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Joram




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dr-van-tharp-kostenloses-live-seminar
Verfasst am: 29.06.2007, 21:00

http://www.daytrading.de/blog/2007/06/27/dr-van-tharp-kostenloses-live-seminar/
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Fisch


Anmeldedatum: 02.09.2005
Beiträge: 1641


Verfasst am: 29.06.2007, 21:27




Schöner Link. Thx. Danke auch an wp für den Link von der TradersWorld!

Habt Ihr euch mal das Video auf der Seite von Patricia Chamberlin
MindPower for Peak Trading Performance
angesehen. Ich glaube ja an Psycho Bla Bla aber das ist mir dann doch zu dick! Was sagt Ihr dazu?

Gruß und nice weekend!
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Joram




Anmeldedatum: 17.08.2005
Beiträge: 2238


Verfasst am: 30.06.2007, 10:50

@Fisch,
ich persönlich bin zufrieden mit leichter Selbstypnose und Sugestiven Texten von CD dabei.
Ich meine Trading Mind von "Jake the Snake".
Ich merke die Veranderung meines Verhaltens beim Trading. Ich habe die positive Einstellung verfestigt und ich kriege wieder die Ruhe und Konzentration mit Atemtechniken.

Wenn einem das zu schwach ist, kann er auch mit Biofeedback versuchen.
Die Methode ist auch in Europa, in Austria bekannt. Schau dir die folgende Links:
http://www.psychonetik.com/
http://www.eggetsberger.net/
http://www.eggetsberger.net/PcE_Trainer_Teil1.html

Ein Pokerfreund von mir (kein Sozialpädagoge oder Biofreak, sonder ein knallharter BWL-er)sagte mir, dass er sich damit seit 15 Jahren beschäftigt und auch die Kurse bei den Institut in Österreich besuchte. Damals waren die Geräte viel teurer. Heute sind unter 1000 Euro zu haben. Auf der Websiten die ich oben gegeben habe sind auch kostenlose Bücher zu finden.
Das alles scheint mit aber zu teuer zu sein.

Dann ist Angebot von Patricia echt ein Schnäppchen.

Zitat:

ORDER YOUR BIOFEEDBACK MONITOR,
with eBOOK & 3 CDs
$89.99 Package (plus shipping)




Versuche es mal. Dann berichte uns darüber.

Die Geschäftidee:

Eine Lizenz für Deutschsprachige Gebiet von Patricia zu erwerben, dann die CD Inhalte ins Deutsche zu übersetzen. Die gesprochene Texte von einem billigen Schauspieler aufnehmen und dann verkaufen. Das wäre eine konkurrenz zu Jake the Snake Trading Mind.

Ein Problem, das ich dabei sehe ist, dass die Mehrheit der Deutschen sich nur auf die Technik konzentriert und die Softfaktoren belächelt werden. Ein Trader muss von Natur her abgehärtet sein, wer was mit Psycheklempner anfängt, ist bestimmt Gaga. Nur die Sache ist so, die meisten Trader (so ca. 80%) scheitern nicht wegen ihrer Systeme, sondern wegen ihrer psychischen Eigenschaften. Die Psyche eines erfolgreichen Traders ist mit der Psyche eines Ingenieurs, eines Arztes, eines Programmierers oder wie auch immer nicht zu vergleichen. Ich würde so weit gehen und sagen, dass ein Trader, der keine Psychotrainnings gemacht hat und trotzdem konstant erfolgreich ist, nicht ganz normal ist. Das heißt ist er hat wahrscheinlich ein Defekt in Synapsen, die das Schmerzgefühl bei Verlusten nicht empfinden lassen.
Wie bekannt, bei Verlust des Geldes entsteht im Gehirn ein Schmerzgefühl wie bei Verletzung,. Normalerweide ein Mensch wird versuchen ein Schmerz zu vermeiden indem er Verluste vermeidet. In extremen Form, meidet er Trading überhaupt. Dann hat er 100% Chance ein Schmerzgefühl bei Traden nicht zulassen. Nur dann ist er allerdings kein Trader mehr.


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Zuletzt bearbeitet von Joram am 30.06.2007, 12:37, insgesamt einmal bearbeitet

 
Joram




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Beiträge: 2238


Verfasst am: 30.06.2007, 15:05

Zu dem "Psychoschwachsinn" wie das viele zu nennen pflegen noch was köstliches gefunden:


Those famous, successful entrepreneurs out there […] don’t tell you the awful truth about the pain you face when you are starting out. They want you to think they’re brilliant; that they had figured it all out at the beginning. […] They might have had a clue, but that’s barley all they had.

Zu Deutsch:
Diese berühmten und erfolgreichen Unternehmer, die es gibt […] Sie sagen einem nie die bittere Wahrheit über all den Schmerz der Ihnen am Anfang ihrer Karriere widerfahren ist. Sie möchte, dass man sie für brillant hält und glaubt dass sie alles von Anfang an wussten. Diese Unternehmer hatten vielleicht eine dunkle Ahnung…wenn überhaupt.

Da habe ich etwas überlegt. Wir alle machen Fehler. Egal ob wir eine Firma gründen, einen neuen Job beginnen, ein neues Hobby erlernen oder mit dem Trading beginnen. Wir Menschen lernen aus unseren Fehlern, und nur ganz selten aus dem ersten.

Setzen Sie in das obige Zitat bitte einmal „Trader“ statt Unternehmer ein. Auch beim Trading ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Die ganzen Trader die es gibt, seien es nun berühmte Amerikaner oder auch die Stars und Sternchen aus der deutschen Tradingszene – glauben Sie wirklich, diese Trader nicht auch am Anfang Geld verloren haben? Glauben Sie wirklich, diese Trader haben nicht auch alles falsch gemacht, was man an der Börse als Anfänger falsch machen kann?

Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen. Ich habe bevor ich wirklich ernsthaft mit dem Trading begann jedes relevante Buch gelesen. Dabei habe ich eine Menge über Angst und Gier, Anlegerpsychologie und Trading-Anfängerfehler gelernt. Und trotzdem habe ich jeden Fehler einmal selbst machen müssen, um aus ihm zu lernen. Egal, ob ich über diesen Fehler nun schon gelesen hatte oder nicht. Der Mensch scheint also seine Erfahrungen selbst machen zu müssen, um wirklich nachhaltig aus ihnen zu lernen.

Doch zurück zu dem Beispiel des Unternehmers. Auch die erfolgreichen Unternehmer haben beinahe alle eine schwierige Zeit hinter sich, auf die sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurückblicken können. Rückschläge, Niederlagen und Prüfungen die ihnen das Leben auferlegte. Wenn Sie Trader werden wollen, so werden Sie mit denselben Rückschlägen zu kämpfen haben. Sie werden Hindernisse überwinden müssen, um zum Erfolg zu gelangen. „Das schnelle Geld“ gibt es an der Börse auch nicht zu holen! (Obwohl das fälschlicherweise von vielen Menschen angenommen wird!)

Wenn Sie also Trader werden wollen, bleiben Sie hart! Lassen Sie sich nicht unterkriegen! Wir alle müssen täglich Herausforderungen meistern, um unsere selbstgesteckten Ziele zu erreichen! Sowohl als Jungunternehmer, als auch als Börsianer müssen sie erst die Prüfungen des Lebens bestehen, bevor Sie belohnt werden.


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Fisch


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Verfasst am: 30.06.2007, 19:09

@Joram

Zitat:

ich persönlich bin zufrieden mit leichter Selbstypnose und Sugestiven Texten von CD dabei.
Ich meine Trading Mind von "Jake the Snake".
Ich merke die Veranderung meines Verhaltens beim Trading. Ich habe die positive Einstellung verfestigt und ich kriege wieder die Ruhe und Konzentration mit Atemtechniken




Was will man mehr? Werde es mir auch zulegen. Das will ich auch.

Mit Eggetsberger habe ich mich auch schon beschäftigt. Es sind sehr viele parallelen zur Selbsthypnose zu finden.

Patricia macht ja auch etwas in Richtung Meditation bzw. Selbsthypnose. Nur mit Geräteunterstützung wie Eggetsberger. Damit meßbar und vielleicht einfacher zu erlernen.

Einen Markt in Deutschland gibt es sicherlich!

Ich lese gerade "Gewinnen beginnt innen" von Grube!
http://www.grube-trainings.de/index.html

Er ist selber Future-Trader und ausgebildet in NLP.
(Frage mich aber auch, wie er das alles schafft bei seinen ganzen Lehrgängen.)
Finde ich aber auch nicht schlecht. Habe aber noch nicht alles gelesen.

Basis ist Psychokypernetik, NLP in seiner, abgewandelten Form, die er NOEDO nennt.

Wenn ich mal zusammenfasse was ich bisher zum Thema gelesen habe, tauchen immer die gleichen Dinge auf. Psychokypernetik, NLP, Hypnose bzw. Selbsthypnose oder Meditation.

Das reicht ja auch. Ich werde jetzt die Techniken weiter trainieren und mich dann auf Selbsthypnose konzentrieren. Es sei den Herr Grube bietet inseinem Buch noch etwas Neues.

Gruß


 
wuelle


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Verfasst am: 30.06.2007, 20:12

@Fisch

Viel Vergnügen beim Testflug auf der Zeit- Linie Smile Kennst Du "Zen in the Markets"? Steht wenig über Zen drin, das Ego des Traders steht im Mittelpunkt. Ich habe sehr von der Lektüre dieses Buches profitiert.

Eine erfrischende Frage aus der Coaching Ecke finde ich immer: "Was hat Sie bisher daran gehindert Ihre Ziele zu erreichen".

@Joram

Mentale Fittness ist sicherlich wichtig, um Höchstleistung zu bringen. Im Leistungssport hat das bekanntlich schon lange Einzug gehalten. Ich bin Fan der Lektüre von guten Motivationsbüchern und Texten über Psycholgie beim Trading. Jedoch ist vieles von dem was die Van Tharp´s der Börsenwelt bieten lediglich Küchenpsychologie.

Ich stimme mit B. Steenbarger überein, daß die wenigsten Leute beim Börsenhandel wegen psychologischer Defizite scheitern, sondern unter anderem, weil sie nicht in der Lage sind, Handelsregeln aufzustellen die ihnen einen Vorteil in den Märkten verschaffen bzw. Systeme zu entwickeln, die nicht schlechter als ein Münzwurf sind.

Siehe dazu: "Three Pervasive Myths of Trading Psychology" auf www.brettsteenbarger.com/articles.htm









 
Joram




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Verfasst am: 30.06.2007, 23:14

@Wuelle

Steenbarger mag schon Recht haben, nur kein System bringt Profite, wenn der Trader ihn nicht umsetzen kann, weil er psychisch von den Marktrückschlägen geschädigt wird.
Ob die Van Tharp´s die Küchenpsychologie propagieren oder nicht ist sekundär, wenn ihre Tipps und Ratschläge den Traders helfen.
Wenn man Steebarger Glaube schenken sollte, dann auf der ersten Stelle stehen immer die richtige Entries und alles andere ist unwichtig, wenn es keine gute Entries gefunden werden. Es ist mir aus den Kontakten mit vielen Trader bekannt, dass sie sehr gute Entriessignale haben, nur die Traden die Signale nicht, oder steigen sie zu früh aus, oder verharren sie auf Verlusten.
Jeder Trader ist anders. Für dich kann Entrypattern wichtig sein, für mich ist Target und Stoplos wichtiger. Das ist gut, was Profit bringt. Man tradet um Geld zu verdienen und nicht um Recht zu behalten.
Du schreibst:

Zitat:

Ich stimme mit B. Steenbarger überein, daß die wenigsten Leute beim Börsenhandel wegen psychologischer Defizite scheitern, sondern unter anderem, weil sie nicht in der Lage sind, Handelsregeln aufzustellen die ihnen einen Vorteil in den Märkten verschaffen bzw. Systeme zu entwickeln, die nicht schlechter als ein Münzwurf sind.




Ich habe in den letzten 10 Jahren in denen ich mich mit Trading mehr oder weniger intensiv beschäftige hunderte von Systemen gesehen, viele getestet, manche aboniert, einige gekauft. Die alle geben gute Backtestergebnisse. Und ich frage mich immer, warum die Verkäufer sie verkaufen? Das istoft die Frage die man immer wieder hört - wenn das system so gut ist, warum verkauft man es?
Antwort ist einfacher als man denkt. Der Entwickler kann das aus psychischen Gründen nicht korrekt traden. Seine Emotionen verhindern ihn. Das System ist gut, der Trader ist schlecht. Egal was Steenbarger darüber schreibt und sagt.
Und Van Tharp betont eher die Wichtigkeit von Money Manegement und Riskmanagement.
Und ich weiß, dass viele Leute davon keine Ahnung haben. Die scheitern am schnellsten.
Die anderen basteln jahrelang an irgendwelchen komischen System mit 20 Indikatoren um sich Marktvorteil zu verschaffen. Zum Trading kommen sie nicht, weil man immer das System verbessern kann. Und so lange man kein ideales System hat, traut man sich nicht in den Markt.


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Zuletzt bearbeitet von Joram am 30.06.2007, 23:27, insgesamt einmal bearbeitet

 
wuelle


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Verfasst am: 01.07.2007, 10:01

Auf dem Link von WP zur Tradersworld gibt es einen Vortag "Pyramid to Trading Mastery" von Frau Toghraie. Das ist die Dame im Westernkostüm auf dem Titelblatt vom Traders Mai 2006. :-)

Sie stellt die Pyramide wie folgt dar.

1. Resources Inventory Education
2. Business Plan & Testing
3. Technique & Moneymanagement
4. Consisteny in Discipline, Periodic Review & Adjustment
5. Psychological Transformation
6. Intuition

Man kann die Pyramide natürlich auch auf den Kopf stellen, aber ich denke diese Reihenfolge ist sinnvoll. Ohne Handelsplan nützt die beste Psychologin nix.
 
Fisch


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Verfasst am: 01.07.2007, 11:22

Zen in the markets stelle ich mal auf meine Leseliste! Noch mache ich ja den Flug über die Time Line.
Die Theorie wird von Grube sehr breit erläutert und die Techniken sind eher kurz dargestellt mit Hinweis auf sein Coaching. Aber trotzdem nicht schlecht. Man wird nicht dümmer dabei.

Ich denke das die Einheit von Psyche und Tradingplan(Entry, Exit, RM MM ..) ein Schlüssel für größeren Erfolg ist.
Bevor man über bestimmte Handlungen grübelt ist es gut Techniken zu haben wie man auch kleine innere Konflikte lösen kann.
Ohne Plan und ohne auch ohne Ziel kann man nichts erreichen. Auf dem Weg hilft einem die Psychologie.



 
Fisch


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Verfasst am: 01.07.2007, 12:22

Kennt jemand dieses Buch?
Way of Warrior Trader: The Financial Risk-Taker's Guide to Samurai Courage, Confidence and Discipline

Amazon.com
Dr. Richard McCall, a psychologist who teaches martial arts principles to professionals, turns his attention exclusively to the fiscal battlefield in The Way of the Warrior-Trader: The Financial Risk- Taker's Guide to Samurai Courage, Confidence and Discipline. Likening today's high-performance traders to Japan's legendary samurai, he combines personal anecdotes with success stories to show why the mind is the most important weapon in both arsenals--and how it can best be used in battle.

Synopsis
Trading is war, an ongoing battle against other traders to get to profitable positions first, seize profits and move on to the next battle. "The Way of the Warrior Trader" applies time-honored precepts of the samurai discipline to modern trading, showing the reader ways to use centuries-old methods for victory in today's trading markets. "The Way of the Warrior Trader": provides a six step action plan for trading; explains how to recover psychologically from a loss; and describes how to overcome the deep-seated psychological barriers to effective trading.


http://www.amazon.de/o/ASIN/0786311630/ref=s9_asin_image_2-1966_p/028-7132792-1302157?%5Fencoding=UTF8&coliid=I2M0X0K3AFXBK9&colid=3P0HUP6T7W60D&pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_s=center-1&pf_rd_r=0B681E4JV9BNG5S5SXCG&pf_rd_t=101&pf_rd_p=126660591&pf_rd_

i=301128


Zuletzt bearbeitet von Fisch am 01.07.2007, 12:24, insgesamt einmal bearbeitet
 
Joram




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Verfasst am: 01.07.2007, 14:29

@Wuelle
@Fisch

selbstverständlich ohne ein erprobtes System und ohne Business Plan kann die Psychologie allein nicht aus einem Mathematiker/Informatiker/Versicherungsmakler/BWL-er/Ingenieur/Zahnarzt einen erfolgreichen Trader machen.
die Frage ist nur: was ist leichter/einfachen zu haben: ein System mit einem Tradingplan dazu, oder die psychische Fähigkeiten den Business Plan umzusetzen.
Internet und Buchhandlungen sind voll von Bücher die Tradingsysteme beschreiben. Hunderte von fertigen Systemen gibt es in meinem Chartprogramm Metastock. Hunderte Systeme, die in der Vergangenheit großartige Performance hatten sind zu abonnieren. Swingman jede paar Woche stellt in diesem Forum ein System, der alle andere bisher bekannte System schlägt.
Was will ich damit sagen? Es ist nicht schwer ein Business Plan und ein System zu haben. Es wird an jeder Ecke ein System angeboten. In dem TRADERS oder S&C werden jeden Monat Systeme genaustens beschrieben.
Die Frage ist, warum trotzdem verliert die Mehrheit der Trader ihr Geld? Hat Steenbarger eine Antwort darauf? Ist es möglich, dass sich die Trader an diese Systeme nicht halten? Und wenn sie sich daran nicht halten, warum denn tun sie das? Warum halten sie sich nicht an ihre eigene Business Pläne?

Ich denke, dass die technischen Stuffen der Erfolgspyramide hat jeder von uns schon hinter sich. Ein gutes, erprobtes System hat jeder von uns schon zusammengebastellt. Von Money Management hat auch schon jeder von uns gehört und wahrscheinlich wendet es an. Also die Technik ist vorhanden und das was immer Verbesserungsfähig ist sind die Faktoeren die man in BWL als Imponderablilien bezeichnet. Und das ist eben die psychische Seite des Tradings.
Und das meistert jeder, wie er das kann. Entweder Zen, oder Biefeedback, oder NLP oder Selbsthypnose, Autogennes Training oder wie auch immer.
Es gibt aber solche Menschen, die das niemals machen. Bis zu erster Pleite. Dann machen sie das. Oder hören sie mit dem Trading auf.
So erzählt man.


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Zuletzt bearbeitet von Joram am 01.07.2007, 14:38, insgesamt einmal bearbeitet
 
wuelle


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Verfasst am: 02.07.2007, 08:46

@Fisch

Ich kenne das Buch nicht, mir gefällt die Aussage Trading ist Krieg nicht. Es gibt einen Artikel "Metaphors for Trading" von Frau Roosevelt. Auf Seite drei schreibt sie über die Metapher "Handle wie ein Samurai".

http://www.ruthroosevelt.com/metaphors3.htm

Es ist ganz interessant, welche Metapher man über den Markt bzw. sich selbst im Markt verwendet.

Eine Zeit lang habe ich an Tagen, an denen der Bund Future sehr trickreiche, Verlust bringende Bewegungen vollführt hat, gesagt: "Der Bund bewegt sich heute wie eine Schlange".

Später fiel mir auf, daß ich mich wie das Kaninchen vor der Schlange verhalten hatte!

Schlechte Metapher, hab ich dann abgeändert. :-)

 
Fisch


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Verfasst am: 02.07.2007, 09:42

@Wuelle,

ja, als Krieg sehe ich Trading eigentlich auch nicht. Stellt sich die Frage, welche Metapher ich über den MArkt habe? Ist gar nicht so einfach. Werde mal darüber in Ruhe nachdenken. Ist wirklich eine Überlegung wert.

Danke für die Anregung!
 
Joram




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Verfasst am: 02.07.2007, 11:40

Trading ist natürlich kein Krieg. Das ist nur Handel. Mehr nichts. Das besondere dabei aber ist, dass es ein Handel mit einer Ware ist, die schnell verdorben werden kann. Oder umgekehrt, sie wird auf dem Wert gewinnen. Das mach Trading so unberechenbar. Als ich noch mit Musikallen gehandelt hatte, war mir das Risiko eigentlich bewusst. Ich wusste, dass ich die Ware fast immer im schlimmsten Fall (durchschnittlich und gänzlich) zum Einkaufpreis los werde. Das heißt, ich wusste, dass im Schlimmsten Fall ich nichts verdiene , aber zu viel verliere auch nicht. Und so ist bei Future/ Aktien/Cash/Rohstoff/Optionen/ Handel eben nicht. Es kann schon sein, dass man die größeren Menge der Ware mehrmals unter der Einkaufpreis verkaufen muss. Und dass man das machen MUSS um zu überleben. Das ist wie mit Eis auf dem Strand. Oder mit Kaviar. Entweder verkauft man mit Gewinn oder verliert man sein Geld. Deshalb ist so wichtig die Positionsgröße zu berechnen und zu wissen wieviel man verlieren darf.
Vielen Leuten ist das nicht klar, die kaufen größere Menge an "Kaviar/Eis" und anstatt das schnell los werden, wenn sie sehen dass Nachfrage absackt, hoffen auf die bessere Preise. Und dann haben sie anstatt Eis nur ein bisschen feuchten Dreck und anstatt Kaviar nur faule Brei.



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wuelle


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Verfasst am: 02.07.2007, 12:00

@Joram

Ich stimme Dir in sofern zu, als daß vielfach das Problem nicht in den Regeln, sondern in der Umsetzung der Regeln liegt.

Deswegen ist es wichtig eigene Regeln, die zur Persönlichkeit des Händlers passen, aufzustellen. Systeme zu handeln, die man nicht selbst entwickelt hat, bringt von daher besondere Probleme mit sich, weil unter Umständen das Vertrauen in die Signale fehlt.

Eigenes Backtesting mit historischen Daten kann dieses notwendige Vertrauen in den Handelsansatz verstärken, wobei man sich bewußt sein sollte, daß man einen Markt nicht durch historische Daten verstehen kann.

Für mich sind statistische Analysen über das Verhalten des Bund Future in der Vergangenheit eine Form des Erkennens.

 
Joram




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Verfasst am: 02.07.2007, 12:59

@Wülle

Zitat:

Für mich sind statistische Analysen über das Verhalten des Bund Future in der Vergangenheit eine Form des Erkennens.




d'accord
so verstehe ich die Rolle der Statistik auch.
Du schreibst - eigene Regel aufzustellen, die zur Persönlichkeit passen.
Um nicht abgehoben zu Philosophieren. Entweder biegt man die Persönlichkeit zu den Gegebenheiten (Psychotraining ist ein Weg dafür) oder findet man aus was die Persönlichkeit eigentlich ertragen würde. Für viele Menschen wird das ein Tagesgeldkonto.
Somit stehen wir wieder am Anfang des Kreises. Ohne entsprechenden psychischen Voraussetzungen wird man nicht traden können, weil die Verluste zu sehr schmerzen um sie wahr zu nehmen, und Gewinne werden zu schnell genommen um "Kaviar" nicht verdorben zu lassen.
In diesem Fall bliebe aber Trading (erfolgreich) nur einer zahlenmäßig begrenzter Gruppe von Menschen vorbehalten. Und die Frage dreht sich darum, wie man diese Tagesgeldkonto Mentalität in eine Risikobereitschaft in Rahmen eines erprobten Systems umpolen kann.
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Joram




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Verfasst am: 02.07.2007, 13:11

Psychologen sind die besseren Aktienanleger

http://www.faz.net/s/Rub48D1CBFB8D984684AF5F46CE28AC585D/Doc~E050674AD3DD74970A9136FA56F1B4A53~ATpl~Ecommon~Scontent.html
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wuelle


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Verfasst am: 02.07.2007, 14:08

Zitat:

Joram schrieb am 02.07.2007 13:59
In diesem Fall bliebe aber Trading (erfolgreich) nur einer zahlenmäßig begrenzter Gruppe von Menschen vorbehalten. Und die Frage dreht sich darum, wie man diese Tagesgeldkonto Mentalität in eine Risikobereitschaft in Rahmen eines erprobten Systems umpolen kann.




Natürlich ist es so, dass nur die wenigsten erfolgreiche Börsenmakler werden können. Die Chance ein ertragreiches Eigenhandelsgeschäft an der Börse zu führen ist wahrscheinlich vergleichbar hoch, mit der, eine Karriere als Profisportler, Maler oder Musiker zu machen. Die Zubehörindustrie fördert verständlicherweise die "jeder kann es [mit unserer Hilfe] schaffen" Mentalität.

In der Realität, das wissen wir alle, ist es ein verdammt harter Weg. Wichtig ist aus meiner Sicht, daß einem der Prozess Spaß macht, nicht nur das Endergebnis.

Zitat:

Und die Frage dreht sich darum, wie man diese Tagesgeldkonto Mentalität in eine Risikobereitschaft in Rahmen eines erprobten Systems umpolen kann.




Wie man sich selbst sieht, wird letztendlich darüber entscheiden, was man erreicht.


 
Joram




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Verfasst am: 02.07.2007, 16:02

@wülle

Zitat:

Die Chance ein ertragreiches Eigenhandelsgeschäft an der Börse zu führen ist wahrscheinlich vergleichbar hoch, mit der, eine Karriere als Profisportler, Maler oder Musiker zu machen.




ich werde Dir ungern widersprechen, aber das stimmt nicht. Trading ist keine Kunst oder außergewohnliche Begabung. So wie auch Kaviarhändler ist kein Kunstler. Das ist erlernbares Handwerk. Das Turtleexperiment hat das auf einem Beispieldas bewiesen.
Erlernabares bedeutet, dass es irgendwas zu Lernen gibt. Und das Erlernen eines Handwerks dauert gewisse Zeit und verlangt auch Aumerksamkeit und Fleiß. Gewiss, kann man ein Trader werden von Natur aus. Das ist der Fall, der Du mit Musiker oder Maler vergleichst. Naturtalent. Das sind aber die wenigstens.

Zitat:

Viele Trader sind mehr Hobby-Börsianer als sonst was. Und dennoch versprechen Sie sich die großen Banker und Trader dieser Welt mir-nix-dir-nix besiegen zu können. Sie lesen ein Buch oder zwei und glauben es jetzt mit der gesamten Branche aufnehmen zu können - und dabei noch Millionen zu scheffeln mit einem Startkapital von 3.000 Euro. Nun, auch das ist schon passiert, aber ich glaube ich desillusioniere Sie nicht wenn ich sage, dass wahrscheinlich zum Börsenerfolg etwas mehr dazu gehört, als ein Buch und ein Demokonto. (RICHTIG, eine Kursrakete )
Trader sollten sich als Selbstständige sehen und mit ebendieser Professionalität an die Märkte herantreten.
Eine Broschüre hilft dabei:
“Wissen ist Zukunft - Wissensbilanz als strategisches Instrument für den Mittelstand”. Kann man hervorragend auf die Börse anwenden.
http://www.daytrading.de/blog/2007/07/02/wissensmanagement-fur-trader/#more-464



hier die Internetadresse dieser Broschüre:
http://static.scribd.com/docs/5s38pah9x6oe1.pdf


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Zuletzt bearbeitet von Joram am 02.07.2007, 16:04, insgesamt einmal bearbeitet

 
Fisch


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Verfasst am: 09.07.2007, 12:49

So ich habe jetzt einige Tage über das Thema "Meine Metapher zum Markt" nachgedacht und habe auch meine Sichtweise gefunden. Diese ist (für mich überraschend) eigentlich ganz anders, als ich es oberflächlich betrachtet erwartet habe. Das ist eigentlich eine gute Übung um seine Gedanken zum Markt klarer zu bekommen. Letztlich hängt ja doch die Art und Weise des Handelns und der Herangehensweise damit zusammen. Danke Wuelle für den Anstoß zu diesem Thema.

Ansonsten habe gleich noch das erste Buch von Grube gelesen und finde es noch ein bischen besser als das 2. Buch.

http://www.amazon.de/Das-ersten-Million-Econ-Business/dp/3430136512

Die Geschichte ist ein wenig weit hergeholt, aber trotzdem ganz nett und hilft den roten Faden im Buch beizubehalten. Die Übungen sind einfach und schwierig zu gleich. Das ist aber auch gut so. Ich kann es für Anfänger empfehlen. Gute Mischung aus Motivation und auch Werkzeugen.

Hat jemand "Zen in the Markets" zufällig als PDF oder eBook?

Ich werde jetzt meine "Psycho-Ressourcen-Suche" beenden und in der nächsten Zeit das gelesene und gelernte aufarbeiten. Hat noch jemand einen Tip, was man sich noch ansehen sollte oder könnte?

Gruß

 
Joram




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Verfasst am: 09.07.2007, 19:48

@Fisch,,
es ist eigentlich ganz egal welche Technik nmmst um Deine Psyche umzupolen. Du kannst auch voodoo Prister als Couch nehmen. Aber Du musst konsequent bei einer Richtung bleiben. Ich befürchte dass verschiedenen Techniken sich nicht gegenseitig verstärken, sonder eher aufheben. Wenn Du bei Grube deinen Weg findest, der zu Deiner Überzeugung passt, dann bleibe dabei.
Ich habe mich mit Selbsthypnose und Meditation nach Jake the Smake, mit dem Buch von Marc Douglas, Norman Hallet und dem Psychozeug von Justine Gregory Williams beschäftigt. Und ich denke, dass es reicht.

Wenn man sich noch zusätlich morgens das im Gedechtnis als Mantra wiederholt, dann ist man auf der richtigen seite:
http://www.earnforex.com/forex_e-books/trading_psychology/25_Rules_Of_Forex_Trading_Discipline.pdf

Good luck
_________________


 
Fisch


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Verfasst am: 10.07.2007, 06:55

@Joram

Sicherlich muss man sich irgendwann entscheiden und auch hier seinen Weg finden, keine Frage. Trotzdem ist es nicht verkehrt mal verschiedene Techniken kennenzulernen. Erst dann kann man ja seinen Mix herstellen.

Es ist wie mit den Tradingsystemen. Je mehr man kennengelernt hat und probiert hat, desto einfacher ist es, sich sein System daraus zu bilden. Ansonsten denkt man immer es gibt doch irgendwo den Heiligen Graal und sucht ewig. Wissen schadet nicht. Ich versuche immer so zu Verfahren. Erst einmal soviel wie möglich zu einem Thema kennenlernen und dann kritisch hinterfragen und zum Ende seine eigenen Schlußfolgerungen und Wege daraus bilden.

Die Gemeinsamkeiten bei den Psychothemen sind größer als man vielleicht denkt. Es läuft immer auf das gleiche raus. Nur die Wege und Techniken unterscheiden sich ein wenig. Da sollte man einfach das praktizieren was einem am bestem gefällt oder bei einem wirkt.

Ich denke auch das es jetzt reicht. Jetzt werde ich es noch einige Zeit kochen und umrühren und dann bin ich auch fertig mit diesem Thema. Man frischt dann in Abständen auf und gut.

Gruß!
 
wuelle


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Verfasst am: 10.07.2007, 22:09

Zitat:

Fisch schrieb am 09.07.2007 13:49Hat jemand "Zen in the Markets" zufällig als PDF oder eBook?




Pdf habe ich keine, kann aber die englische Ausgabe per Fernleihe zur Verfügung stellen. Robert Koppel, "Tao Strategien zum Börsenerfolg" hast Du ja sicherlich bereits, ich meine wir sprachen darüber. Psychologie des Tradings in "Magier der Märkte" 1&2 kennst Du ja sicherlich auch, immer wieder lesenswert.

Von Ari Kiev, bekannt aus MdM 3, habe ich "Trading to Win" und heute frisch auf den Tisch, eine powerful video presentation "Becoming a Disciplined Trader". Beides aber noch nicht begutachtet.

Ari berät Steve Cohen, der auf der aktuellen Trader Monthly 100 Top Trader Liste mit 500 Mio+ Brit Pfund Platz fünf belegt.

Sobald ich nach dem Ansehen des interaktiven Video cool, strategic und disciplined zu Steve & Co. aufschliesse, gebe ich Bescheid. :-)

 
Fisch


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Beiträge: 1641


Verfasst am: 11.07.2007, 08:43

@Wuelle

Danke für das Angebot, würde ich sehr gerne annehmen.
Tao und MAgier habe ich, danke. Vielleicht kann ich mich mit eins von den Grube Büchern revanchieren oder Psychokypernetik oder....?

Wäre schön wenn Du in Zukunft über "Trading to Win" und "Becoming a Disciplined Trader" mal Deine Meinung äußerst.

Gruß!
 
wuelle


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Verfasst am: 11.07.2007, 09:16

@Fisch

Grubes gewinnen beginnt innen habe ich. Zum Thema Psychokybernetik habe ich noch keine Literatur. Bin gespannt, was Du empfiehlst.
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Hittfeld


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Verfasst am: 11.07.2007, 09:57


Zitat:

wuelle schrieb am 11.07.2007 10:16
@Fisch

Grubes gewinnen beginnt innen habe ich. Zum Thema Psychokybernetik habe ich noch keine Literatur. Bin gespannt, was Du empfiehlst.




@wuelle

Darf ich auch meinen Kommentar dazu abgeben?

Das beste Buch, die beste Ausgabe ist immer noch das Original von 1960! In Englisch! Mit dieser Meinung stehe ich nicht alleine, siehe Kommentare bei amazon.com .

MFG

Hittfeld

 
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