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OPTRADE
Anmeldedatum: 25.10.2005 Beiträge: 263
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Verfasst am: 28.08.2006, 19:24 |
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@Joram
Meinst Du daß die Erklärungen in der HP schwer verständlich sind oder was ich hier schreibe? Man hat mir auch schon gesagt daß die Sätze zu lang und zu stark ineinandergreifend sind. Ich werde mich bemühen es so klar als möglich zu posten.
Gruß OPTRADE
Nichts Neues unter der Sonne... |
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chris
Anmeldedatum: 07.03.2006 Beiträge: 313
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Verfasst am: 28.08.2006, 19:39 |
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"c. Wenn der Kurs stärker in die eine Richtung fährt so wird nach Ende der Laufzeit der kürzeren Optionen auch der Zeitwert der längeren Optionen die dann ja tief im Geld liegen fast null sein."
Das ist wirklich sehr durchdacht! Haben Sie sich diesen Positionsaufbau extra für den DAX überlegt oder vorher schon mal so gehandelt?
Theoretisch könnte bei sehr tief im Geld liegenden Optionen sogar ein negativer Zeitwert entstehen?!
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OPTRADE
Anmeldedatum: 25.10.2005 Beiträge: 263
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Verfasst am: 28.08.2006, 19:52 |
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@Chris
"Das ist wirklich sehr durchdacht! Haben Sie sich diesen Positionsaufbau extra für den DAX überlegt oder vorher schon mal so gehandelt?"
Mit dem DAX stehe ich auf Kriegsfuß. Ich habe das für diese spezielle Situation so konzeptiert. Sonst habe ich doch ähnliche Szenarien gefahren. Aber es wird doch immer auf die Situation hin optimiert.
Gruß OPTRADE
Nichts Neues unter der Sonne... |
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kanada

Anmeldedatum: 27.08.2006 Beiträge: 89
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Verfasst am: 28.08.2006, 20:32 |
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Zitat:
OPTRADE schrieb am 28.08.2006 19:52
Mit dem DAX stehe ich auf Kriegsfuß. Ich habe das für diese spezielle Situation so konzeptiert.
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Vielen Dank für die Ausführungen!
Wenn es sich nicht um den Dax gehandelt hätte, sondern um eine Aktie, hättest Du dann LeguanI bzw. LeguanII verwendet? Bzw. welche der beiden ist für Dich angenehmer?
Nochmal zu dem Satz "Mit ca. 6 Trades sollte jener besagte Punkt erreicht sein wo ein Verlust nicht mehr möglich ist."
Dies entsteht doch durch ein 6-maliges Hin&Her-Schwanken zwischen 2 Schwellen. Also z.B. beim Pendeln zwischen Startpunkt (z.b. 5790) und der ersten Schwelle (5860). Kurs übersteigt die 5860 => ein Short Put wird glattgestellt => Kurs fällt wieder auf 5790 => Dieser Short Put wird wieder verkauft. Und dies insgesamt 6-mal.
MfG
kanada |
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Fisch
Anmeldedatum: 02.09.2005 Beiträge: 1641
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Verfasst am: 28.08.2006, 20:33 |
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@Optrade, @Chris und @Kanada,
sorry, ist mir alles zu schnell! Könnte einer von Euch die Geschichte einmal für "Dummies" (also für mich) etwas langsamer erklären. Vielleicht einen Bezug auf die Homepage und dann die Schlussfolgerung wie, was und warum! Ich weiß im Moment noch nicht mal wonach ich konkret fragen soll, da ich eigentlich alles nicht richtig verstehe oder einordnen kann!
Mir fehlen wo die Grundlagen! Könnt Ihr mir ein Tip geben, wie ich mich an die Materie und dann an LEGUAN ranarbeiten kann! Was kann oder könnte, sollte ich tun! Falls ich der Einzige bin, der nicht mitkommt, macht bitte weiter! Ich versuche es dann irgendwie aufzuholen!
Danke! |
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Joram

Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 2238
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Verfasst am: 28.08.2006, 20:39 |
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Zitat:
OPTRADE schrieb am 28.08.2006 19:24
@Joram
Meinst Du daß die Erklärungen in der HP schwer verständlich sind oder was ich hier schreibe? Man hat mir auch schon gesagt daß die Sätze zu lang und zu stark ineinandergreifend sind. Ich werde mich bemühen es so klar als möglich zu posten.
Gruß OPTRADE
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ja, ein bisschen kürzere und nicht so verschachtelte Sätze wäre schon eine Hilfe. Ich weiß genau, dass von nix nichts kommt, und man sich einarbeiten muss. Aber die Materie sehr schwer ist. Daher bitte wäre - ein wenig einfacher und ein wenig langsamer.
Ich ahbe ein Gefühl, dass Fisch das ähnlich wie ich sieht. Wir sind sehr bemüht das zu verstehen. Daher sein nicht böse, wenn wir was nicht begreifen. Das kommt schon. Die Idee ist zu gut um das aufzugeben.
Grüße
Joram
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OPTRADE
Anmeldedatum: 25.10.2005 Beiträge: 263
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Verfasst am: 28.08.2006, 21:07 |
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@kanada
"Nochmal zu dem Satz "Mit ca. 6 Trades sollte jener besagte Punkt erreicht sein wo ein Verlust nicht mehr möglich ist."
Dies entsteht doch durch ein 6-maliges Hin&Her-Schwanken zwischen 2 Schwellen. Also z.B. beim Pendeln zwischen Startpunkt (z.b. 5790) und der ersten Schwelle (5860). Kurs übersteigt die 5860 => ein Short Put wird glattgestellt => Kurs fällt wieder auf 5790 => Dieser Short Put wird wieder verkauft. Und dies insgesamt 6-mal."
Für den ungünstigsten Fall, d.h. Kurz vor Schluß steht der Kurs am Ausgangsniveau. Hätte man keinen einzigen Trade gemacht so stände man im Minus weil sich die Konstellation mit 100% Zeitwertkompensationsich nicht aufgeht." Diese 6 Trades werden nicht benötigt, oder nur weniger wenn es am Stück in einer Richtung durchzieht. Nach der Zeitwertkompensation ist man in einer win-win Situation.
@Fisch @Joram
Das Grundprinzip ist ganz simpel. Stellt euch folgendes vor. Man kauft 4 Calls am Geld und 4 Puts am Geld. Wenn der Kurs steigt werden die Calls in so berechneten Schritten abverkauft daß wenn der letzte Call verkauft ist, der Gewinn so hoch ist daß damit die 4 Puts bezahlt werden können. Fällt der Kurs wieder zurück wird der Call wieder billiger gekauft. Mit den Puts das selbe.
Leider geht sich das so in der Praxis niemals aus, da die Schwellen gewaltig hoch(tief) sein müßten. Also habe ich durch entsprechende Optionskonstellation diesen Raum auf ein realistisches Maß eingeschränkt. Das Prinzip jedoch ist immer das gleiche. Es ist eben eine haarscharfe Sache daß das in der Praxis auch funktioniert und eine wahnsinns Rechnerei bis ein Konstellation optimal erstellt ist.
Gruß OPTRADE
Nichts Neues unter der Sonne... |
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Fisch
Anmeldedatum: 02.09.2005 Beiträge: 1641
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Verfasst am: 28.08.2006, 21:20 |
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@Optrade
Zitat:
Das Grundprinzip ist ganz simpel. Stellt euch folgendes vor. Man kauft 4 Calls am Geld und 4 Puts am Geld. Wenn der Kurs steigt werden die Calls in so berechneten Schritten abverkauft daß wenn der letzte Call verkauft ist, der Gewinn so hoch ist daß damit die 4 Puts bezahlt werden können. Fällt der Kurs wieder zurück wird der Call wieder billiger gekauft. Mit den Puts das selbe.
Leider geht sich das so in der Praxis niemals aus, da die Schwellen gewaltig hoch(tief) sein müßten. Also habe ich durch entsprechende Optionskonstellation diesen Raum auf ein realistisches Maß eingeschränkt. Das Prinzip jedoch ist immer das gleiche. Es ist eben eine haarscharfe Sache daß das in der Praxis auch funktioniert und eine wahnsinns Rechnerei bis ein Konstellation optimal erstellt ist. |
Soweit habe ich es verstanden! Ich muss noch mal Deine HP wiederholen! Dann brauch ich noch ein bischen Zeit! Muss selber alles rechnen und verstehen! Mach ruhig weiter! Irgendwann stelle ich konkrete Fragen, wenn es für Dich okay ist!
Thx |
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Joram

Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 2238
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Verfasst am: 28.08.2006, 21:21 |
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dito
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kanada

Anmeldedatum: 27.08.2006 Beiträge: 89
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Verfasst am: 29.08.2006, 09:41 |
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@all
Zum besseren Verständnis und zur Übersicht habe ich die Positionen grafisch einzeln in einem Bild dargestellt. Ich habe den gestrigen Kurs von 5790 um ca. 13.00Uhr zugrundegelegt.
Die verschiedenen Strategien, welche dann die Gesamtstrategie ergeben, habe ich in 3 Strategien aufgeteilt: A, B und C. Eröffnet wurden zunächst nur A & B.
Agiert wird an den Schwellen
5860 <-> 5920 <-> 5980 <-> 6040 (nur mit den Short Puts)
5720 <-> 5660 <-> 5690 <-> 5540 (nur mit den Short Calls)
@Optrade
Ist dies alles soweit korrekt dargestellt?
Viele Grüße und einen schönen Börsentag
kanada
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kanada

Anmeldedatum: 27.08.2006 Beiträge: 89
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Verfasst am: 29.08.2006, 09:43 |
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Der Upload von Bildern finktioniert bei mir nicht. Habe es schon mehrmals versucht.
Daher der Umweg über imageshack...
MfG
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OPTRADE
Anmeldedatum: 25.10.2005 Beiträge: 263
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Verfasst am: 29.08.2006, 10:10 |
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@kanada
Die Extremsituation kann nicht mit Hoadley simuliert werden, da ja in beide Richtungen Positionen glattgestellt werden sobald die Schwellen erreicht werden.
Gruß OPTRADE
Nichts Neues unter der Sonne... |
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Joram

Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 2238
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Verfasst am: 29.08.2006, 10:27 |
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Zitat:
kanada schrieb am 29.08.2006 09:43
Der Upload von Bildern finktioniert bei mir nicht. Habe es schon mehrmals versucht.
Daher der Umweg über imageshack...
MfG |
@Kanada
hast Du schon versucht zuerst das Bild uploaden und erst danach Dein Text zu schreiben?
Es ist so - auswelchen Gründen auch immer - dass die Bilder ZUERST uploaden werden sollen. Versuche mal.
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kanada

Anmeldedatum: 27.08.2006 Beiträge: 89
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Verfasst am: 29.08.2006, 10:31 |
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Zitat:
OPTRADE schrieb am 29.08.2006 10:10
@kanada
Die Extremsituation kann nicht mit Hoadley simuliert werden, da ja in beide Richtungen Positionen glattgestellt werden sobald die Schwellen erreicht werden.
Gruß OPTRADE
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Dass Extremsituationen nicht dargestellt werden können, ist mir klar. Die Grafik soll nur eine Momentaufnahme sein und evtl. Fisch und Joram behilflich sein.
Für den unwahrscheinlichen Fall, dass während der Zeit keine Schwellen erreicht werden sollten, also keine Trades stattfinden und der Kurs bei 5800 steht, würde der Verlust zum Verfallsdatum Oktober folgendermaßen sein:
(Ich beziehe mich auf die Daten der Grafik)
"A": ~ -550 Punkte
"B": ~ -132 Punkte
"C": ~ +250 Punkte
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-432 Punkte
Kommt dies einigermaßen hin?
Vielen Dank
kanada |
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kanada

Anmeldedatum: 27.08.2006 Beiträge: 89
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Verfasst am: 29.08.2006, 10:34 |
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Zitat:
Joram schrieb am 29.08.2006 10:27
hast Du schon versucht zuerst das Bild uploaden und erst danach Dein Text zu schreiben?
Es ist so - auswelchen Gründen auch immer - dass die Bilder ZUERST uploaden werden sollen. Versuche mal.
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Hallo,
ja habe ich auch schon mehrmals versucht. Nach dem Upload erscheint bei mir eine fast leere Internetseite. Dort sind nur die Daten des Bildes aufgeführt, ansonsten nichts. Evtl. liegt es am Browser Mozilla. Muss ich mal etwas "rumprobieren".
MfG
kanada |
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OPTRADE
Anmeldedatum: 25.10.2005 Beiträge: 263
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Verfasst am: 29.08.2006, 10:44 |
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@kanada
"Für den unwahrscheinlichen Fall, dass während der Zeit keine Schwellen erreicht werden sollten, also keine Trades stattfinden und der Kurs bei 5800 steht, würde der Verlust zum Verfallsdatum Oktober folgendermaßen sein:
(Ich beziehe mich auf die Daten der Grafik)
"A": ~ -550 Punkte
"B": ~ -132 Punkte
"C": ~ +250 Punkte
---------------
-432 Punkte"
Dürfte ziemlich stimmen. Unter der Voraussetzung daß der Kurs sich in den knapp 2 Monaten Restlaufzeit vom Ausgangsniveau niemals weiter als 69,9 Punkte bewegt
Gruß OPTRADE
Nichts Neues unter der Sonne... |
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kanada

Anmeldedatum: 27.08.2006 Beiträge: 89
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Verfasst am: 29.08.2006, 11:04 |
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Zitat:
OPTRADE schrieb am 29.08.2006 10:44
Dürfte ziemlich stimmen. Unter der Voraussetzung daß der Kurs sich in den knapp 2 Monaten Restlaufzeit vom Ausgangsniveau niemals weiter als 69,9 Punkte bewegt
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Mir ist klar, dass die Annahme, dass der Kurs in den 2 Monaten niemals weiter als 69,9 Punkte bewegt, völlig unrealistisch ist. Ich hatte auch nicht vor, dadurch das System zu bewerten, sondern war dies eher für das Verständins gedacht.
Für den Fall dass der Kurs steigt:
Es wird ausschließlich der Short Put 6250 gehandelt. Er wurde für ~ 462 geshortet.
bei Schwelle 1 ist er ~408 wert,
bei Schwelle 2 ist er ~364 wert,
bei Schwelle 3 ist er ~324 wert,
bei Schwelle 4 ist er ~286 wert.
Pro Pendelbewegung zwischen zwei Schwellen verdient man ~46.
D.H. Kurs steigt auf 5860 => Rückkauf Short Put 6250 zu ~408.
Darauf fällt Kurs zurück auf 5790 => Put 6250 wird wieder zu ~462 geshortet.
Diese zwei Schritte entsprechen einer Pendelbewegung, welche ~54 Punkte einbringt.
Ich hoffe dies ist einigermaßen richtig, denn mittlerweile träume ich bereits von der Strategie und ich möchte keine Albträume bekommen
Vielen Dank & mfG
kanada
Zuletzt bearbeitet von kanada am 29.08.2006, 12:02, insgesamt einmal bearbeitet |
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OPTRADE
Anmeldedatum: 25.10.2005 Beiträge: 263
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Verfasst am: 29.08.2006, 11:25 |
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@kanada
"Diese zwei Schritte entsprechen einer Pendelbewegung, welche ~46 Punkte einbringt."
Ja und nein. Das Delta der shortpos. (ca. 4 Monate lfzt) steigt bis zum Ende der Laufzeit des Systems (ca. 2 Monate) bis fast auf 1 und der Gewinn dürfte auf gut 60 hochgehen. Wiederum abhängig welche Schwelle.
Gruß OPTRADE
Nichts Neues unter der Sonne... |
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kanada

Anmeldedatum: 27.08.2006 Beiträge: 89
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Verfasst am: 29.08.2006, 11:50 |
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@Optrade
Das Delte der Put Shorts Laufzeit 4 Monate steigt zum Ende der Laufzeit, jedoch wirkt ein Kursanstieg gegenläufig. Wenn gleich zu Beginn der Kurs durchmarschiert - nach oben - kann doch das Delta sogar sinken? Ist natürlich alles situationsabhängig!
MfG
kanada |
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OPTRADE
Anmeldedatum: 25.10.2005 Beiträge: 263
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Verfasst am: 29.08.2006, 12:05 |
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@kanada
"Das Delte der Put Shorts Laufzeit 4 Monate steigt zum Ende der Laufzeit, jedoch wirkt ein Kursanstieg gegenläufig. Wenn gleich zu Beginn der Kurs durchmarschiert - nach oben - kann doch das Delta sogar sinken? Ist natürlich alles situationsabhängig!"
Alles stark situationsabhängig. Deshalb ist es auch sehr schwierig jede mögliche Situation zu beschreiben. Geht man auf Einzelfälle ein so ist dies auch immer nur unter Miteinbeziehung der Zeitschiene möglich. Kein Honiglecken wenn man sich frisch in die Materie hineinbeißt.
@Joram @Fisch
Ich hoffe daß es nicht zu verwirrend ist und der Appetit nicht schon vergangen ist.
Gruß OPTRADE
Nichts Neues unter der Sonne...
Zuletzt bearbeitet von OPTRADE am 29.08.2006, 12:09, insgesamt einmal bearbeitet |
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kanada

Anmeldedatum: 27.08.2006 Beiträge: 89
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Verfasst am: 29.08.2006, 12:27 |
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@Optrade
So eine Frage hätte ich noch, dann muss ich erstmal alles auf mich wirken lassen
Ich würde gerne, so wie Du es auf Deiner Homepage http://www.vandermart.at/Loesungen_3.htm dargestellt hast, die Extremsituation I darstellen, d.h. Nach Einstieg steigt Kurs ohne Rücksetzer über 6250 und unterschreitet diesen Level bis Laufzeitende nicht mehr. Es wird kein einziger Trade im Band möglich!
(Im Folgenden beziehe ich mich wieder auf die Positionen in der Grafik!)
Durch das Glattstellen der Short Puts 6250 an den Schwellen 1-4 verdient man:
~ 466 Punkte = (462-408)+(462-364)+(462+324)+(462+286)
Durch den 4*Long Call 5700 verdient man: +1356 Punkte
Durch den 4*Short Call Dez. 5350 verliert man: -1500.
Durch den 4*Long Put verleirt man: - 764.
Durch die Teilstrategie "B" (s. Grafik) verdient man insgesamt: +167.
=> +466 +1356 -1500 -764 +167 = -275
Kann es sein, dass es dann nicht aufgeht oder hängt dies wieder mit dem "ansteigenden Delta" der Short Puts zusammen?
=> 275 / 45 = 6,11 d.h. es wären 6 Bewegungen zwischen den Schwellen nötig um nicht mehr verlieren zu können?!?
MfG
kanada
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OPTRADE
Anmeldedatum: 25.10.2005 Beiträge: 263
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Verfasst am: 29.08.2006, 12:56 |
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@kanada
ich werde eine Aufstellung machen und bis am abend einstellen. Braucht etwas Zeit.
Gruß OPTRADE
Nichts Neues unter der Sonne... |
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kanada

Anmeldedatum: 27.08.2006 Beiträge: 89
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Verfasst am: 29.08.2006, 13:08 |
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Zitat:
OPTRADE schrieb am 29.08.2006 12:56
@kanada
ich werde eine Aufstellung machen und bis am abend einstellen. Braucht etwas Zeit.
Gruß OPTRADE |
Vielen Dank!! Nimm Dir ruhig Zeit und mach dir nicht zu viel Stress!!!
MfG
kanada |
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Hittfeld
Anmeldedatum: 04.09.2005 Beiträge: 1147
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Verfasst am: 29.08.2006, 16:56 |
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Wir kennen alle die grossen Programmierfähigkeiten unseres SwingMeister. Und die Methode von Optrade. Um sie wirklich zu beurteilen bräuchte ich sowas wie Options-Trader -allerdings mit HIstorischen INTRADAY daten verschiedener CHAINS zu einigen UNDERLYINGS.
Das gibts als teuere Lösung bei Optionvue5.
Mein Hinweis: Bei IB kann man historische Daten für backtests im 5 min Raster backfillen. Für jedes gültige Symbol ( also auch jeweils alle Preise für alle Strikes aller Eurex-Underlyings). Sowohl Bid als auch Ask.
Darauf müsste sich doch mit Excel oder AB oder OT etwas anfangen lassen. Oder???
MFG
Hittfeld
Zuletzt bearbeitet von Hittfeld am 29.08.2006, 16:57, insgesamt einmal bearbeitet |
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OPTRADE
Anmeldedatum: 25.10.2005 Beiträge: 263
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Verfasst am: 29.08.2006, 17:46 |
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@Hittfeld
Ich habe das System schon recht lange und fahre es ausschließlich mit Aktien-Optionen. Einer der Gründe sind die doch wesentlich stärkeren ausreißer in Einzeltiteln. Das Problem mit hist Kursdaten ist folgendes: selbst bei hohen Umsätzen im Underlying sind es bei Optionen unvergleichlich weniger. Auf eine einzelne Option ist es nicht außergewöhnlich daß längere Zeit überhaupt keine Umsätze stattfinden. D.h. Gerade bei Tageshoch und Tief müßten gerade am tiefsten/höchsten Level Umsätze in den zu testenden Optionen zu stande gekommen sein daß man es zum Test heranziehen könnte. In meiner Software wird das Hoch/Tief im Underl. mit der IV der Option herangezogen um eine Konstellation zu testen. Da in diesem system permanent gekauft/verkauft wird, das ausschließlich mit Limits und intraday, kenne ich keine Software die das zu handeln vermag. Ich habe zwar sehr ausgefeilte Optionssoftware, kenne auch nichts vergleichbares am Markt, könnte aber Leguan niemals damit historisch testen. Das geht bei mir komplett anders indem nur Schwellenberührungen, zu erwartende Auslenkungenusw. ausgeworfen werden. Eigentlich völlig ausreichend. Ich habe mir schon öfter überlegt es zu programmieren, bin aber immer wieder vor dem aufwand zurückgeschreckt. Der ist wirklich groß.
Wie gesagt werde ich nochmals alle Parameter überprüfen um zu sehen ob ich irgendwo geschlampt habe. Wenn ich diese Strategie fahre so ist das jedesmal eine Mammutarbeit, und mache das natürlich sehr gewissenhaft da ein Fehler sofort ins eigeneGeld geht. Ein weiteres Problem ist daß man sich nicht verzettelt. Selbst bei zwei Positionen kann man ins rotieren kommen da dann sehr oft beide Systeme so schnell als möglich bedient werden sollten. Für swingman sicher eine interessante Aufgabe, aber eines nach dem anderen. Swingi kämpft sich durch die Kursfortsetzung und das ist ja auch nicht gerade simpel. Ich hänge ebenfalls nach wie vor an der Kursfortsetzung bin aber zur Zeit durch andere Umstände ziemlich gebremst. Gut Ding braucht Weile , (betrachte das aber eher als Ausrede für einen Faulenzer
Gruß OPTRADE
Nichts Neues unter der Sonne... |
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Hittfeld
Anmeldedatum: 04.09.2005 Beiträge: 1147
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Verfasst am: 29.08.2006, 17:52 |
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OPTRADE,
Danke für Deine umfangreiche Antwort, ich wollte keine neue Arbeit für SwingMan oder Dich!
Meine Überlegung ist alleine: Mit historischen Daten könnte man - zumindest ansatzweise - Dein System mal durchspielen , "papertraden" - allerdings im Zeitraffer! Also nicht backtesten im klassischen Sinn, sondern punktuell verifizieren.
MFG
Hittfeld |
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OPTRADE
Anmeldedatum: 25.10.2005 Beiträge: 263
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Verfasst am: 29.08.2006, 18:09 |
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@Hittfeld
überschlagsmäßig reicht ein indikator der die Schwellenberührungen anzeigt. Früher gab es die Möglichkeit die Investox-Software kostenlos herunterzuladen. Damit konnte man zwar nicht viel anfangen aber wenn das noch geht könnte ich Hilfsmittel zur Verfügung stellen die man dort dann einlesen kann. Mit der kostenlosen Version konnte man keine Optimierungen durchführen und keine eigenen Entwicklungen machen, aber für diesen Zweck könnte es eine Hilfe sein.
Gruß OPTRADE
Nichts Neues unter der Sonne... |
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kanada

Anmeldedatum: 27.08.2006 Beiträge: 89
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Verfasst am: 29.08.2006, 21:43 |
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@Optrade & Hittfeld
Kürzlich habe ich die Indikatoren Optrades Homepage programmiert.
Zugrunde liegen die Grafiken von http://www.vandermart.at/erk_e_V.htm
Nur bei der Berechnungsmethode der Vola nach Fend komme ich auf zwei unterschiedliche Ergebnisse. Einmal habe ich mit
Gewichteter Schnitt(16*((high-low)/((high+low)/200))/SQR(2), 30*2)
gerechnet und dann mit der Kurzform:
const tg: 30; { Länge des Zeitraums }
const ztg: tg*2;
calc d1: 2263*((high-low)/(high+low));
calc d2: GD(d1,ztg,W);
MfG
kanada |
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OPTRADE
Anmeldedatum: 25.10.2005 Beiträge: 263
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Verfasst am: 29.08.2006, 23:47 |
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@kanada
Beide Formeln bringen genau das gleiche Ergebnis. (ist auch identisch, nur wurden bei der Kurzform die Konstanten aus der Herleitung zusammengefaßt)
calc d1: GD(2263*((high-low)/(high+low)),60,W);
d1
calc d1: GD(16*((high-low)/((high+low)/200))/SQR(2),60,W);
d1
Aktuell bei DAX 30 Tagesvola: 15,51%
Gruß OPTRADE
Nichts Neues unter der Sonne... |
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kanada

Anmeldedatum: 27.08.2006 Beiträge: 89
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Verfasst am: 30.08.2006, 08:54 |
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@Optrade
Der Fehler lag beim Programmieren :-(
Wenn möglich, kannst Du noch kurz etwas dazu sagen warum Du mit "16" multiplizierst und warum Du "Sqr(2)" verwendest?
Ich komme nicht darauf warum gerade die 16.
Viele Grüße und vielen Dank
kanada
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Joram

Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 2238
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Verfasst am: 30.08.2006, 09:13 |
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@Optrade
Zitat:
@Joram @Fisch
Ich hoffe daß es nicht zu verwirrend ist und der Appetit nicht schon vergangen ist.
Gruß OPTRADE |
Mein Appetit ist noch nicht vergangen, aber zugegeben - das ist für einen Nichteingeweihten schon ziemlich kompliziertes Thema. Zum Glück redest Du nicht mit der Wand, Kanada ist dabei und Chris kennt sich einigerMassen aus. Wir kommen irgendwann mit. Nur Ruhe nicht verlieren. Das ist wie mit dem Lernen einer fremden Sprache in einem Fremden Land. Man kann nicht alles sofort verstehen was auf der Strasse gesprochen wird, obwohl man schon die einzelne Wörter versteht. Das kommt mit der Zeit.
Vielen Dank für Deine Mühe
Grüße
Joram
Zuletzt bearbeitet von Joram am 30.08.2006, 09:14, insgesamt einmal bearbeitet |
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OPTRADE
Anmeldedatum: 25.10.2005 Beiträge: 263
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Verfasst am: 30.08.2006, 11:15 |
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@kanada
"Wenn möglich, kannst Du noch kurz etwas dazu sagen warum Du mit "16" multiplizierst und warum Du "Sqr(2)" verwendest?
Ich komme nicht darauf warum gerade die 16."
Zu Wurzel der Tagesspanne:
Wenn man bei einen Chart davon ausgeht, daß die Ausschläge in Form von Schwingungen oder aufeinanderfolgenden Pulswellen zustandekommen, so muß es sich also verhalten wie ein sogenanntes Mischsignal. Nimmt man also aus dem Zeitsignal einen kurzen Moment (1 Bar) heraus und geht davon aus daß es sich um eine kleine Schwingung handelt so wird die Stdabw. der Spitzenwerte durch Bar*Cos(45) bzw. Bar/wurzel 2 errechnet.
Anualisierung. Zahl 16:
Um verschiedene Volas vergleichen zu können wird sie immer anualisiert d.h. auf ein Jahr hochgerechnet. Für eine doppelte Auslenkung braucht es im Schnitt die 4 fache Zeit. Die durchschnittliche Abweichung für einen Tag haben wir bereits berechnet. Wir haben je nach Feiertagen zwischen 250 und 260 Handelstage. Also nehme ich die berühmten 256 Tage. Die Auslenkung wird von einem Tag hochgerechnet und wird nicht das 256 fache ausmachen sondern nur die Wurzel daraus. Das ist 16.
Gruß OPTRADE
Nichts Neues unter der Sonne... |
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kanada

Anmeldedatum: 27.08.2006 Beiträge: 89
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Verfasst am: 30.08.2006, 11:41 |
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@Optrade
O.k. Vielen Dank
Durch die Berechnung der Vola aus den Hochs und Tiefs
(H-L)/((H+L)/2)
werden Gaps nicht beachtet. Stellt dies kein Problem dar?
MfG
kanada
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SwingManT
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 1700 Wohnort: Frankfurt am Main
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Verfasst am: 30.08.2006, 12:30 |
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Hier ein Chain-Chart: Open heute = Close gestern.
(Ausser den Lesern des Forums ist diese Darstellung weltweit unbekannt...)
Ma sieht daß die Gaps überhaupt keine Rolle bei der Berechnung der GDs z.B. haben - eine erstaunliche Eigenschaft der Chain-Charts!
oben = normaler Chart
unten = Chain-Chart

Zuletzt bearbeitet von SwingManT am 30.08.2006, 12:32, insgesamt einmal bearbeitet |
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kanada

Anmeldedatum: 27.08.2006 Beiträge: 89
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Verfasst am: 30.08.2006, 12:59 |
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@SwingMan T
Danke für die Grafik.
Bei GD spielen Gaps keine Rolle, da diese ja meistens aus den Closekursen berechnet werden.
High Low Close Datum
25 20 22 1
55 50 53 2
In diesem Beispiel gab es von Tag 1 auf Tag 2 ein Gap. Bei Schlußkursbetrachtung legte der Wert 53-22 = 31 Punkte zurück; dies würde den GD erhöhen.
Aber bei ausschließlicher Betrachtung der Hoch's und Tief's (25-20 bzw. 55-50) würde doch dieser immense Kurssprung nicht beachtet werden?
Evtl. habe ich irgendwo einen Denkfehler :-)
MfG
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SwingManT
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 1700 Wohnort: Frankfurt am Main
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Verfasst am: 30.08.2006, 13:13 |
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@kanada
- Die GDs wurden für Price=(2*O+2*C+H+L)/6 berechnet.
Die Chain Charts sind eine von vielen Möglichkeiten sich etwas anders die Kursdaten anzuschauen (wie die Heikin-Ashi Candles, oder die Darstellung von Dr.Schwarz(?) in Traders-Magazin.
- Wenn man die Barvolatilität mit den High/Lows berechnet, und dann diesen Wert auf einem Gleitenden Durchschnitt anwendet, dann hat man den Gap-Sprung in der GD Berechnung drin, nicht aber bei der Volatilität.
Das MT Programm macht dasselbe, ohne Auslenkungen zu berechnen, oder Optionen traden zu wollen, insofern habe ich und Optrade ein ähnliches Verfahren für unterschiedliche Zwecke berücksichtigt.
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kanada

Anmeldedatum: 27.08.2006 Beiträge: 89
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Verfasst am: 30.08.2006, 13:21 |
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@SwingManT
Ich melde mich per PN, da ich den Optionsthread nicht mit anderweitigen Sachen belasten möchte.
P.S. Habe seit heute früh auf diverse Seiten im WWW keinen Zugriff mehr. Beispielsweise funktioniert dieses Forum perfekt, sowie auch TMW, jedoch bei Tradesignal komme ich nicht ran
Bin am verzweifeln....
MfG |
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GBoos

Anmeldedatum: 24.10.2005 Beiträge: 434
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Verfasst am: 30.08.2006, 17:27 |
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@SwingMan
Die Werte der GD`s weichen in Deinen Charts schon voneinander ab. Habe übrigens die gleiche Denkweise wie Kanada und bin etwas irritiert. Wie kommts ?
GBoos
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SwingManT
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 1700 Wohnort: Frankfurt am Main
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Verfasst am: 30.08.2006, 17:48 |
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Zitat:
GBoos schrieb am 30.08.2006 17:27
...und bin etwas irritiert. |
Take it easy!
Die Werte sind selbstverständlich unterschiedlich, aber die Verläufe und insbesondere die Kreuzungen sind fast identisch.
Wenn man wüsste was man so alles mit Kursen anstellt um Prognosen zu machen, würdest Du und @kanada durchdrehen.
Die Chain-Charts sind die harmloseste Spezie von Kurstransformationen. |
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kanada

Anmeldedatum: 27.08.2006 Beiträge: 89
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Verfasst am: 01.09.2006, 08:19 |
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@Optrade
Guten Morgen,
nachdem ich ein weiteres Mal den Abschnitt "komplexe Strategien" http://www.vandermart.at/Loesungen_3.htm Deiner Homepage durchgegangen bin, habe ich zur Grafik1 HEDGEMOD eine Frage.
Dort schreibst Du, dass "die Berechnungen so ausgelegt sein [müssen], daß bei 0(!)Trades am Ende der Laufzeit das mittlere Fadenkreuz den P/L Grafen ergibt."
Das untere Fadenkreuz stellt den Zeitpunkt der Posi.-Eröffnung dar und das Mittlere den Gewinn/Verlust zum Laufzeitende . Sollten 0 Trades stattfinden und der Kurs sich bei bei A, dem Ausgangspunkt (80) befinden, ergibt sich ein Pari.
Ich habe dies einmal nachgerechnet und komme leider nicht darauf.
Laufzeitende, 0 Trades, Underlying (EoN) bei 80:
Die long Calls(7 & Puts(82) liegen mit je 2 im Geld =>
4*1,266 + 4*1,661 = -11,7
Die Spreads machen:
-1,608 -1,685 = -3,293
Zeitwertgenerierung:
+3,267
= -11,7 - 3,293 + 3,267 = -11,7
Somit komme ich auf einen Verlust von -11,7 wenn (unglaubliche) 0 Trades möglich wären und das EoN zum Laufzeitende bei 80 steht.
Evtl. müssten mehr Kontrakte bei der Zeitwertgenerierung genommen werden um dies zu kompensieren?
Viele Grüße und vielen Dank
kanada
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OPTRADE
Anmeldedatum: 25.10.2005 Beiträge: 263
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Verfasst am: 01.09.2006, 09:26 |
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@kanada
Erstens zu den Spreads. Beim Beispielmodell sind diese nicht aufgeführt, wie manch anderes nicht, da dies nur zur Verwirrung führen würde. Bei den gezeigten Modellen auf der HP wird mit den aktiven Positionen immer im Geld oder am Geld agiert. Die Spreads, sind dann prozentual zur Bewegung des Underl. zu vernachlässigen, und werden in der Praxis zum Limit aufgeschlagen! So bewegen wir uns in einem Bereich von ca. 0,1% was sich das Limit bei Aktienoptionen verschiebt(beim Index sollte es weniger sein).
Die Grafik stellt prinzipiell die Funktionsweise dar. Selbs Modell 1 und 2 sind unterschiedlich wenn 0 Trades gemacht werden. Entscheidend sind die Extremsituationen. Immer gleich ist daß einige Trades nötig sind um diese besagte Gefahrenzone verlassen zu können. Wenn überhaupt kein Trade gemacht wird, dann stimmt auch die Eröffnungspos. nicht mehr! Also müßte man für jeden möglichen wie unmöglichen Fall eine eigene Grafik erstellen.
Gruß OPTRADE
Nichts Neues unter der Sonne...
Zuletzt bearbeitet von OPTRADE am 01.09.2006, 09:39, insgesamt einmal bearbeitet |
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kanada

Anmeldedatum: 27.08.2006 Beiträge: 89
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Verfasst am: 01.09.2006, 09:33 |
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@Optrade
In meinem Positng habe ich mich etwas zu ungenau ausgedrückt.
Mit "Spreads" meinte ich nicht den Bid-Ask Spread, sondern die Positionen an den Rändern im EoN-Beispiel:
5*long Put @76
5*short Put@74
und
4*long Call @ 84
4*short Call@86
Diese Positionen ergeben doch bei 0 Trades einen Verlust von insg. -3,293
MfG
kanada |
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OPTRADE
Anmeldedatum: 25.10.2005 Beiträge: 263
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Verfasst am: 01.09.2006, 09:44 |
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@kanada
da fehlen sämtlichen anderen Positionen die ja mit Gewinn abverkauft wurden, falls Du es an den Rändern meinen solltest. Natürlich gibt es einen Verlust wenn man am Laufzeitende am Ausgangsniveau steht und keine Trades gemacht hat! Man könnte durch eine Wahnsinnskonstelletion es so machen daß man vermutlich bei 0 Trades in jeder Situation mit 0 herauskommt. Aber dann haben wir bei der Eröffnung möglicherweise 40 Einzelpositionen aufwärts stehen. Ich trachte auch nicht danach, denn das macht für mich keinen Sinn mehr. Also muß man sehen daß Trades die mit mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit kommen ein Teil des Zeitwertes erarbeitet wird.
Gruß OPTRADE
Nichts Neues unter der Sonne...
Zuletzt bearbeitet von OPTRADE am 01.09.2006, 10:09, insgesamt einmal bearbeitet |
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kanada

Anmeldedatum: 27.08.2006 Beiträge: 89
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Verfasst am: 01.09.2006, 10:11 |
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Zitat:
OPTRADE schrieb am 01.09.2006 09:44
@kanada
da fehlen sämtlichen anderen Positionen die ja mit Gewinn abverkauft wurden, falls Du es an den Rändern meinen solltest. Natürlich gibt es einen Verlust wenn man am Laufzeitende am Ausgangsniveau steht und keine Trades gemacht hat!
Gruß OPTRADE |
Die Ränder habe ich nicht gemeint, sondern den Fall, dass man zum Laufzeitende am Ausgangsniveau steht und keine Trades gemacht wurden.
Ich hatte die Grafik so verstanden, dass es auch bei null Trades bis zum Laufzeitende kein Verlust entsteht. Es ist natürlich klar, dass dies ein fast völlig unwahrscheinlicher Fall ist. Mir ging es auch mehr um das Verständnis.
Zitat:
Natürlich gibt es einen Verlust wenn man am Laufzeitende am Ausgangsniveau steht und keine Trades gemacht hat! |
O.K., dann habe ich es doch nicht falsch verstanden bzw. gerechnet.
Vielen Dank für Deine Erklärungen
kanada |
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kanada

Anmeldedatum: 27.08.2006 Beiträge: 89
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Verfasst am: 01.09.2006, 10:15 |
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Zitat:
OPTRADE schrieb am 01.09.2006 09:44
Also muß man sehen daß Trades die mit mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit kommen ein Teil des Zeitwertes erarbeitet wird.
Gruß OPTRADE |
...und daher auch die vor Positionseröffnung nötigen Untersuchungen der max.Auslenkung etc., um diese allerhöchste Wahrscheinlichkeit auszuloten.
MfG
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OPTRADE
Anmeldedatum: 25.10.2005 Beiträge: 263
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Verfasst am: 01.09.2006, 10:23 |
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@kanada
"und daher auch die vor Positionseröffnung nötigen Untersuchungen der max.Auslenkung etc., um diese allerhöchste Wahrscheinlichkeit auszuloten. "
Genau so ist es. Diese vorherberechnete Auslenkung ist der Grundstock für die Funktionstüchtigkeit. Es ist eben extrem unwahrscheinlich daß der Kurs nach Poserfng. nur noch steht, sowie Schering April und Mai
Gruß OPTRADE
Nichts Neues unter der Sonne... |
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kanada

Anmeldedatum: 27.08.2006 Beiträge: 89
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Verfasst am: 01.09.2006, 10:41 |
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Zitat:
OPTRADE schrieb am 01.09.2006 10:23
sowie Schering April und Mai
Gruß OPTRADE |
Bei Schering hätte man schön gelitten
Rien ne va plus!
MfG
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kanada

Anmeldedatum: 27.08.2006 Beiträge: 89
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Verfasst am: 01.09.2006, 11:31 |
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Mittlerweile denke ich, dass ich die Vorgehensweise von Optrade, bis auf einige Einzelheiten, verstanden habe.
Daher möchte ich die einzelnen Schritte kurz erläutern und hoffe, dass es zum besseren Verständnis für Joram, Fisch et al. beiträgt.
A) Berechnung der stat. Zahlen: max. und min. Auslenkung, durchschnittliche Tagesspanne.
Diese Zahlen sind somit vorgegeben und es können die Schwellen berechnet werden und um diese Schwellen herum wird das Modell aufgebaut.
B) (z.B. Leguan Modell 1)
Es werden ITM Optionen verwendet um damit die unter A) berechneten Schwellen zu traden. Hier z.B. long Put(82), long Call(7 . (Für die Wahl der Basispreise wird wahrscheinlich der erste Volaabstand verwendet).
C)Nun untersucht man die Extremsituationen um herauszufinden wie viel bei einem Durchmarsch verdient bzw. verloren wird. Dies wird wahrscheinlich einen Verlust ergeben und somit muss eine weitere Optionskombination gebildet werden, um den Verlust, welcher über(unter) der äußersten Schwelle entsteht, abzufangen. In Leguan Modell 1 wurde dies durch den Bull-Call-Spread (longCall84 / shortCall86) und den Bear-Put-Spread (longPut76 / shortPut74) erreicht.
=> Somit erreicht man bei einem „Auf-und-Davon“ der Kurse über und unter den äußeren Schwellen ein Pari.
D) Um den sehr unwahrscheinlichen Fall, dass keine Schwellen erreicht werden und somit keine Trades zustande kommen, etwas zu dämpfen, werden die Positionen zur Zeitwertgenerierung (s.Homepage Leguan Modell 1) eröffnet.
@Optrade
Kommt dies ansatzweise an Deine Schritte/Überlegungen heran?
Nach welchen Kriterien werden die Underlyings ausgewählt? Volatilität? Verhältnis der kurzfr. Vola zur langfristigen? Oder nach den Signalen eines Handelssystems?
MfG
kanada
Zuletzt bearbeitet von kanada am 01.09.2006, 11:37, insgesamt einmal bearbeitet |
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OPTRADE
Anmeldedatum: 25.10.2005 Beiträge: 263
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Verfasst am: 01.09.2006, 11:52 |
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@kanada
Das ist soweit richtig dargestellt. Es gibt aber eine Vielzahl von Kleinigkeiten.
1. Zu den Limits müssen immer die Spreads aufgeschlagen werden.
2. Nach der Eröffnung ist es ratsam beim ersten mal bis zur zweiten oder dritten Schwelle zu warten um zu reagieren.
3. Das zusätzliche Heranziehen von Indikatoren um nicht direkt an den Schwellen sondern etwas mehr darüber/darunter zu handeln.
Aber wenn man es einmal begriffen hat, weiß man was zu tun ist. Chris hat das alles schon durchgemacht. Man muß immer wieder höllisch aufpassen daß man sich nicht verzettelt.
"Nach welchen Kriterien werden die Underlyings ausgewählt? Volatilität? Verhältnis der kurzfr. Vola zur langfristigen? Oder nach den Signalen eines Handelssystems?"
1. Sind die Basispreise der Optionen so gestaffelt daß eine Überlegung überhaupt Sinn macht.
2. Wie sind die aktuellen Laufzeiten.
3. Wie hoch ist die zu erwartende Spitzenauslenkung
4. die IV bestimmen u.a. die Konstellation
5. Skew
Gerade beim DAX scheint der skew im Moment auf der unteren Seite stark ausgeprägt zu sein.
Gruß OPTRADE
Nichts Neues unter der Sonne...
Zuletzt bearbeitet von OPTRADE am 01.09.2006, 12:13, insgesamt einmal bearbeitet |
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Joram

Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 2238
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Verfasst am: 01.09.2006, 11:59 |
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@kanada
@Optrade
meinerseits vielen Dank für dieses Resümee.
Ich habe erkannt, dass das Thema verdammt kompliziert und anspruchsvoll ist. Deshalb trauen sich viele privaten Trader nicht dran, weil ihre Arbeit mit anderen Instrumenten vielleicht nicht sicherer ist, dafür bequemer. Die Bequemlichkeit hat aber die Folgen, dass sie echtes Geld kostet. Man geht die Risiken an um sich geistige Anstrengung zu sparen und man bezahlt dafür bares indem man Verluste realisieren muss.
Es wäre natürlich viel einfacher, wenn man eine entsprechende Software hätte, ein Input (Kursstände von Aktien/Indizien) eingebe und schwuppi-dupp steht eine fertige Analyse der Strategie in Handumdrehen auf dem Bildschirm. Dann weißt man sofort was zu tun ist und geht man das System mit der Checkliste durch.
Aber es geht nicht darum um es einfach zu haben, sondern um das Geld verdienen (bzw. das Geld nicht zu verheizen) und dafür ist das Leguan System sehr gut geeignet.
ich freue mich das Thema anzustoßen zu haben. Das hier geschrieben bleibt im Forum stehen und wird für die User als ein Reservoir von Trading Ideen mit Optionen dienen.
Ich gehe sehr langsam mit, weil mir die Hintergrund Wissen fehlt. Aber ich werde mir Mühe geben mit der Zeit alles zu verstehen worum es in diesem System geht.
Vielen Dank
Grüße
Joram
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