Welche Underlyings ? Verfasst am: 06.09.2005, 09:58
Für welche Underlyings wäre eigentlich die Methode geeignet? Bisher sehe ich hier den Dax und den BUND. Deshalb meine Fragen:
1. Wären Indices den Aktien vorzuziehen?
2. Wären Währungen auch ok? Als Spot (Forex) oder nur als Furtures (da Spot kein Open und Close hat))
3. Warum BUND und nicht auch BOBL, T_Bonds?
4. Was spricht gegen andere europ. Indices wie zB CAC40 (kleiner und längerer handel), Estx50 und FTSE100 ?
5. Kann man irgendwie definieren, was das geeigneteste Underlying auszeichnet: zB hohe vola und hohes volumen ??
Danke für alle Rückmeldungen
Hittfeld _________________
SwingMan
Anmeldedatum: 16.08.2005 Beiträge: 885
Verfasst am: 06.09.2005, 11:37
- Im Prinzip sind die Indices wegen der regelmässigeren Verläufe zu bevorzugen
- Den DAX trade ich zur Zeit mit CFDs tagsüber, und den BUFU tradet Joram und postet hier seine ausgezeichneten und erfolgreichen ACD Trades, parallel mit der Beobachtung der MT Regeln.
Bevor man alles automatisiert, müssen wir auch feststellen was man praktisch umsetzen kann.
Ein Backtesting und eine eventuelle optimierung der Parameter wird auch
gemacht.
Unter Optimierung versteht man die Anpassung der Gridabstände, oder der Berechnungsperioden an das entsprechende Underlying.
- Als Musterdateien in das MarketTrader Programm gibt es auch noch den QQQ und den Euro/Dollar.
Ich habe nur flüchtig die beiden ausgewertet, man kann sie sehr gut traden.
Interessant wäre insbesondere für den Euro/Dollar eins-zwei Monate manuell auszuwerten, damit wir alle auch wissen was heraus kommt.
Die Eigenschaft der Devisen den Open mit dem vorherigen Close fast identisch zu haben ist ein Vorteil.
In einer späteren Variante des Programms wird man für overnight Positionen der Futures den vorherigen Close und alle Vortagskurse an dem heutigen Open anpassen. Das hat mit der Berechnung der Parabolic zu tun, um die Gaps in der Berechnung zu vermeiden.
- Das Volumen wird nicht berücksichtigt.
- Geeignet sind selbstverständlich Underlyings die Bewegung haben, um auch Punkte zu holen.
Aus dieser Sicht hat z.B. der S&P weniger Volatilität als der FDAX.
Andere Indexe, wie der Nasdaq z.B. haben im Durchschnitt die Körper der Candles kleiner als im DAX, und insofern mehrere kleine Verluste.
Man kann aber auch viele Aktien identifizieren die geeignet zum Trading wären, man müsste sie nur mit Hebel traden müssen (Zertifikate, Optionsscheine, CFDs).
Zur Zeit ist aber die Tradingstrategie für Privattrader gedacht, nicht für Portfoliotrading. In diesem Fall müsste man ein paar zusätzliche Kriterien einbauen, ein entsprechendes Money Management usw.
Hittfeld
Anmeldedatum: 04.09.2005 Beiträge: 1147
Verfasst am: 23.09.2005, 17:24
Hallo Swingman:
Gerade für den Privattrader ist das Einsteigen per FDAX ja nicht so einfach ( hoher Punktwert) und den Kassadax per CFD auch nicht ( keine ReverseBracketStopBracket-Orders). Vom handeln würde ich also stehts IB vorziehen und deshalb ausser Bund und Estx den CACund FTSE100 wegen des geringen Punktwertes vorziehen.
Hittfeld
SwingMan
Anmeldedatum: 16.08.2005 Beiträge: 885
Verfasst am: 23.09.2005, 18:47
@Hittfeld
Du hast Recht.
Denk mal nach wenn Du das System testest, BFGL und FESX als Paar zu traden.
Ich habe oft festgestellt daß wenn der eine Verluste hat, ist der andere im Gewinn, und das schont das Kapital.
Hittfeld
Anmeldedatum: 04.09.2005 Beiträge: 1147
Verfasst am: 12.10.2005, 19:30
Auf welchem Wege handelt Ihr die Underlyings?
Der Dax30 wäre wohl auf Grund des hohen Punktwertes am Anfang besser per CFD zu handeln. Denn beim Dax30 ist (wie auch beim FTSE100) der Spread bei CMC nur 2 Punkte.
Beim Bund und Estx50 ist der CMC-Spread aber mindestens 3 Punkte. Das wirft die Frage auf, ob diese wirklich noch als CFD handelbar sind, oder man besser von Anfang an die Futures handelt. Handelt jemand diese beiden per CFDs?
Danke
Hittfeld
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SwingMan
Anmeldedatum: 16.08.2005 Beiträge: 885
Verfasst am: 12.10.2005, 21:35
@Hittfeld
Wie man aus den Postings entnehmen kann, traden @gboss und @Joram den Bund-Future bei IB.
Ich versuche sie zu überzeugen parallel auch den FESX zur Drawdown Reduzierung zu traden, ohne große Chancen zur Zeit.
Für den DAX-Index müsste ich noch ein paar Vorbereitungen treffen, dann kann man selbstverständlich CFDs traden.