich zu 90% auf Systeme obwohl das Ergebnis zu 90% von weichen Faktoren (Ausführung) abhängt.

Wenn ich auf Begriffe des Marxismus zurück greifen darf, in Trading ist Überbau wichtiger als Basis, aber das wird meistens vernachlässigt.
_________________


 
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Tags: strategie, hittfeld, trend, handelsstrategie, swingman

 
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