Market Trader Forum

Market Trader Forum
das ultimative Expertenforum
 
RegistrierenRegistrieren  LoginLogin

Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Market Trader Forum Foren-Übersicht -> Plauder-Thread
Autor
Nachricht
SwingManT


Anmeldedatum: 17.08.2005
Beiträge: 1700
Wohnort: Frankfurt am Main

Kostenloses Telefonieren
Verfasst am: 25.01.2007, 14:27

Kann bitte jemand das ganze Verfahren testen? Es scheint sehr interessant zu sein.

---------------------------------
Montag, 22. Januar 2007
Kostenloses Telefonieren
Jajah macht die Erde platt

Die Idee zum kostenlosen telefonieren, aber wie gewohnt mit dem üblichen Telefonapparat, hatten zwei Wiener: Daniel Mattes und Roman Scharf. Dazu mussten irgendwie der Computer und das Internet dazwischen geschaltet werden. Amerikanische Investoren griffen die Idee auf, verlangten aber, dass Forschung und Umsetzung in Israel geschehe. Heraus kam "Jajah", wieder eine neue Idee, mit modernster Technologie die herkömmlichen Telefongesellschaften um lukrative Einkünfte zu bringen. "Jajah ist eine echte "flache-Welt-Firma” mit kleinen Büros und engagiertem Personal rund um den Globus", heißt es in der Selbstdarstellung der im vergangenen Jahr gegründeten Gesellschaft.

"Die Idee kam aus Österreich. Aber heute profitieren wir von einer Kombination von Mentalitäten. Die Österreicher sind Pedanten und Grafiker mit viel Kreativität. Wir Israelis haben in der Armee gelernt, unvorhergesehene Umstände schnell zu meistern. Die Amerikaner haben einen erbarmungslosen Sinn für Marketing", sagt Amichai, Sprecher der israelischen Zentrale von Jajah. In Israel wird die Entwicklung des Projekts abgewickelt und der "Support" (Kundendienst).

Das kostenlose Reden mit aller Welt war eine israelische Idee. Vor zehn Jahren ging Vocaltec auf den Markt mit einem Computerprogramm, von PC zu PC miteinander zu sprechen. Längst ist Skype der Marktführer für Telefonieren per Computerleitungen, sich per PC-Cam zu sehen, mal schnell Texte per Chat auszutauschen und vieles mehr. "Skype mich doch mal an", ist bei Jugendlichen zum gängigen Begriff geworden, anstelle des miteinander "telefonieren". Bis zu 9 Millionen Benutzer sind bei Skype gleichzeitig auf der Leitung. Doch Jajah habe innerhalb nur eines Jahres schon über eine Million Abonnenten gesammelt und sich zur zweiten Position hochgearbeitet.

Längst haben auch Firmen die Vorzüge der billigen Kommunikation erkannt. Sogar Nachrichtenagenturen, darunter apa, haben das Skype Programm "runtergeladen", auf ihren Computern "installiert" und für ihre Korrespondenten weltweit zum Pflicht-"Programm" gemacht. Doch Skype hat einen haken. Man benötigt Mikrofon und Lautsprecher oder Kopfhörer und sitzt am Computer, was nicht jedermanns Sache ist.

Vom Computer aus die Oma im Festnetz anzurufen, die noch keinen Computer besitzt, aber das altherkömmliche Telefon, kostet Geld. Minutengebühren sind bei Skype-out spürbar niedriger als bei herkömmlichen Telefongesellschaften. Um die besagte Oma fast kostenlos anzurufen, gibt es andere Anbieter, etwa aus dem Haus Betamax in Köln. Da kann man sich "Voipbuster" oder "Sparvoip" als Programm in den Computer runterladen und kostenlos telefonieren. Wer mit Österreich oder mit der Schweiz ohne Geld reden will, holt sich "Voipbuster". Deutschland und ein Dutzend anderer Länder wie Taiwan, Malaysia, Ungarn und Süd Korea sind bei "Sparviop" kostenlos. Der Haken bei diesen Programmen ist, dass man alle drei Monate 10 Euro auf deren Konto legen muss. Dieses Geld verbraucht man für kostenpflichtige Gespräche, wenn man ein Handy anruft oder kostenpflichtige Länder wie Indien, Nigeria, Israel oder Marokko.

Jajah baut auf den Gewohnheitsmensch mit herkömmlichem Telefon. Am Computer oder über das Handy gibt man erst die eigene Nummer ein und dann die gewünschte Nummer des Partners. Hierzu klickt man die Homepage www.jajah.com an. Man muss kein Programm im PC einrichten. Wenn die Telefonnummern beider Gesprächspartner bei Jajah als Abonnenten (kostenlos) registriert sind, kostet das Gespräch nichts. Nachdem man beide Nummern eingegeben hat, klingelt das eigene Haustelefon, während gleichzeitig die Verbindung zum Telefon des Gesprächspartners hergestellt wird. "So kann man mit seinem häuslichen schnurlosen Telefon im Wohnzimmer am Kamin sitzen und mit der Oma in Toronto reden, ohne Mikrofon und Kopfhörer am Computer im Arbeitszimmer."

Amichai verriet auch, wie seine Firma verdiene: "Wir bieten weitergehende Dienstleistungen wie Konferenzgespräche. Außerdem beschränken wir zeitlich die kostenlosen Kontakte. Wenn Firmen zusätzliche Dienstleistungen wünschen, liefern wir die zu niedrigen Preisen. Davon leben wir." Hauptsache, so Amichai, dass die Masse der Kunden kostenlos kommunizieren könne. Er prophezeit, dass in Kürze das Telefonieren in der ganzen Welt "preislos" sein werde und durch Werbung oder anders finanziert werde. Die Zeiten, wo monopolistische Telefongesellschaften horrende Minutenpreise für Gespräche verlangen, seien heute schon vorbei.

Von Ulrich W. Sahm, Jerusalem
Adresse:
http://www.n-tv.de/756509.html

_________________
 
Paeda




Anmeldedatum: 02.03.2006
Beiträge: 305


Verfasst am: 26.01.2007, 08:01

@ Georg

Ich nutze immer:

www.peterzahlt.de

Sehr schöne Erfindung!
 
Joram




Anmeldedatum: 17.08.2005
Beiträge: 2238


Verfasst am: 26.01.2007, 08:26

ich habe Flatrate.
Und meine Telefonrechnung inkl. Internet beträgt immer zwischen 50 und 54 Euro.
Und wenn ich was umfangreiches mit Ausland zu besprechen habe, da gibt es noch Email. Besser als Telefon, weil man die Nachrichten verschlüsseln kann und für die Schnüffler nicht zu knacken sind.

Was das Telefonieren über Internet in Israel betrifft - hier ein kleines Strassenbild aus Telaviv:

Die Tel Aviver tragen ihr Handy rund um die Uhr bei sich und zwar am Ohr. Ein Arm ist daher immerzu angewinkelt, als ob das die gottgewollte menschliche Haltung sei, alle weiteren Tätigkeiten müssen mit der anderen Hand ausgeübt werden. Das beherrschen die Tel Aviver aber perfekt. Nur wenige behaupten, dass der Militäreinsatz im Libanon deshalb so unbefriedigend verlaufen sei, weil man mit einer Hand eben nicht vernünftig schießen oder Panzer fahren kann. Das ist aber Quatsch. Denn wie sollen die Soldaten sonst ihre Befehle empfangen?

Ob sie über die Straße gehen, am Strand im Café sitzen, im Einkaufscenter shoppen, oder mit dem Auto im Stau stehen – die Tel Aviver sind nie allein. Sie sind mental ganz woanders, pflegen ein ausgiebiges, beileibe nicht auf einen kurzen Informationsaustausch angelegtes Gespräch mit irgendwem, der wahrscheinlich gerade an einer anderen Stelle über die Straße geht, im Café sitzt, einkauft oder im Stau steht.

Als man allein an einer roten Fußgängerampel wartete, stehen einem auf der anderen Straßenseite fünf Leute gegenüber, nebeneinander, jeder den rechten Arm angewinkelt, das Handy am Ohr und offenbar in eine interessante Unterhaltung vertieft. Man fühlt sich als nicht Israeli plötzlich sehr allein. Man kauft sich schnell eine israelische Telefon-Karte und scheint endlich angekommen zu sein.

Die Tel Aviver können sehr gut freihändig telefonieren, das Handy zwischen Kinn und Schulter eingeklemmt. In dieser Weise bekommt man zum Beispiel ein Falafel zubereitet. Man sieht eine Frau, die wegen eines Gipsbeins an zwei Krücken gefesselt ist. Das hindert sie allerdings nicht daran, beim humpeln mit einklemmten Handy munter herumzutelefonieren. Viele haben auch Freisprechanlagen und telefonieren so etwa beim Motorroller-Fahren. Den Israelis wird diese Leidenschaft zum Telefonieren von früh an anerzogen. Im Bus sieht man z.B. eine junge Mutter mit ihrem Kleinstkind, offenbar noch keine zehn Worte mächtig. Aber einen Namen konnte das Kind sagen, woraufhin die Mutter sofort ihr Handy zückte und die entsprechende Nummer wählte, um das Telefon dem Kind ans Ohr zu halten.

Kein Wunder dass die Israelis ihre Erfindungen zum Telefonieren mit Computer im Ausland vermarkten müssen. In Israel telefoniert sogar der ärmste Obdachloser immer mit Handy.




_________________


 
SwingManT


Anmeldedatum: 17.08.2005
Beiträge: 1700
Wohnort: Frankfurt am Main


Verfasst am: 26.01.2007, 10:05


Wenn ich diesen Abschnitt lese:

Zitat:

Man muss kein Programm im PC einrichten. Wenn die Telefonnummern beider Gesprächspartner bei Jajah als Abonnenten (kostenlos) registriert sind, kostet das Gespräch nichts. Nachdem man beide Nummern eingegeben hat, klingelt das eigene Haustelefon, während gleichzeitig die Verbindung zum Telefon des Gesprächspartners hergestellt wird.



vermute sehr stark daß der Mosad eine Technologie entwickelt hat mit welcher die Telecom, Arcor, Alice, FreeNet usw. Leitungen kostenlos benutzt, und schon längst alle Gespräche unbemerkt verfolgen konnte...
_________________


 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Market Trader Forum Foren-Übersicht -> Plauder-Thread
 
 Verwandte Themen   Aufrufe   Letzter Beitrag 
Keine neuen Beiträge Neue Mitglieder 1629 17.02.2008, 09:30
Keine neuen Beiträge www.themarketmap.com 1241 12.06.2007, 12:11
Keine neuen Beiträge tradethemarkets.com (Videos) 693 21.06.2006, 09:07
Keine neuen Beiträge Move im Euro 452 10.02.2006, 20:39
Keine neuen Beiträge Für die, die 5 euro gespart haben 797 30.11.2005, 16:18
 



[ Time: 0.3054s ][ Queries: 121 (0.1228s) ][ GZIP on - Debug on ]