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Nur gucken, aber nicht anfassen...? Verfasst am: 09.10.2007, 12:32
Scheinbar gibt es kaum Interessenten für MT4.
Scheinbar gibt es einige Interessenten für den Forex.
Weil ich mich jetzt für eine überschaubare Zeit mit diesen zwei Sachen beschäftige, habe dafür den MT4 Thread geöffnet, wo aber auch viel Nebenbeiträge waren, so daß die Effizienz nicht steigern konnte.
Aus dieser Erfahrung, wenn man an einem Projekt arbeitet, oder eine Idee/System verfolgt, habe mir gedacht zukünftig alles was nicht dazugehört zu löschen, oder in dem Plauderbereich zu verschieben.
Gibt es aber aktuelle Projekte?
Ich hätte was...
Wenn es Interesse für Hedging der Forexpaare gibt, kann man sich darüber Gedanken machen und Erfahrung sammeln. Die Materie ist nicht einfach, es gibt viele Möglichkeiten, und angeblich sollen die Ergebnisse ziemlich stabil sein.
Wer Interesse für so etwas hat, soll sich bitte hier melden.
Ich möchte effektiv an das Thema arbeiten, so daß ich mir gedacht habe daß nur wer anfassen möchte, auch gucken kann. (Alternativen?)
Ich mache sehr gezielt was ich mache, wenn ich es nicht mehr mache mache nicht mehr, nur daß Beschwerden über die Art wie und was ich mache haben mich manchmal geärgert.
Selbstverständlich waren die Vorwürfe berechtigt, aber ich spiele auch nicht "Mensch ärgere dich nicht". _________________
@Swingman
Nach meinen ersten Erfahrungen mit MT4 bin ich nach wie vor verhalten gegenüber MT4. Mir fehlt aktuell einfach eine vernünftige Anbindung an IB.
Ich werde mir das zwar noch weiter anschauen, weil scheinbar auch eine große Community da ist.
Deine aktuelle Idee werde ich weiter verfolgen und prüfen ob die so handelbar wäre, zumindest mit meinen Möglichkeiten bei IB.
Am Hedging der Forexpaare kann ich mich leider kaum beteiligen, da fehlt mir gänzlich das Wissen
Aktuell brüte ich noch über sinnvolle Möglichkeiten einer Strategie mit einer hohen Trefferquote und einen Profit von ca 2-3 fachen des Spreads. Also z.B. so 6-7 Pips im EURUSD. Wenn jemand Ideen hat, lust zur Beteiligung, dann möge er sich melden oder für immer schweigen .
SwingManT
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Verfasst am: 09.10.2007, 15:03
@wegi
Zitat:
Strategie mit einer hohen Trefferquote und einen Profit von ca 2-3 fachen des Spreads. Also z.B. so 6-7 Pips im EURUSD.
Ich habe den starken Eindruck daß gerade wenn man mehrere Paare hedgt, irgendwo etwas übrig bleibt, und weil es nicht viel sein kann, könnten die 6-7 Pips drin sein.
Wie man aber die Paare wursteln muß, ist eine Wissenschaft für sich.
Von Hedging habe ich keine Ahnung und auch kein gesteigertes Interesse.
Für die 6-7 Pips gibt es ja einige Ideen und Ansätze. z.B. SRDC als Breakout-Systeme. Wegi Du hattest doch den Ansatz mit DT und DB. Das ist doch gut. Dazu noch ein bischen Zeiten beachten und Widerstand und Unterstützung. Damit sollte 6-7 Pips bei hoher Trefferquote möglich sein. Frage ist dabei kann man es programmieren? Ich jedenfalls nicht!
Mein DT und DB System ist eigentlich fertig (Sind 2 Systeme, long und short eben), ich habe aktuell eigentlich technische Probleme, die meinen Start verhindern. Das System ist aber generell Trendfolgend, bleibt auch mal mehrere Tage in einem Trade, bei einem average Trade von über 50 Pips.
Dazu suche ich jetzt noch etwas kurzfristiges, zur Diversifikation. Und Programmieren kann man fast alles, nur die Vorgaben sind meist zu diskretionär und die Plattform wird seines dazu beitragen.
Aktuell verfolge ich die Idee in einem übergordneten Aufwärtstrend, nach Hauptwelle 1, meinen Entry in der Korrekturwelle 2 zu finden, da sehr oft danach eben eine Aufwärtswelle 3 folgt. Sehe ich ab den 5 Min Chart in vielen Paaren.
@Swingman,
ich lese mir das mal druch, damit ich wenigsten etwas mitreden kann.
Über anderes vielleicht ein wenig später. Bin 2 Tage unterwegs.
von Bödefeld
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Verfasst am: 09.10.2007, 17:11
Ich habe mich für Multicharts als Plattform entschieden.
Easy Language kompatibel bis auf wenige Ausnahmen, gute Anbindung an IB und einfache Automatisierung.
Deshalb halte ich mich bei einem Projekt hier zurück. Ausserdem derzeit auch andere Baustelle. Aber ich verfolge so gut es geht, Hinweise zu autmatischen Systemen und sammle erst einmal im Hinterkopf ein paar Anregungen, um sie zur rechten Zeit zu verfolgen.
Gibt es eine Chance, dass von Euch Multicharts in Anwendung kommen könnte?
Gruß
Mercure
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Verfasst am: 09.10.2007, 17:30
@wegi,
wie willst Du bei Märkten, die aktuell nur Korrekturmuster "produzieren", eine Hauptantriebswelle erkennen ?
Das System muss man mit dem Tunnel System vergleichen, auf dem ersten Blick scheint mir sehr ähnlich.
Vom was ich überfliegen konnte, ist das System manuell zu traden, wahrscheinlich ist etwas problematischer manche Regeln zu programmieren.
Vielleicht findet ihr einen Hinweis über eine MT4 Umsetzung.
Zuletzt bearbeitet von SwingMan am 09.10.2007, 18:24, insgesamt einmal bearbeitet
@Mercure
Ich bin zum einen in kleineren Timeframes unterwegs. Weiterhin anlysiere ich die Trends auf 2 Zeitebenen. Somit brauche ich nicht zwingend eine Hauptantriebswelle, sondern nur eine Welle, die in Trendrichtung zeigt.
Wenn ich was brauchbares habe, dann poste ich es mal hier passend.
@Bödefeld
Multicharts kenne ich noch nicht. Ich werde mir dennoch eine zweite Plattform aneignen, damit ich nicht von einer abhängig bin. Eben darum versuche ich im Moment eine einfachere Strategie zu entwickeln, die dann evtl. in einer anderen Plattform läuft. Wie ist deine Erfahrung mit Multicharts ? Schon mal Orderrouting gemacht ? Die Kompatibilität zu Easylanguage wäre von Vorteil, wäre somit ähnlich zu TS5.
von Bödefeld
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Verfasst am: 09.10.2007, 18:27
@wegi
Meine Erfahrungen sind positiv.
Orderrouting funktioniert einwandfrei und einfach.
Man kann die normale formel fürs Backtesting nehmen, muss nur ein Häkchen bei Autotrading machen und fertig.
SwingMan
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Verfasst am: 09.10.2007, 18:31
@vonBödefeld
Eben, wie @wegi gerade geschrieben hat, wenn es eine einfache (erfolgreiche) Strategie gibt, dann fängt man an sich Gedanken über Multicharts und IB als Alternative zu TradeStation machen. Bis dann, wird jeder in seiner vertrauten Umgebung programmieren.
Wenn @Fisch die Projektleitung übernimmt, und @Hittfeld als Berater uns sagt ob SRDC oder etwas anderes gemeinsam verfolgt werden sollte, dann kann man einen Anfang machen. Wer so wie ich oder Hittfeld MT4 einsetzen, werden schneller über Ergebnisse berichten können, das wäre alles.
Aber, bis alle von uns manche offene Baustellen schliessen, muß man abwarten.
von Bödefeld
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Verfasst am: 09.10.2007, 18:35
@SwingMan
So machen wir das.
Fisch
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Verfasst am: 09.10.2007, 19:35
@SwingMan
Ich weiß nicht genau welches System Du jetzt ansprichst. Tunnel ?
Ich meine SRDC1
Kurz gesagt. HIGH und Low von Gestern sind Widerstand und Unterstützung = Long und Short Entrylevel! Man nimmt 10 pips mit und das war es schon!
Ein Beitrag von damals!
Zitat:
made a .xls document in which I calculated how many times price went over yesterday`s high/low level, and the average penetration. It is referred to GBPUSD only and covered a period from 2000 to 2006. I hope it could be useful for SRDC I trades.
Mit RM MM sollte man das schnell backtesten können und schauen auf wellchen Werten es gut funktioniert.
Ich glaube SRDC3 war dann eine Range aus den Morgenstunden zu bauen. Zum Beispiel 0:00 Uhr bis 9:00 Uhr dann gleiches Spiel wie oben. Ein klein wenig wie ACD von Fischer!
Die Range konnte man auch 3 x am Tag im FX bauen, da 3 theoretische Eröffnungen (Asien, Europa, Staaten)
Also simple Breakout Techniken.
Es gibt noch SRDC 2 und River etc. Mittlerweile aber nicht mehr öffentlich!
Ohne es getestet zu haben bezweifle ich das, werde es aber überprüfen, da es denkbar einfach ist.
Warum zweifle ich, weil ich nicht weis wie der Backtest erfolgte. Man muss dazu ja eine Intradayperiode nehmen um auch einen Stoploss setzten zu können.
Solche Breakoutsysteme habe ich auf dem Dax schon getestet. Mit Tagesdaten wunderbar, intraday dann nicht mehr, sobald man eben einen Stop setzten wollte.
Ich teste das und berichte im zugehörigen Thread.
Ich glaube das TK System mir angeschaut zu haben, der hat etwas mit dem Tunnel System zu tun.
SRDC ist tatsächlich einfach, man muß nur die Randbedingungen berücksichtigen.
Wenn man in der Version 3 zu den Morgenstunden gekommen ist, kann man die ACD Regeln aus dem Buch anwenden, insbesondere was die berücksichtigung der Pivots betrifft.
Oder, man kann grob versuchen die MT-ACD Berechnungen zu machen (Mittelwert, StdAbw.). Für Indikatoren dauern die Berechnungen Bar für Bar ein Weilchen, aber zu traden geht es. (Ich denke immer im Sinne von MT4...).
Zuletzt bearbeitet von SwingMan am 10.10.2007, 05:10, insgesamt einmal bearbeitet
Ich habe gerade den PDF File gelesen. Über Automatisierung steht nichts drin, und das Regelwerk scheint auch nur für das manuelle Trading zugeschnitten zu sein.
Zuletzt bearbeitet von SwingMan am 10.10.2007, 05:26, insgesamt einmal bearbeitet
SwingManT
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Verfasst am: 10.10.2007, 11:50
Zitat:
wegi schrieb am 09.10.2007 17:27
Aktuell verfolge ich die Idee in einem übergordneten Aufwärtstrend, nach Hauptwelle 1, meinen Entry in der Korrekturwelle 2 zu finden, da sehr oft danach eben eine Aufwärtswelle 3 folgt. Sehe ich ab den 5 Min Chart in vielen Paaren.
- Bei forex-tsd habe ich für das Synergie-System die Indikatoren ein bisschen umgestalltet.
Jetzt werde ich in der nächsten Zeit (3-4 Wochen) versuchen das System auf zwei Ebenen zu programmieren, auch in Verbindung mit einem anderen System von mir (habe ein paar Charts gepostet - es ist in Richtung Alligator).
Was ich bis jetzt festgestellt habe ist, daß man die Entrys auf H4 nehmen kann, und die ersten (Gegen)Bewegungen auf M15 verfolgt.
Auf dieser Weise hat man im grösseren Zeitfenster ruhigere Bewegungen um gute Entrys zu bekommen, und wenn gerade nach dem Entry die Richtung sich ändert, kann man rechtzeitig abspringen.
Das Verhältnis der Volas ist 1:4, und das ist gut so. Bei M5 ist schon über 1:5.
In ca. 20-25% der Trades kommen Gegenbewegungen die über 1/2 ATR liegen, und mit dieser Methode könnte man vielleicht früher aussteigen, und bei Gelegenheit wieder einsteigen.
Die Idee ist daß man bis zu einem ATR nach dieser Methode aussteigen soll.
Nach 1 ATR würde ich einen SL auf 1/2 ATR setzen, und ab 2 ATR einen TrailingStop = 3 ATR.
Es gibt immer die drei Hauptziele programmiert zu haben, und zwar die Verluste klein halten, die Gewinne absichern, und die guten Trends ausnutzen.
Zuletzt bearbeitet von SwingManT am 10.10.2007, 11:52, insgesamt einmal bearbeitet
In die Richtung habe ich gestern ähnlich gearbeitet.
Bewegung im 1h - Chart gesucht und dann im 15 Min Chart den Entry.
Noch zu dem SRDC1.
Ich habe bereist mehfach Ausbruchssysteme versucht. Meist scheiterte es daran, dass es nur funktionierte, wenn man bei einem Long-Entry über dem High, gleichzeitig den Stoploss auf das Low des letzten Tages setzte.
Das ist dann ein System das in der Theorie funktioniert. Aber in der Praxis mit einem MM dann nicht mehr, bei so einem weiten Stoploss.
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SwingManT
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Verfasst am: 10.10.2007, 13:21
Zitat:
wegi schrieb am 10.10.2007 14:12
Bewegung im 1h - Chart gesucht und dann im 15 Min Chart den Entry.
- Ich bleibe bei meiner Feststellung: nach dem Entry muß man die Exits im Griff haben. Aus diesem Grund ist zwischen H1 und M15 das Verhältnis der Volas von 2,x zu klein, um eine gewisse Unabhängigkeit voneinader zu gewährleisten. Denk mal darüber nach, und wirst mir bestimmt Recht geben (auch wenn nur im nächsten Leben...).
Zitat:
Noch zu dem SRDC1.
Ich habe bereist mehfach Ausbruchssysteme versucht. Meist scheiterte es daran, dass es nur funktionierte, wenn man bei einem Long-Entry über dem High, gleichzeitig den Stoploss auf das Low des letzten Tages setzte.
Das ist dann ein System das in der Theorie funktioniert. Aber in der Praxis mit einem MM dann nicht mehr, bei so einem weiten Stoploss.
- Das meine ich auch. Man muß schon die Umkehrpunkte erwischen, um den möglichen Schwung auszunutzen. Beim Breakout ist ein Teil des Schwungs verbraucht.