MS sucht nach den in MS(oder PRT) definierten Kriterien eine best. Anzahl (max Titel) Titel aus den zu Verfügung stehenden Werten heraus!
Bekannt ist der Initial Stop oder RisikoStop dieser Werte. Momentan handelt es sich um die BarRange in MS und Elder’s SafeZone in PRT!
Die Anzahl des einzelnen Wertes sollte über eine Positionsgrößenberechnung erfolgen!
Nach Elder soll man auch innerhalb eines Portfolios nicht mehr als 6% seiner Depotgröße riskieren.
Das kann natürlich jeder nach seinem Risikoverständnis anpassen. Ebenso die Depotgröße
Die Beispiele basieren auf 10.000 € AnfangsDepotGröße
Wollen wir max. Titel = 5 setzen, ergibt sich dann 6% / 5 = 1,2 % als Risikokapital pro Titel!
Risikokapital pro Position ist somit Depotgröße *1,2 /100
Beispiel: 10.000 * 1,2 /100 = 120 €.
Die Stückzahl für den einzelnen Titel kann nun aus RisikoProPosi /(KaufKurs-InitStopKurs) errechnet werden.
Damit sind 2 Dinge gewährleistet:
1. Das Risiko für jede Position ist identisch
2. Das Gesamtrisiko ist <= 6%
Da ich mich mit Excel immer schwer tue, wäre es schön wenn jemand die Geschichte in Excel umsetzen könnte. Es steckt nicht viel dahinter!
Eingabewerte:
Depotgröße (wird nach jedem Trade angepasst):
Max Anzahl Werte:
Gesamtrisiko bezogen auf das Depot in %:
Risikokapital pro Position: = Depotgröße* Gesamtrisiko / max. Anzahl der Werte
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Berechnung für die einzugehende Position:
AKtie Kauf-Kurs STopKurs Positionsgröße
Dabei werden Aktie, Kaufkurs und Stopkurs eingegeben und Positionsgröße berechnet = Risikokapital pro Position / (Kaufkurs-Stopkurs)
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Rossi
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 830
Verfasst am: 13.01.2006, 10:32
@Fisch
"es schön wenn jemand die Geschichte in Excel umsetzen könnte."
Ich werde mich deswegen mit dir später in Verbindung setzen.
SwingManT
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 1700 Wohnort: Frankfurt am Main
Verfasst am: 13.01.2006, 10:50
Bitte nicht zu übersehen:
- Eine Spalte für Hebel (Euro pro Punkt).
Wenn man den Stop-Loss z.B. 5€ hat, der Hebel 4 ist, dann hat man ein Gesamtrisiko von 5€x4 = 20€.
Dieser Wert x Stückzahl darf das Limit nicht überschreiten!
- Eine Spalte für den aktuellen Kurs.
Nach der Bestimmung der Tradeposition verfolgt man die Kursentwicklung.
Schön ist, daß beim erreichen des Break-Even Limits (Risiko = 0) eine neue Position berechnet werden kann. Die Summe des kummulierten Risikos bleibt immer unverändert.
- Eine Spalte mit dem aktuellen Risiko (berechnet anhand des aktuellen Kurses).
Eigentlich braucht man noch eine Spalte mit dem aktuellen Stop-Loss
- Eine Spalte ob es ein Long oder Short Trade ist, damit die Berechnungen stimmen.
- Eine Spalte für vorhandenes Kapital / Anzahl Positionen (5 z.B.).
Nach der Berechnung mit dem Risikoeinsatz, nimmt man die kleinste berechnete Stückzahl.
Zuletzt bearbeitet von SwingManT am 13.01.2006, 10:59, insgesamt einmal bearbeitet
SwingManT
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 1700 Wohnort: Frankfurt am Main
Zuletzt bearbeitet von SwingManT am 13.01.2006, 15:42, insgesamt einmal bearbeitet
Rossi
Anmeldedatum: 17.08.2005 Beiträge: 830
Verfasst am: 13.01.2006, 19:31
@Fish
Irgendwas muß ich falsch verstanden haben.
Bleiben wir bei
"Risikokapital pro Position ist somit Depotgröße *1,2 /100
Beispiel: 10.000 * 1,2 /100 = 120 €. "
Die Stückzahl wird berechnet:
"Die Stückzahl für den einzelnen Titel kann nun aus RisikoProPosi /(KaufKurs-InitStopKurs) errechnet werden. "
Angenommen der Kurs beträgt 100 Euro, der Stop liegt bei 98, dann wird die Stückzahl eines Titels bestimmt durch 120/(100-9=60
Dafür benötige ich ein Kapital von 60*100=6000
Angenommen alle Titel haben den gleichen Kurs und den gleichen Stop,
dann werden 5 * 6000 = 30000 Euro benötigt, mehr als das ganze verfügbare Depotkapital beträgt.
SwingMan
Anmeldedatum: 16.08.2005 Beiträge: 885
Verfasst am: 13.01.2006, 20:25
@Rossi
Guck Dir die Formeln im Worksheet an, dann geht es schneller.
- Für 5 Aktien verteilt man das Tradingkapital: 10.000 / 5 = 2.000 pro Aktie!
- 2.000 / 100 = 20 Aktien.
- Aus der Risikoberechnung hätte man 60 kaufen können, man nimmt aber 20 usw.
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Wer das Buch von Elder hat, kann unsere Umsetzung kommentieren und korrigieren (hier geht es um Geld!).
Meine Interpretation:
- Elder empfielt man soll nicht mehr als 6% im Monat riskieren.
- Die Anfangspositionen berechnet man immer mit 2%
Daß heißt, man kann am Anfang nur 3 Aktien kaufen.
- Kommt eine Aktie auf dem Break-Even Level (Risiko=0), kann man eine vierte Aktie kaufen usw.
Fisch
Anmeldedatum: 02.09.2005 Beiträge: 1641
Verfasst am: 15.01.2006, 12:02
@SwingMan
komme leider erst heute dazu.
Die Exceltabelle kann ich nachvollziehen und bestätigen!
Was mir unklar ist, ist der Hebel! Wenn ich den DemoTrade im Saxotrader ansehe habe ich keine Hebel!
BASF wurde bei 63,443 gekauft und der Kurs steht bei 62,630 = -0,813 € für 1 CFD gerundet -1,00 €!
Die Kommisionen von -24 € dazu ergibt -25 €!
CBKG 100 CFD gekauft bei 27,037 Kurs steht bei 26,700 = -33,70 € greundet -34,€ zuzüglich Kommision von -24 = -58,00 € !
Da sehe ich kein Hebel von 4! Die MArgin beträgt 10% und das wars!
Wenn es so ist, dann brauch ich auch bei der Positionsgröße den Hebel nicht berücksichtigen!
Was sehe ich falsch? Liegt es an der DEMO?
Wenn man den Hebel bei der Berechnung nicht berücksichtigt, kommt man zu folgendem Ergebnis!
300€ / 0,6 = 500 Stck! 500* 26,60 = 13.300 € / Margin = 1.330 € bezahle ich für 500 CFD's!
Das erfüllt alle Bedingungen!
BeispielTrade!
Wie hebeln den Trade nur mit dem Prozentwert der Margin!
SwingMan
Anmeldedatum: 16.08.2005 Beiträge: 885
Verfasst am: 15.01.2006, 13:13
@Fisch
In meinem Excel-Sheet stehen die Formeln wie der Hebel das Risiko beeinflußt.
10% Margin bedeutet daß man für 1000€, Aktien im Wert von 10.000€ kaufen kann Eine Bewegung von 1 Punkt bringt 10€ Gewinn oder Verlust! (Hebel 10).
Beispiel:
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Man hat 10.000€ Eigenkapital.
Das erlaubte 2% Positionsrisiko ist 200€.
Aktienkurs = 100€
Man investiert 1.000€
Kaufwert der Aktien = 10.000, man kann für 1.000€ 100 Aktien kaufen
(1.000€ * 10 = 10.000€ / 100€ = 100 Aktien).
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Den Stop-Loss setzen wir auf 3%.
Der Stop-Loss liegt bei 100€*3% = 3 Punkte.
Ein Exit bei 3 Punkte bedeutet ein Verlust von 3*10€ = 30€ pro Aktie.
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Ich kann nicht mehr als 200€ / 30€ = 6 Aktien kaufen.
Man investiert 100€*6 = 600€ => Margin 60€!
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(Überprüfe bitte weiter, ich bin am Programmieren...)
Zuletzt bearbeitet von SwingMan am 15.01.2006, 13:16, insgesamt einmal bearbeitet
Fisch
Anmeldedatum: 02.09.2005 Beiträge: 1641
Verfasst am: 15.01.2006, 14:17
@SwingMan
das ist meiner Meinung nach falsch!
Man betrachtet beim Risiko nur den absoluten Betrag!
Ich will nicht mehr als 200 € verlieren!
Aktie steht bei 100 stop bei 97€ Differenz = 3 € /pro AKtie und auch pro CFD!
Ich kann also 200 / 3 = 66 Aktien oder CFD kaufen!
Absolut ist es jedesmal 198 € Verlust!
Füe die Aktien muss ich 10.000 € bezahlen für die CFD's 1.000 € bedingt durch MArgin von 10%!
Prozentual ist das Risiko für Aktien 1,98 % für die CFD's 19,8% auf das eingesetzte Kapital!
Absolut ist es aber 198,00 € für Aktien oder CFD's!
Das sind 1,98 % vom Depotwert!
Gehe ich also von einem DepotWert von 10.000 € aus und will 2% riskieren dann riskiere ich absolut 200 €! Die Anzahl bei Aktien und CFD's ist dabei gleich! Nur das eingesetzte Kapital verringert sich bei CFD's um die MArgin!
Siehe auch hier!
Absolut ist der Kursgewinn/Verlust identisch!
SwingMan
Anmeldedatum: 16.08.2005 Beiträge: 885
Verfasst am: 15.01.2006, 15:02
@Fisch
Theorie ist Theorie, Praxis ist Praxis.
Bei der SaxoBank habe ich 10.000 Spielgeld auf dem Konto, und trade den DAX-CFD (Margin 5%).
Bei einem Kurs von 5.000€ kaufe ich 5 Stück = 25.000, Margin = 1.250€.
Somit ist diese Summe "gebunden" und eingesetzt habe ich demzufolge 12,5% meines Kapitals.
Jetzt die Praxis:
wenn der Dax 40 Punkte steigt, werden mir 200€ gutgeschrieben, wenn der Kurs mit 40 Punkte fällt, verliere ich 200€ (habe beides erlebt).
Die 200€ müssen auf 2% von meinem Eigenkapital von 10.000 berechnet werden.
Habe ich in einem Monat mehr als 600@ verloren, mache ich Pause.
- So sieht in der Praxis aus. Vielleicht den Hebel berechne ich falsch...
Fisch
Anmeldedatum: 02.09.2005 Beiträge: 1641
Verfasst am: 15.01.2006, 15:56
@SwingMan
ist aber genau was ich sage!
Du hast 10.000 € und willst 2% = 200 EURO riskieren!
Dein Stop liegt 40 Pkt. unter Entry = 4960!
200/40 = 5. Du kannst 5 CFD's kaufen!
Kaufst Du 5 und der Kurs geht 40 Pkt gegen Dich verlierst Du 200 € = 2 % Deines Kapitals!
Der Hebel taucht bei der Rechnung nicht auf!
Den Hebel braucht man nur um zu errechnen ob das Kapital überhaupt reicht! Nicht für die Riikoberechnung!
SwingMan
Anmeldedatum: 16.08.2005 Beiträge: 885
Verfasst am: 15.01.2006, 16:42
@Fisch
Inzwischen bin ich auch auf Deiner Schlußfolge gekommen, war bis jetzt mit den Gedanken nicht dabei.
Schwere Materie das MM! _________________
Fisch
Anmeldedatum: 02.09.2005 Beiträge: 1641
Verfasst am: 15.01.2006, 16:58
Das MM geht ja noch, aber die CFD Hebelrechnerei ist grausam!